Suchen wir unser Haus oder unsere Wohnung nach rein praktischen und ästhetischen Aspekten aus ! in der Regel nicht oder ...?

 

Vastu, die indische Wohn- und Baukunst sagt NEIN.

Es ist kein Zufall, dass eine Person mit finanziellen Problemen mit einer Wohnung in Resonanz geht, in welcher der finanzkräftige Planet Merkur blockiert ist.

Sinnliche Personen zieht es in ein Haus, wo die Venus stark und voller Energie ist. Und gesundheitlich angeschlagene Menschen finden sich in einer Wohnung wieder, wo die Sonne geschwächt ist. Der Spruch „sag mir wie Du wohnst und ich sage Dir, wer Du bist“ ist gewagt aber nicht ganz fehlplatziert.

 

Meru Pyramid   :   Nummer 1 Korrekturmittel des Vastu Dosha
Meru Pyramid : Nummer 1 Korrekturmittel des Vastu Dosha

TRIMURTI - Vastuberatungen für

∞ Haus- oder Wohungseigentümer, sowie Mieter

∞ Unternehmen bzw. Geschäftsleute (Geschäftsräume, Ladengeschäfte)

 

 TRIMURTI

Vastuberatungen enthalten folgende Punkte :

 

 

 

∞Telefonische oder persönliche Vorbesprechung

∞ Begehungen vor Ort

∞ Detaillierte schriftliche und zeichnerische Zusammenfassung der Analyse

∞ Erstellen eines Maßnahmenkataloges mit individuellen Korrekturmaßnahmen 

 

∞ Telefonische oder persönliche Nachbesprechung, um noch offene Fragen zu klären

∞ Nachbetreuung und Umsetzung der Korrekturmaßnahmen wie Vastu Purusha & Grah Shanti und Verehrungsriten und Reinigungnen des Raumes durch

ua. Meru & Shanti Pujas

∞ Farbgebung der Wände, Gestaltung und Aufteilung der Räume, Raumordnung

  

∞ ev. Besprechung Ihrer aktuellen, persönlichen Lebenssituation sowie Ihre Zukunftsplanung...wahlweise und Einbeziehung der Vormieter-data uä. Faktoren

extras :

∞Gestaltung und Planung von Gärten

∞ Erstellung von Grundrissplänen bei Umbaumaßnahmen oder Neubauprojekten 

 

• Kompassmessungen

• Untersuchung der Umgebung

• Analyse der Verkehrswege und der Straßenführung

• Analyse des Grundstücks:

− Grundstücksform 

− Chi-Fluss außen

• Analyse des Hausstandortes

 

 

•Analyse des Gebäudes:

− Chi-Fluss innen

− Lage und Eindruck des Eingangs

− Lage der Zimmer und deren Auswirkung

   ( Stärkung positiver Planeteneinflüsse im Haus)

− Thema und Charakter des Hauses

− Mitte des Gebäudes bestimmen

 

   extras:

   - bestimmte Ereignis-Stern-Konstellationen bestimmen 

    - Jahres- und Monatsqualitäten für die zeitlich wirksamen     ****Raumenergien errechnen

    - Optimierung der Einrichtung Ihrer Wohnung bzw. Ihres Arbeitsplatzes

 

• Personenbezogene Analysen:

− Auswertung der persönlichen Daten in Bezug auf das Gebäude

   (persönliche Himmelsrichtung)

−Begleitende astrologische Konsultation zur Vaastu _ Beratung

 

  extras:

-Gesundheitsanalyse des Schlafplatzes 

− Analyse der Arbeitsplätze 

 

Die Veda Astro Basic-Persönlichkeitsanalyse beziehe 

grundsätzlich unterstützend in meine Arbeit mit ein.

Eine tiefer greifende Analyse kann zusätzlich optional gebucht werden.

 

Energetische Korrektur mit Hilfe von Yantras:

Vastu-Defekte, die sich nicht auf den grobstofflichen Ebenen korrigieren lassen, können auf der feinstofflichen mit Hilfe von Yantras (farbigen Symbolen) ausgeglichen werden.

Ich wähle diese Yantras vor Ort aus.

Yantras extra je nach Größe und Material. 

 

******************************************************* 

 

TRIMURTI * Vastu-Beratung vor Ort

Grundrissanalyse mit Korrekturvorschlägen

 

Planung von Wohn- und Geschäftsgebäuden

vor Ort

 

oder senden Sie mir hierzu bitte die folgenden Unterlagen zu:

 

Lageplan des Grundstücks und der Gebäude mit genauer Markierung der Nordrichtung

Grundrisse aller Stockwerke der Gebäude mit Nordrichtung

Markierung der wichtigsten Möbelstücke und Installationen

eventuelle Fotos des Grundstücks, Gebäudes und der Räume

  • Geburtsdaten der Bewohner (Datum, Zeit und Ort)
  • Liste Ihrer spezifischen Fragen, welche die Beratung klären soll

(je nach Objekt-Größe 3-5 Std.)

