Veda Vyasadeva spricht die Veden zu Ganapati
Veda Vyasadeva spricht die Veden zu Ganapati

Die Veden sind die ältesten Schriften des antiken Indiens, die bis heute erhalten geblieben sind. Sie enthält nicht nur philosophische Texte, sondern auch religiöse Dichtung sowie rituelle Mantren und Formeln, die durch prosaische Passagen erläutert und interpretiert werden.

Diese führen entweder zur Selbsterkenntnis oder aber zu einem zukünftigen Leben, das darauf ausgerichtet ist, einen gesteigerten materiellen Genuss zu erfahren.

Die vedischen Texte sind zusammengenommen mit hunderttausenden Versen so umfangreich, dass es heutigen Gelehrten unmöglich ist, sie alle im Laufe eines Lebens zu studieren. Damit die Menschen dennoch den überblick bewahren,

gliederte Vyasadeva, der Verfasser der Schriften,

den Veda in vier Teile: Rig-  der älteste vedische Text  -Sama- und Yajur- sowie Atharva-Veda.


Traditionsgemäß überlieferten die Gelehrten die Hymnen, ihre Erläuterungen und die philosophischen Lehren mündlich.

Doch das Gedächtnis der Menschen verliert zunehmend an Kraft. Deswegen verfasste Vyasadeva die vedischen Schriften laut eigener Aussage bereits vor 5000 Jahren. Nichtsdestotrotz wird noch heute viel Wert auf das Auswendiglernen und die richtige Aussprache der Verse gelegt. Denn damit ein Opferritual zum gewünschten Erfolg führt, müssen die Hymnen und Mantren fehlerfrei ausgesprochen werden.

Veda(Sanskrit, वेद, veda, wörtl.: „Wissen“)

 

Ayur(Leben)- Veda das Wissen der Heilkunst

 

Jyoti(Licht)-Veda das Wissen des Karma & der Planeten.. 

 

Vastu(Umwelt)-Veda das Wissen der Baukunst

 

Es gibt sechs vedangas (Glieder der Vedas) - jyotisa (Astronomie und Astrologie), candas (Metrik), nirukta (Etymologie), siksa (Aussprache), vyakarana (Grammatik) und kalpa (Ritual) - und vier upavedas (sekundäre Vedas) - dhanurveda (Kriegskunst), sthapatya/vastu (Architektur), Ayurveda und gandharvaveda (Musikwissenschaft).

Atharva - Veda (Name des 4. Veda)

enthält 20 Mandalas (Kapitel) mit 5877 Mantras

Diese Schriften enthalten Formeln / Mantren für die Gesundheit und Sicherheit des Körpers & der Gemeinschaft.

Er verbindet spirituelle Praxis und mystische Übungen, Heilkunst, Magie & andere praktische Künste.

 

Atharvan bedeutet ursprünglich Feuerpriester. Eine andere Sorte Priester waren die Angiras. Magische Formeln, die helfen den Kranken zu heilen, waren Sache der Atharvans. Schwarze Magie, um Feinden oder Rivalen zu schaden, war die Sache der Angiras. Die Heiligkeit des Atharvaveda wurde wegen dieser magischen Inhalte immer etwas in Zweifel gezogen.


Der Atharvaveda ist von großer Bedeutung hinsichtlich der medizinischen Vorstellungen der damaligen Zeit. Die Lieder und Zauber zum Heilen von Krankheiten gehören zu den magischen Heilriten (bhaishajyani).


I. Gebete und Zaubersprüche.
A. Zur Abwendung des Uebels.
1. Dämonen.
2. Schlangen.
3. Würmer.
4. Krankheit.
5. Blutung.
6. Wunden.
7. Aussatz.
8. Fehlgeburt.
9. Irrsinn.
10. Feinde.
11. Speiseräuber.
12. Verfluchung.
13. Zauberei.
14. Vergiftung.
15. Eifersucht.
16. Zorn.
17. Uneinigkeit.
18. Unredlichkeit.
19. Verschiedene schädliche Wesen.
20. Allerlei Übel.
21. Missgeschick.
22. Unglücksvogel.
23. Schlimmes Zeichen.
24. Eingriff in priesterliches Recht und Eigenthum.
25. Opferversehen.
26. Allerlei Versündigung.
27. Feindlicher Gottesdienst.
B. Zur Erlangung eines Guts.
1. Langes Leben.
2. Segen beim Kommen der beiden ersten Zähne.
3. Haarwuchs.
4. Schlafzauber.
5. Liebeszauber.
6. Verschaffung eines Gatten.
7. Gewinnung einer Gattin.
8. Hochzeitssegen.
9. Wiedergewinnung eines abspenstigen Gatten.
10. Einweihung eines Hauses.
11. Wiedererrichtung eines durch's Feuer zerstörten Hauses.
12. Segen für's Vieh.
13. Gewitterspruch.
14. Getreidesegen.
15. Segen über Eigenthum und Opfer.
16. Königssegen.
17. Schlachttrommellied.
18. Krämerlied.
19. Gesellschaftssegen.
20. Würfelglück.
21. Hellsehen.
22. Erlangung der Seligkeit.
II. Betrachtung.
Die Zeit.

Zeitlosigkeit

Die vedischen Schriften und Überlieferungen sind das einzige literarische Werk einer historischen Hochkultur, das keine Hinweise auf eine vorhergehende Kultur liefert, aus der heraus sie sich entwickelt hätte. Diese Feststellung wurde von dem Weisen Jaimini schon in vedischer Zeit vor mehr als 5 000 Jahren getroffen, der darauf in einem seiner Werke hinweist. Die vedischen Schriften weisen sogar ständig auf ihren zeitlosen Ursprung hin und berichten von einer Kultur, die bis zu den Anfängen dieses Universums historisch nachvollziehbar ist.

Die Richtigkeit der vedischen Zeitangaben wird vor allem durch deren astronomische Nachvollziehbarkeit deutlich. Alle wichtigen Zeitpunkte wurden in vedischer Zeit durch Angabe der astronomischen Konstellation festgehalten und können heute exakt berechnet werden.

 

Übereinstimmung mit anderen Schriften

Die vedischen Schriften stehen in Einklang mit allen anderen Schriften göttlichen Ursprungs, indem sie deren untereinander bestehenden Widersprüche erklären und in einem höheren Verständnis auflösen.

 

Das vedische Wissen hat für viele Jahrtausende Menschen geholfen, den Weg zur spirituellen Erkenntnis zu gehen und kann gerade in der heutigen Zeit dazu beitragen, mehr und mehr Menschen den spirituellen Weg zu eröffnen,

indem es die Grundlage einer spirituellen Wissenschaft bildet, die die Grenzen von Nationalität, Religion und Weltanschauung überschreitet.

 

M.Schmieke

siehe bitte f weiteres Interesse diesen interessanten link

http://veden-akademie.de/index.php?article_id=78&clang=0