INDIVIDUATION   :  die Entwicklung und Reifung der individuellen Persönlichkeit im Verlauf des Lebens.

Höhle Vyasadevas über 5000 Jahre alt in Badrinatha/Himalayas
Höhle Vyasadevas über 5000 Jahre alt in Badrinatha/Himalayas

Aus der Karma Lehre :

 

Sri Kapiladeva, der ursprüngliche Lehrer des Shankya-Yogas, führt aus:

 

”Der Gedanke an den Tod sollte uns nicht in Furcht erzittern lassen. Wir sollten uns auch nicht als bemitleidenswerte Geschöpfe betrachten, die der Gunst planloser Gegebenheit ausgeliefert sind, - denn wir sind die Schöpfer unserer eigenen Bestimmung.“

 

Veden:  (Shrimad-Bhagavatam, 3.31.47).

 

 

 


Du kannst Probleme nicht mit dem selben Bewusstseinszustand lösen, welcher diese geschaffen hat - Albert Einstein

 

"In Wahrheit gibt es keine Launen des Schicksals. Wir erschaffen uns unser Schicksal durch die Tätigkeiten unseres Geistes, die aus Denken, Fühlen und Wollen bestehen."

 

                                     Srimad Bhagavatam 5.11.16        (Veden)

 

 

Was ist vedische Psychologie ?

 

 

Vedische Psychologie beschaeftigt sich mit funktionalen Prinzipien des Geistes und geht dann zur Verhaltensweise des Lebewesens.

 

 

Der Geist (mentaler Körper) ruft alle Bezeichnungen der Seele hervor und deshalb ist er die Ursache aller Leiden in der materiellen Welt.

Weil der Geist Krankheit, Klage, Illusion, Anhaftung, Gier und Feindschaft ausgesetzt ist, ruft er in dieser materiellen Welt Bindung und ein falsches Gefuehl der Vertrautheit hervor.

 

Der Geist verursacht sowohl die materielle Bindung als auch die Befreiung.

 

Der unreine Geist(kama manas) denkt :" Ich bin der Koerper ".

 

Der reine Geist (bhuddi manas) hingegen weiss, das er nicht der materielle Koerper ist, deshalb wird der Geist als die Wurzel aller materiellen Bezeichnungen angesehen.

 

Solange sich das Lebewesen nicht ueber die Gemeinschaft und die Verunreinigung der materiellen Welt erhoben hat, beschaeftigt sich der Geist ausschliesslich mit materiellen Dingen....auf diese Weise wird das Lebewesen bedingt und muss materielle Leiden erdulden.

 

Es gibt kein Werkzeug, das effektiver wäre als unser Geist. Kein Computer, keine Maschine, nichts hat nur annähernd die Macht des Geistes. Wir gebrauchen diese Macht jede Sekunde unseres Lebens, aber unglücklicherweise fast immer unbewusst. Das ist der Grund dafür, dass unser Leben den Launen des Schicksals unterworfen zu sein scheint.

 

 

"Der Geist ist ruhelos, stürmisch, widerspenstig und sehr stark, o Krishna, und ihn zu bezwingen erscheint mir schwieriger, als den Wind zu beherrschen."

 

                                           Bhagavad-Gita 6.34       (Veden)

 

 

Die 5 Sinne (Pferde)  --  Zügel (Verstand)  ..  Kutscher (Intelligenz) ... Wagen (falsches Ego ) ...Fahrgast  (wir die Seele)
Die 5 Sinne (Pferde) -- Zügel (Verstand) .. Kutscher (Intelligenz) ... Wagen (falsches Ego ) ...Fahrgast (wir die Seele)

"Erst wenn man gelangt zum Stillstande
mit den fünf Sinnen & dem Manas (Verstand)
... unbeweglich dabei steht die Buddhi (Intelligenz)
 

Das nennen sie den höchsten Gang.
Der Sinne starke Fesselung,

das ist es, was man Yoga nennt."

 

Sechste Valli   aus  Katha Upanishad (Devanagari: कठ उपनिषद्) (Kaṭhopaniṣad, auch Kāṭhaka) ist eine der mukhya („ersten“) Upanishaden, kommentiert von Shankara.

 

"Wenn die Menschen wüssten, wie sehr die Gedanken Ihre Gesundheit beeinflussen, würden Sie anders denken."

 Indisches Sprichwort

 

 

Der Geist als Ganzes wird als Antar-karana bezeichnet, als inneres Instrument. (Karana = Werkzeug, Instrument, Ursache;

Antar = innen), im Unterschied zum Bahir-karana, dem äußeren Instrument.