 

bitte senden/anmelden unter :

http://www.vedischescoaching.de/about-me-my-life-mine-brahman/data/

 

incl. deiner persönlichen Himmelsrichtung

Jede Himmelsrichtung besitzt eine individuelle Wirkung auf den einzelnen Menschen. Diese Wirkung hängt von der Strahlungsqualität zum Zeitpunkt seiner Geburt ab. Sie richtet sich nach dem Mondhaus (Mond-Nakshatra) in welchem sich der Mond zur Zeit der Geburt einer Person befindet. Der Mond kann sich gemäss der vedischen Astrologie in 28 verschiedenen Nakshatras und deren vier Unterphasen Namens Padas aufhalten. Anhand dieser Platzierung können die persönlich

förderlichen Himmelsrichtungen der Bewohner abgeleitet werden.

Varuni - goddess of  liquid nectar (money)
Varuni - goddess of liquid nectar (money)

 

Mit Vastu erfahren Sie die Gründe , warum die Welt auf einer unterbewussten Ebene Ihre Dienstleistungen oder Produkte ablehnen bzw. ignorieren kann.

Sobald Sie ihr Hause oder ihren Arbeitsraum für Wohlstand umstellen, werden Ihre Produkte oder Dienstleistungen nicht nur attraktiver, sie werden auch leichter von Menschen akzeptiert .

Sie werden angezogen und bereit Geld dafür zu zahlen

 

http://www.vedischescoaching.de/jyoti-veda-karmische-astrologie/

“Vastureva Vaastu“  =  subtle space transforms itself into manifested space
“Vastureva Vaastu“ = subtle space transforms itself into manifested space

 

 

Vaastu   ist eine alt-indische Anschauung über das richtige Gestalten und

räumliche Ausrichten von hinduistischen Tempeln.

Vastu ist ein Sanskritwort und bedeutet Natur, Umgebung oder Umwelt. Davon abgeleitet ist der Begriff Vaastu. Vaastu bezieht sich auf Tempel. Vaastu darüber hinaus auf alle Arten von Gebäuden und auch auf Städte und Landschaften.

 

The Vastu comes from the Stapatya Veda, which is a part of the Atharva Veda. The Yogis acquired answers to many questions regarding life on earth, through meditation and penance. The technical science of Vastu was handed confined and handed over only to stapatis or architects and their heirs. It had the principles of construction and sculpture.

 

             Maya Danava  Architect of the devas & daityas

O  Herrscher  des Gebäudes , mit der Erde als Sitz deiner Schöpfung; Ich verneige mich vor dir aus meiner Seele , ; bitte würdest Du immer  mein Heim mit  Nahrung und Wohlstand segnen.
O Herrscher des Gebäudes , mit der Erde als Sitz deiner Schöpfung; Ich verneige mich vor dir aus meiner Seele , ; bitte würdest Du immer mein Heim mit Nahrung und Wohlstand segnen.

While researching sacred architecture we talked with Ganapati Sthapati, the Senior Architect at the Government College of Architecture and Sculpture in Mahabalipuram, South India. Sthapati informed us that the science of the Vastu Shastra is traceable to at least the year 3000 B.C., if not before. The earliest known master of the Vastu Shastra was Maya Danava, recognized as the founder of the tradition of India's sacred architecture. Sthapati, who holds the esteemed title Brahma Sri, awarded to him by the government of India for his achievements in the field of architecture, further assured us that the science of Vastu Shastra is a living tradition in India and is in no danger of becoming extinct.

 

http://gosai.com/writings/vastu-shastra-and-sacred-architecture

vedische Entsprechung
vedische Entsprechung

Grundlage ist hier ein 3x3-Mandala mit Brahma in der Mitte und wichtigen vedischen Göttern in den acht umliegenden Feldern. Jedem Feld und damit jeder Richtung wird damit eine Qualität gegeben, die nach angemessener Nutzung ruft.

 




Folgende Planeten herrschen über die 8 Himmelrichtungen:

 

1 - Mars - Kraft - Verwaltung         Süden
2 - Mond - Romantik - Gastronomie      Nordwesten
3 - Merkur - Erziehung, Bildung - materielle Kultur        Norden
4 - Ketu - Zorn, Ärger - Textilien  
5 - Saturn - Fertigkeit/Wissen - Workshop       Westen
6 - Rahu - Heldentum - Rüstungen  
Rahu          Südwesten
7 - Jupiter - Meditation - Bibliothek      Nordosten
8 - Venus - Kunst - Ausführende Künste      Südosten
9 - Sonne - schöpferische Kraft - Theater         Osten

 

 

von param-vastu zu vastu :::  von fein zu grob

 

http://www.bernhardpeter.de/Indien/Jaipur/seite546.htm

 

 