Das ist der Körper. Beide sind nicht unser Selbst, sondern nur Instrumente – sehr wertvolle Instrumente, aber eben nur Instrumente; wir sind nicht der Körper und nicht der Geist. Das muß man sich immer wieder vor Augen führen im täglichen Leben.

 

Körper und Geist sind meine Instrumente, um mich auszudrücken, um Erfahrung zu sammeln, um die göttliche Energie durchzulassen und zu erfahren.

 

Der Geist ist vom Körper unabhängig

Im Schlaf sind sich die Menschen ihres grobstofflichen Körpers nicht bewusst, aber die Erinnerung an den Traum beweist uns, dass der Geist aktiv ist und unabhängig vom grobstofflichen Körper handelt. Im Wach-Zustand, in dem die Identität mit dem grobstofflichen Körper in den Vordergrund tritt, limitieren wir die Aktivitäten unserer Geisteskraft sehr oft auf die körperlichen Ebene. Dabei vergessen wir die unbegrenzte und vom Körper unabhängige Kraft des Geistes. Diese schlummernde Kraft des Geistes muss nicht nur wachgerufen, sondern auch diszipliniert werden. Wenn die Kraft des Geistes nicht diszipliniert wird, kann es für einen selbst und für andere katastrophal werden.

Telepathie ist die einfachste Aufgabe eines kontrollierten Geistes. Hier zeigt sich, dass mit minimalem Kraftaufwand und ohne jegliches Gerät eine Kommunikation mit einer anderen Person hergestellt werden kann.

 

Im Raum oder Äther ist das Schicksal eines Menschen in unmanifestierter Form, jedoch in Code-Form latent vorhanden. Ein Mensch mit einem hochent-wickelten Geist kann die Code-Form von sich selbst und von anderen Personen entziffern und das Schicksal wahrnehmen. Die unbegrenzte Kraft des Geistes offenbart sich uns allmählich oder in dem Maße, in dem man sich von der Knechtschaft der Unwissenheit befreit.

siehe bitte auch den Bhagavad-Gita - Doku - link

 

http://bhakti-yoga.jimdo.com/bhagavad-gita-doku/

Lord Aniruddha ...Herr des Manas
Lord Aniruddha ...Herr des Manas

Manas (Sanskrit: मनस्, "Geist") von der Wurzel Mann, "denken" oder "Geist"

 

Buddhi Manas (Sanskrit: "Intuitiv-Geist" ;) - Der höhere Geist dein Freund,

der dich befreit

 

Kama Manas (Sanskrit: kama : Begierde + Manas, "Geist").

Der niedere Geist oder Selbst , der dich an die Materie bindet.

                      

Merkmale des Manas

  • kama manas: Der instinktive Geist, Herrscher von motorischen und sensorischen Organen.

  • kama manas Der Sitz der Begierde.

  • kama manas drückt sich durch Annehmen und Ablehnen aus.

  • Kama Manas ist selbst sterblich.

    Bhuddi Manas Die geistigen Fähigkeiten, das, was den Menschen vom Tier unterscheidet.

  • Bhuddi Manas Das individualisierende Prinzip, dass dem Einzelnen ermöglicht, zu wissen, dass er oder sie existiert, fühlt und weiß.

  • Der Sitz des Geistes im Tiefschlaf ist das Herz. Im Traum ist der Sitz des Geistes im Genick. Im Wachzustand ist der Sitz des Geistes im Ajna -Chakra.

  • Chitta ist die Speicherbank des Geistes.

Raja Yoga Sutra von Patanjali

Neutraler Kommentar von Sukadev Bretz (Yoga-Vidya)

zu den Raja Yoga Sutras von Patanjali

 

 

Erstes Kapitel: Samadhi Pada  Theorie des Geistes


1. Atha
2. Yogash
3. Tadâ drashtuh swarûpe ‘vasthânam
4. Vritti sârûpyam itaratra
5. Vrittayah pañchatayyah klistâklistâh
6. Pramâna–viparyaya–vikalpa–nidrâ–smritayah
7. Pratyakshânumânâgamâh pramânâni
8. Viparyayo mithyâ–jñânam atad–rûpa–pratishtham
9. Shabda–jñânânupâtî–vastu–shûnyo–vikalpah
10. Abhâva–pratyayâlambanâ vrittir nidrâ
11. Anubhûta–visayâsampramoshah smritih
12. Abhyâsa–vairâgyâbhyâm tan–nirodhah
13. Tatra
14. Sa tu
15. Drishtâ
16. Tat param
17. Vitarka–
18. Virâma–pratyayâbhyâsa–pûrvah
19. Bhava–pratyayo videha–prakrtilayânâm
20. Shraddhâ–vîrya–smriti–samâdhi–prajnâpûrvaka
21. Tîvra–samvegânâm âsannah
22. Mridu–madhyâdhimâtratvât tato’pi visheshah
23. Îshwara–pranidhânâd vâ
24. Klesha-karma-vipâsakâshayair aparâmrishtah
25. Tatra niratishayam Sarvajna–bîjam
26. Sa pûrveshâm api guruh kâlenânavacchedât
27. Tasya vâchakah pranavah
28. Tajjapas tad–artha–bhâvanam
29. Tatah pratyak–chetanâdhigamo ’py
30. yâdhi–styâna–samshaya–
31. Duhkha-daurmanasyângamejayatva-shvâsa-prashvâsâ vikshepa-sahabhuvah
32. Tat–pratishedhârtham eka–tattvâbhyâsah
33. Maitrî–karunâ–muditopeksânam
34. Pracchardana–vidharanabyam va pranasya
35. Visayavati va pravrttir utpanna manasah
36. Vishokâ vâ jyotishmatî
37. Vîta-râga-vishayam vâ chittam
38. Svapna-nidrâ-jnânâlambanam vâ
39. Yathâbhimata–dhyânâd vâ
40. Paramânu-parama-mahattvânto `sya vashikârah
41. Kshîna-vritter abhijâtasyeva maner
42. Tatra shabdârtha-jnâna-vikalpaih samkîrnâ
43. Smriti-parishuddhau
44. Etayaiva savichârâ nirvichârâ cha
45. Sûkshma-vishayatvam châlinga-paryavasânam
46. Tâ eva sabîjah samâdhih
47. Nirvichâra–vaishâradye ’dhyâtma–prasâdah
48. Ritambharâ tatra prajnâ
49. Shrutânumâna-prajnâbhyâm anya-vishayâ
50. Taj-jah samskâro ’nya-samskâra-prati-bandhî
51. Tasyâpi nirodhe sarva-nirodhân nirbîjah

Psychology in Astrology: 

It is interesting to note that Carl Jung practiced Astrology and found that it is useful in his psycho analysis. He writes: “In cases of difficult psychological diagnosis I usually get a horoscope in order to have a further point of view from an entirely different angle. I must say that I very often found that the astrological data elucidated certain points which I otherwise would have been unable to understand.” 

Jung’s broad division of attitude types as extrovert and introvert are seen in Astrology as masculine signs (Aries, Gemini, Leo, …) and feminine signs (Taurus, Cancer, Virgo, …). For example, in a horoscope if more number of planets occupy the masculine signs, the person will have male qualities of aggressiveness, domination and sociable nature. If more planets occupy feminine signs, then the person will be endowed with female qualities like sensitiveness, softness and care-taking nature. 

 

According to Carl Jung“the individual disposition is already a factor in childhood; it is innate and not acquired in the course of life”. This means that there is an ‘innate seed’ in the child at the time of its birth. In Astrology, the horoscope built depending on time of birth of the child will help to know this innate seed. The horoscope reflects the character traits, strengths and weaknesses of the child in future just like a seed reflects a huge plant. 

Carl Jung classifies people into 4 psychological types, namely: the thinking type, the feeling type, the sensation type and the intuition type. A human being is a combination of these 4 types and often a certain type may predominate in a person. 

The thinking type person is intelligent. He analyses the things according to logic and draws conclusions based on evidences. This thinking type is reflected in the signs: Gemini, Libra and Aquarius in Astrology. 

The feeling type person evaluates others using emotional criteria. He is sensitive to moods and atmosphere. In Astrology, the feeling type is shown by the signs: Cancer, Scorpio and Pisces. 

The sensation type person uses senses: see, hear, touch, taste and smell to understand the world around him. He cannot judge the things. He just understands the things. He would be possessed with a lot of patience. Astrology provides the signs: Taurus, Virgo and Capricorn which represent sensation type. 

The intuitive type person also cannot judge the things. But he understands the things by mental and spiritual faculties. Such a person becomes impractical sometimes. But he would be active mentally. Astrology reflects the intuitive types in the signs: Aries, Leo and Sagittarius.