  • Das Zentrum bleibt am besten frei von Bebauung oder Verwendung. Denn hier herrscht Brahma, hier waltet seine schöpferische Energie. Freier Zutritt zu Licht und Luft ist für freie Entfaltung seiner schöpferischen Kräfte gut.
  • Agni, dem Feuergott, ist der Südosten zugeteilt. Deshalb liegt dort am besten die Küche, und in der Küche liegt der Herd am besten auch in der Südostecke. Dann können die Köche beim Zubereiten der Speisen auch nach Osten blicken.
  • Der Nordosten gilt als sehr rein, deshalb sollten Wasserspeicher, Wasserbehälter etc. für Trinkwasser am besten im Nordosten aufbewahrt werden. Am allerbesten wird ein Brunnen in der Nordostecke nördlich der Grundstücksdiagonalen angelegt.
  • Toiletten haben im Nordosten nichts zu suchen.
  • Example: If a toilet is in the north-east of a building, you can apply a spiritual Jupiter Yantra outside the toilet above the door, as the toilet has an effect on planet Jupiter.
  • In der Küche oder im Bad sollten die Wasserinstallationen möglichst im reinen Nordosten angebracht sein. Denn der Nordosten wird von Ishan, Gott selbst, beherrscht und wird damit zur bevorzugtesten Himmelsrichtung überhaupt.
  • Innerhalb der Küche lagert man die Vorräte am besten im Südwesten, der Eßtisch steht am besten im Westen.
  • Haustempel oder Hausaltar sollten sich aus diesem Grund auch im Nordosten befinden.
  • Weil im Westen die Sonne untergeht, hat diese Richtung die Qualität der Ruhe, ideal für die Positionierung von Arbeitszimmer, Bibliothek, Schlafzimmer (Kinder), für Orte der Ruhe und der Kreativität.
  • Der Süden wird von Yama beherrscht, dem Todesgott. Deshab gilt der Süden als ungünstiger Ausgangspunkt für Unternehmungen, Projekte, Pläne oder Vorhaben. Am besten legt man dort die Lagerräume an, eventuell auch Schlafzimmer (Erwachsene).
  • Der Nordwesten ist Vayu zugeordnet, dem Gott der Winde, mit dem Bewegung assoziiert wird. Diese Himmelsrichtung eignet sich damit zum Unterstellen von Fahrzeugen aller Art. Gästezimmer und Ställe würden ebenfalls gut in diese Ecke passen, weil auch sie das Prinzip der Bewegung beinhalten.
  • Bäder und Toiletten passen in den Nordwesten des Gebäudes.
  • Der Norden wird vom Gott des Wohlstandes, Kubera, beherrscht. Hier kann man gut die Wertgegenstände aufbewahren.
  • Der Nordwesten steht in Beziehung zu Gastfreundschaft, Gästezimmer sind hier gut untergebracht.
  • Der Südwesten ist die negativste und gefährdetste Ecke des Anwesens. Deshalb sollte er zum einen fest und hoch bebaut werden, zum andern sollten sich dort nie Wasserinstallationen befinden, auch sollte man dort keine Handlungen ausführen, die von Erfolg begleitet sein sollen. Ideal sind hier Lagerräume angesiedelt.
  • Veranda oder Balkon blicken idealerweise nach Osten, um sich dem Einfluß der Morgensonne zu öffnen.

 

Das Vastu-Purusha-Mandala
Es gibt häufig Darstellungen als Vastu-Purusha-Mandala, in denen eine menschliche Figur, der sog. kosmische Mann Mahapurusha, diagonal mit angewinkelten Armen und Beinen so auf ein Tempel-Mandala gezeichnet wird, daß er die Fläche maximal ausfüllt. Jedes Quadrat wird mit einer Partie seines Körpers verbunden. Das Vastu-Purusha-Mandala ist ein spezielles Mandala, welches im Vastu Shastra zur Anwendung kommt und ein unverzichtbarer Bestandteil desselben ist. Diese Figur steht symbolisch in Zusammenhang mit Schöpfungsprozessen im Universum. Der Tempel wird damit nach dem Modell des kosmischen Menschen (Purusha) gestaltet.

Gewöhnlich wird der kosmische Mann so dargestellt, daß sein Kopf im Nordosten zu liegen kommt und die Füße im Südwesten, so wie hier im Paramasaayika-(9x9)-Mandala abgebildet. Er kann aber seine Position auch ändern. Im Manduka-Mandala (8x8) wird der kosmische Mann mit dem Kopf nach Osten und Füßen nach Westen abgebildet

 

 

Wohnhoroskop :::::: das  Vastu -Purusha-Mandala

Man kann für jeden einzelnen Aszendenten durch die Zuordnung des Tierkreiszeichens zu den zwölf Häusern und den Himmelsrichtungen die spezifischen Qualitäten der einzelnen Himmelsrichtungen bestimmen.

In der vedischen Astrologie spielen die acht Himmelsrichtungen im Horoskop eines Menschen eine große Rolle. Jede Himmelsrichtung hat eine individuelle Wirkung auf jeden Menschen.

 

Dementsprechend kann bestimmt werden, in welcher Richtung des Hauses die Energien für Sie von Vorteil sind und welche nicht.

 

Es gibt ein einfaches System, um die Himmelsrichtungen herauszufinden, die für Sie persönlich förderlich sind. Dieses System verwendet den Mond-Nakshatra (Mondhaus) ihres Geburtshoroskops.


http://www.salagram.net/Calendar-27nakshatras.htm 


Zum Beispiel: der Mond ist zum Zeitpunkt der Geburt im 1. Mondhaus (Nakshatra) Ashvini platziert, weshalb die bevorzugte Himmelsrichtung für den Geborenen der Süden ist.

 

Süden bedeutet für den Ashvini-Geborenen: Freude und Gewinn.

Der Südwesten bedeutet: finazielle Gewinne, Reisen, Treffen mit Freunden und Verwandten

Der Westen bedeutet: außerordentliche Freunde

Nordwesten: Krankheit, Sorgen

Norden: Feinschaft, Furcht im Beruf, finanzielle Verluste

Nordosten: Meinungsverschiedenheiten, Unterdrückung

Osten: Gewinn, Freude durch Freunde, Weisheit

Südosten: Furcht vor dem Tod, finanzielle Verluste

 

http://www.sternenschatz.de/aktueller-sonnenauf-und-untergang/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 http://www.yantras.de

 

 

 

 

Vastu– Die Wissenschaft der Raumqualität

 

Jedes Gebäude hat seine individuelle Persönlichkeit. Es gleicht einem lebenden Organismus.  Es gibt Häuser, Wohnungen oder Arbeitsräume in denen man sich rundum wohl fühlt und einem einfach alles gelingt. In anderen Gebäuden sind Menschen ständig krank und erleiden einen Rückschlag nach dem anderen. Überlassen Sie die Qualität Ihres Wohn- und Arbeitsraumes nicht dem Zufall. Vastu schafft harmonische, kraftvolle Räume, die Sie auf allen Ebenen vor negativen Energien schützen und in denen sich positive Energieströme in optimaler Weise verteilen. So werden alle Lebens- und Arbeitsvorgänge bereichert.

 

Ziel meiner Vaastu-Beratung ist die Analyse der Qualität Ihrer Wohn-, Arbeits- und Geschäftsräume, mit dem Ergebnis, Ihnen ein annähernd spannungsfreies Wohnen und Arbeiten und damit Leben zu ermöglichen. 


  9 Grundprinzipien von Vaastu:


- Grundstück

- Mathematik

- Geometrie

- Zentrum

- Energielinien und Energiepunkte

- Gebäude Orientierung

- Türen und Fenster

- Fünf Elemente

- Raumanordnung

 

 

Hier die Auflistung der Auswirkung von den Orientierungen von Häusern im Zusammenhang mit ihren Haupteingängen:

 

1) Osten: Jupiter - Guru: Erleuchtung, Überfluss, Erfüllung
2) Westen: Saturn - Shani: Armut, Mangel an Kreativität und Vitalität

3) Norden: Venus - Shukra: Wohlstand, Glücklichsein
4) Süden: Mars - Mangal: alle negativen Einflüsse, Zerstörung des Besitzers und seiner Familie

5) Süd-Osten: Sonne - Surya: ständige Angst
6) Nord-Westen: Mond - Chandra: unbeständig und geistig erschüttert

7) Süd-Westen: aufsteigender Mondknoten - Rahu: dauerhafter Streit
8) Nord-Osten: absteigender Mondknoten - Ketu : keine Heirat, keine Kinder

Hier die Auflistung der Himmelsrichtungen, der zugehörigen Planeten mit den ihren entsprechenden Qualitäten und den entsprechenden Räumen:

1) Osten – Jupiter - unbekümmert = Eingang, (Kinder)
2) Westen – Saturn - sich kümmern = Wohnzimmer

3) Norden – Venus - lebensgebend = Elternschlafzimmer
4) Süden – Mars - lebensnehmend = Esszimmer

5) Süd-Osten – Sonne - sich selbst nährend = Küche
6) Nord-Westen – Mond - andere nährend = Gästezimmer

7) Süd-Westen – Rahu - nach außen gerichtet = Toilette, Badezimmer
8) Nord-Osten – Ketu - nach innen gerichtet = Meditationsraum

9) Mittelbereich – Merkur - ausgleichend = Alle Räume verbindend mit Brahmasthaan in der Mitte

Vamana-Deva-Yantra (Jupiter, Nordosten)

 

Jupiter wird auf der spirituellen Ebene von Vamana-Deva beherrscht. Im Haus beherrscht er den Nordosten, die wichtigste aller Himmelsrichtungen, da dort die Energieströme des Nordens und des Ostens zusammenfließen und die Kohärenz des gesamten Energiefeldes von der Qualität des Nordostens abhängt. Befinden sich dort abbauende Energien wie beispielsweise im Fall einer Toilette, eines Abstellraums oder anderer schwerer oder schmutziger Dinge, so sollte dort das spirituelle Jupiter-Yantra platziert werden. Auch kann es eingesetzt werden, wenn der Nordosten fensterlos oder von hohen Bäumen oder Gebäuden verstellt ist.
Sie können ein spirituelles Jupiter-Yantra im Norden des Hauses oder im Nordosten des betroffenen Raumes in der Höhe des dritten Auges anbringen, wenn einer oder mehrere der folgenden Defekte zutrifft:

~ Toilette im Nordosten
~ Nordosten ist abgetrennt
~ Nordosten ist dunkel und geschlossen
~ Müll im Nordosten
~ Nordosten ist höher als die anderen Richtungen
~ Küche im Nordosten
~ Wasserspeicher oder Brunnen in anderer Richtung
~ Schwere Gegenstände, Steine oder Möbelstücke im Nordosten
~ Heizung im Nordosten
~ Kein Platz im Nordosten
~ Hohe Bäume im Nordosten
~ Schlafzimmer im Nordosten
~ Stress, Unruhe oder Hektik im Nordosten
~ Keine Fenster und/oder Terrasse im Nordosten

Kann allgemein zur Korrektur von Vasati-Defekten im Nordosten ange-wandt werden.
Anwendung bei: einem im Horoskop geschwächten Jupiter; Eheproblemen; Partnersuche; Studium; Wissenserwerb; Vedenstudium; Depressionen; Angstzuständen.
Stärkt energetisch: Leber; Galle; Halsbereich; Solarplexus; Scheitelchakra; Augen; Schilddrüse.
Fördert: Freundlichkeit; Ausgeglichenheit; Fröhlichkeit; Spiritualität.

 

 

 

 

Man kann für jeden einzelnen Aszendenten durch die Zuordnung des Tierkreiszeichens zu den zwölf Häusern und den Himmelsrichtungen die spezifischen Qualitäten der einzelnen Himmelsrichtungen bestimmen.
In der vedischen Astrologie spielen die acht Himmelsrichtungen im Horoskop eines Menschen eine große Rolle. Jede Himmelsrichtung hat eine individuelle Wirkung auf jeden Menschen, welche aus dem Vastu-Purusha-Mandala abgelesen werden kann.

 

Die vedischen Schriften des alten Indien enthalten zu allen Lebensbereichen wertvolles Wissen. Die Architektur und das Wohnen nach ganzheitlichen und kosmischen Gesichtspunkten ist eine bis heute im Westen noch unbekannte vedische Wissenschaft.

 

Vastu Parusha Mandala
Abb. 1

Wohnraum zu schaffen bedeutet, ein Universum zu schaffen. Im vedischen Weltbild ist der Mensch ein Abbild des Universums, das durch eine Vielzahl von Kräften und Energien auf ihn wirkt. Er kann sich diesen Einflüssen nicht entziehen, da er als Bestandteil der Natur von ihnen abhängig ist.
Gestaltet der Mensch seine Umgebung, indem er ein Haus oder eine Stadt baut, so handelt er damit in Beziehung zur Natur, zur Erde und zum Universum. Architektur ist daher Ausdruck seiner aktiven Beziehung zur Natur und zu seinem gesamten Lebensraum. Indem er baut, schafft der Mensch Räume, in denen er lebt, arbeitet, sich mit anderen Menschen austauscht usw. Architektur hat daher auf der einen Seite die Funktion des Schutzes und der Sicherung des individuellen Lebensbereichs, schafft auf der anderen Seite jedoch auch Raum für Kommunikation, soziales Leben und Berührung mit der Natur. Sie steht in der Polarität von Begrenzung und Berührung, die auch das Grundprinzip des Schöpfungsprozesses an sich darstellt. Der Schöpfergott Brahma wird daher in den Veden auch als der ursprüngliche Architekt des Universums bezeichnet.
Der Mensch spiegelt als Mikrokosmos die Ordnung des gesamten Kosmos wieder. Zwischen ihm und dem Kosmos stehen die Gebäude, die der Mensch aus seiner eigenen Kreativität heraus schafft. Sie sind also auf der einen Seite Ausdruck schöpferischer Gestaltungskraft und auf der anderen Seite spiegeln sie das Universum wieder. Die Energien und Kräfte des Universums werden durch das Haus auf den Menschen projiziert. Auf diese Weise werden sie fokussiert, nach Qualitäten geordnet, gefiltert oder verstärkt, je nachdem, wie die Architektur mit den kosmischen und natürlichen Gegebenheiten harmoniert. Nach vedischer Ansicht ist es die Aufgabe der Architektur, Räume unterschiedlicher Qualitäten für die verschiedenen Bereiche und Funktionen des Lebens zu schaffen. Schlafen und Kochen sind z.B. zwei verschiedene Aspekte des Lebens, und sie unterliegen unterschiedlichen Einflüssen und Energien. Daher sollten im Schlafzimmer andere Kräfte wirken als in der Küche, um deren Funktionen optimal zu unterstützen.

Vastu und die Veden Der Teil der Veden, der dieses Thema behandelt, wird als Vastu bezeichnet. Das Sanskritwort "Vastu" bedeutet Gebäude bzw. Wohnraum im weitesten Sinne. Die Wissenschaft des Vastu ist in einer Vielzahl jahrtausendealter Sanskrittexte wie der Vastushastra und dem Matsya Purana niedergeschrieben und gilt als Teil des Stapatyaveda, welcher wiederum dem Atharvaveda angehört. Praktisch gesehen wird das Wissen des Vastu seit Jahrtausenden in lebendigen Traditionen überliefert, die als Schülernachfolgen bezeichnet werden. Ursprünglich kommt dieses Wissen von Weisen wie Vishvakarma, Brighu, Atri, Maya und anderen, und ist seit Urzeiten integraler Bestandteil des vedischen Wissens und Grundlage der Zivilisation.
Vastu wird in fünf Bereiche unterteilt:

  1. Die Lehre der Orientierung,
  2. die Planung des Grundrisses auf der Grundlage des Vastu Purusha Mandalas,
  3. die Lehre von den Proportionen und Massen,
  4. die sechs Formeln der vedischen Architektur und
  5. Charakter und Ästhetik von Gebäuden.

Die Orientierung des Hauses und des Grundstücks Die Lehre der Orientierung bezieht sich sowohl auf das Grundstück als auch auf die Ausrichtung der Gebäude. Hierbei spielen die Eigenschaften der Himmelsrichtungen eine ganz wesentliche Rolle, die durch unterschiedlichste Einflüsse bestimmt sind. Der erste Faktor ist der Lauf der Sonne, die unser Leben ganz maßgeblich beeinflußt. Die Sonne ist die Quelle des Lebens, indem sie es mit Energie und auch mit Ordnung (Entropie) versorgt. Sie ist der Urquell der Gesundheit, kann jedoch auch Ursache von Verbrennen und Tod sein, je nachdem, wie man sich ihr nähert. Die Sonne geht frühmorgens im Osten auf, wobei die genaue Himmelsrichtung des Sonnenaufgangs während des Jahres um ein paar Grad wandert. Während der ersten sechs Monate des Jahres bewegt sich der Sonnenaufgang Richtung Norden, während er sich die zweite Hälfte des Jahres Richtung Süden bewegt. Das Licht der Morgensonne gilt u.a. aufgrund seines idealen Anteils an ultraviolettem Licht als besonders förderlich für den Menschen und sollte optimal genutzt werden. Der Osten gilt daher als die beste aller Himmelsrichtungen und steht für Neubeginn, Stärke, Gesundheit und spirituellen Fortschritt. Der Bewegung der Sonne entsprechend, kommen daher auch dem Nordosten und dem Südosten besondere Bedeutung zu. Während der Südosten dem infraroten Anteil des Sonnenlichts zugeordnet wird, überwiegt im Nordosten der ultraviolette Anteil. Der Südosten steht daher mit dem Feuerelement in Beziehung, währen der Nordosten dem Wasserelement zugeordnet wird. Aus diesem Grunde befindet sich die Küche nach Vastu am besten im Südosten des Hauses und auch die Feuer  bzw. Kochstelle im Südosten der Küche. Wasserinstallationen und Trinkwasserbehälter sind am besten im Nordosten aufgehoben, der dem Prinzip der Reinheit und des Göttlichen entspricht. Die Morgensonne wird auch vom Ayurveda für therapeutische Zwecke empfohlen. Ihr Licht hilft den Augen, doch auch der ganze Organismus ist für dieses Licht sehr dankbar. Am Nachmittag ändert sich die Qualität des Sonnenlichtes sehr deutlich. Ab 15.00 Uhr sollte man sich nicht mehr der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen, da sie dem Körper mehr Energie raubt, als sie ihm gibt. Zur Zeit des Sonnenuntergangs tritt die Bedeutung der Sonne in den Hintergrund und läßt den Einfluß der Sterne und Planeten stärker zur Geltung kommen. Aus dem in unseren Breitengraden so begehrten Süden erreicht uns Sonnenlicht minderer Qualität. Es wird daher empfohlen, im Süden hohe Bäume zu pflanzen, die am Nachmittag Schatten spenden. Auch sollte im Süden auf dem Grundstück ebenso wie im Westen nicht so viel Platz gelassen werden wie im Norden und Osten, um die Energien im rechten Verhältnis zu halten. Schließlich geht die Sonne im Westen wieder unter, wodurch dem Westen die Qualität der Ruhe zukommt. Er ist der ideale Ort zum Studium und zum Schlafen für Kinder.
Dem Vastu entsprechend werden Grundstück und Haus so geplant, dass die vorteilhafte Nordost  und Ostsonne maximal genutzt wird und die weniger vorteilhafte Süd  und Südwestsonne einen minimalen Effekt hat.
Neben dem Bewegungsverlauf der Sonne gibt es eine Vielzahl geologischer Einflüsse, welche die Qualität der Himmelsrichtungen bestimmen. Als erstes wäre das Magnetfeld der Erde zu nennen, dessen Feldlinien in Süd Nord Richtung verlaufen. Diese Achse sollte mit einer der Hauptachsen des Hauses und auch des Grundstücks zusammenfallen, so dass die Seiten des Hauses in die Haupthimmelsrichtungen weisen. Weisen hingegen die Ecken des Hauses in die Haupthimmelsrichtungen, sind die Prinzipien des Vastu nicht so exakt anwendbar. Dieser Fall gilt als nicht so günstig. Das Magnetfeld der Erde beeinflußt vor allem den Blutkreislauf des Menschen. Sein Kopf bildet den magnetischen Nordpol und seine Füße den Südpol. Daher sollte man mit dem Kopf niemals Richtung Norden schlafen, um keine abstoßenden magnetischen Kräfte herbeizuführen. Am besten schläft man Richtung Osten, um spirituellen Fortschritt zu begünstigen, Richtung Süden, um die Gesundheit zu fördern oder Richtung Westen, um reich und berühmt zu werden.

Die acht Himmelsrichtungen und ihre beherrschenden Gottheiten
Abb. 2
Die Aufteilung des Grundstücks und des Gebäudes Einer der Hauptaspekte des Vastu ist die Aufteilung des Grundstückes und des Gebäudes auf der Grundlage des Vastu Purusha Mandalas. Das Vastu Purusha Mandala entsteht in der Verbindung eines quadratischen Gitters und dem zweidimensionalen Abbild des Vastu Purusha. (s. Abb. 2) Die Persönlichkeit, die das Wissen des Vastu verkörpert, wird als Vastu Purusha bezeichnet. Sie liegt auf dem Boden und bildet die Grundfläche eines jeden Gebäudes. Der Vastu Purusha verkörpert den kosmischen Menschen, der wiederum eine Widerspiegelung des gesamten Universums ist. Auf seinen Gliedern residieren Wesenheiten, die wichtige Aspekte des Kosmos beherrschen wie z.B. Agni, der Beherrscher des Feuers oder Vayu, der Beherrscher der Luft.
Die vedische Kosmogonie sieht den Kosmos als von machtvollen Wesenheiten beherrscht an, die als Halbgötter bezeichnet werden. Ihnen wurde von Vishnu, dem Höchsten Wesen, die Verantwortung für verschiedene Bereiche der kosmischen Administration übertragen. Auf diese Weise wird jeder der acht Himmelsrichtungen ein Halbgott zugeordnet, dessen Einfluß die Qualität der jeweiligen Richtung prägt. Den Osten beherrscht Indra, der König der Halbgötter. Er verkörpert Macht und Stärke und gewährt neben diesen Eigenschaften Wohlstand, Reichtum und Gesundheit. Dem Osten entspricht das väterliche Prinzip. Da dort die Sonne aufgeht, wird dem Osten unter den acht Himmelsrichtungen die erste Position eingeräumt.
Der Westen wird Varuna, dem Halbgott des Wassers zugeordnet. Da im Westen die Sonne untergeht, steht dieser für Ruhe und Abschluß. Auch Stolz, Ruhm und Reichtum sind Eigenschaften, die im Westen zu finden sind. Westliche Räume im Haus eignen sich hervorragend als Schlafzimmer, vor allem für Kinder und als Orte des Studiums und der Kreativität.
Die beherrschende Gottheit des Nordens ist Kuvera, der Schatzmeister der Halbgötter, der für Wohlstand und Reichtum steht. Weiterhin verkörpert der Norden das mütterliche Prinzip. Ebenso wie der Osten, der dem väterlichen Aspekt entspricht, sollte auch der Norden eines Grundstücks nicht bebaut werden, um nicht das männliche bzw. das weibliche Prinzip einzuschränken.
Die vierte Haupthimmelsrichtung, der Süden, wird von Yama, dem Herrn des Todes beherrscht. Daher gilt der Süden für glückverheißende Tätigkeiten als ungeeignet. Im allgemeinen findet man im Süden Schlafzimmer und Lager.
Vastu Parusha Mandala mit 81 Quadraten
Abb. 3

Die Nebenhimmelsrichtungen entstehen aus der Kombination der Haupthimmelsrichtungen, so daß sie mehr Eigenschaften verkörpern als diese. Ihnen kommt daher im Vastu besondere Bedeutung zu. Teilt man jede Seite des Grundstücks bzw. des Hauses in neun Quadrate auf, so werden jeweils zwei Quadrate am Rande in jeder Richtung der entsprechenden Nebenhimmelsrichtung zugeordnet. (s. Abb. 3)
Der Südosten wird von Agni, dem Halbgott des Feuers beherrscht. Er ist der ideale Ort für alles, was mit dem Feuerelement in Zusammenhang steht. Da diese Richtung außerdem für die Gesundheit sehr förderlich ist, sollte die Küche des Hauses unbedingt im Südosten plaziert werden. Alle anderen Orte sind weitaus weniger geeignet. Der Südosten wird vor allem vom infraroten Anteil des Sonnenlichts geprägt. Er eignet sich nicht für Wasserinstallationen, da das Wasserelement mit dem Feuer ständig in einem Spannungsverhältnis steht.
Wasser sollte am besten im Nordosten aufbewahrt werden und auch in der Küche sollten sich die Wasserinstallationen vor allem im Nordosten des Raumes befinden. Auf diese Weise können Feuer und Wasser auf ideale Art und Weise miteinander harmonieren. Der Nordosten wird von Ishan, Gott Selbst, beherrscht, wodurch diese Richtung zur reinsten Himmelsrichtung wird. Sie sollte auf dem Grundstück nicht bebaut werden und innerhalb des Hauses eignet sie sich nur für besonders reine Zwecke. Traditionell richtet man im Nordosten den Altar  oder Tempelraum ein. Er eignet sich jedoch auch sehr gut zur Meditation. Der Nordosten steht ebenfalls mit der männlichen Familiennachfolge in Zusammenhang. Ihm sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Ebenso wie der Nordosten und der Südosten eine Polarität bilden, stehen auch Südwesten und Nordwesten in einem solchen polaren Verhältnis. Im Nordwesten residiert Vayu, der Halbgott des Windes und des Luftelements. Daher ist der Nordwesten sehr leicht und vor allem mit dem Prinzip der Bewegung verbunden. Im Nordwesten sollten daher vor allem bewegliche Dinge wie Fahrzeuge und Tiere situiert werden. Auch Gäste fühlen sich im Nordwesten wohl. Generell steht der Nordwesten für die Beziehung zu anderen Menschen und hat viel mit Gastfreundschaft zu tun.
Der Südwesten hingegen ist die schwerste aller Himmelsrichtungen. Über sie finden negative Einflüsse Einlass in das Grundstück bzw. das Gebäude. Daher sollte der Südwesten maximal beschwert werden, so dass der Einfluss dieser Kräfte minimiert wird. Glückverheißende Tätigkeiten sollten dort nicht ausgeführt werden. Wasserreservoirs, Bäder und Toiletten sollten sich nicht im Südwesten befinden. Am besten werden dort schwere Dinge, Gerümpel oder Baustoffe gelagert. Der Südwesten steht mit dem Verhalten und der Haltung eines Menschen in Zusammenhang und auch mit seiner Sterblichkeit.
Im Zentrum des Richtungskreuzes befindet sich die Residenz Brahmas, des Schöpfers dieses Universums. Er vereint alle polaren Eigenschaften in harmonischer Art und Weise und führt den vollkommenen Ausgleich der Energien herbei. Daher sollte das Zentrum nicht bebaut werden, sondern für die Zirkulation der Luft und die Einstrahlung des Lichts im Haus offen und frei bleiben.
Diese generelle Einteilung der acht Himmelsrichtungen und ihrer Qualitäten stellt ein sehr praktisches Werkzeug zur Aufteilung eines Grundstücks und zum Gestalten eines Grundrisses dar.

Das Vastu Purusha Mandala Ein feineres Schema ergibt sich aus dem Vastu Purusha Mandala, dem ein Gitter von neun mal neun Quadraten zugrunde liegt. Jedes dieser 81 Quadrate wird von einem Halbgott beherrscht, der damit die Eigenschaft dieses Teils prägt. Dementsprechend hat jeder dieser Abschnitte seine spezifische Funktion und Qualität.
Die vedische Philosophie versteht den Kosmos als Manifestation eines universalen transzendenten Bewußtseins vollkommener Intelligenz, welches die Welt entfaltet und sie als belebendes Prinzip durchdringt. Dieses nichtduale Bewußtsein wird als Brahma bezeichnet und seine persönliche Form als Vishnu. Der somit heilige Kosmos manifestiert sich als ein vollkommenes Mandala, in dem alle Elemente der Schöpfung in vollkommener Dynamik und Harmonie miteinander wechselwirken.
Das Vastu Purusha Mandala verkörpert diese kosmologischen Prinzipien und leitet daraus die Blaupause eines vollkommenen Gebäudes ab. Es organisiert den Raum und wird als ein die Welt umfassendes Symbol angesehen. Seinen Rand bilden 32 Quadrate, die von 32 Gottheiten beherrscht werden. Dieses sind die Beherrscher der 28 Häuser des Mondes und die Herrscher der vier Planeten, die mit den Punkten der Tag  und Nachtgleiche in Zusammenhang stehen. Das Mandala wird somit durch die Bewegung des Mondes beherrscht, während das im Inneren des Vastu Purusha Mandalas enthaltene Erdmandala durch die Bewegung der Sonne charakterisiert wird. Es verbinden sich somit zwei Zeitzyklen, die einen unterschiedlichen Verlauf nehmen und nur von Zeit zu Zeit zur Übereinstimmung kommen. Solche Ungleichheiten und Unvollkommenheiten bilden das Wesen der materiellen Wirklichkeit. Auch die zyklische Bewegung der Erdachse steht nicht mit den Zyklen von Mond und Sonne in Einklang. Würde alles miteinander in Einklang schwingen, erstarrte das Leben in Perfektion und die manifestierte Welt verschwände im Unmanifestierten. Diese Unvollkommenheit, der die materielle Welt ihre Existenz zu verdanken hat, ist die Basis aller astrologische Vorausschau und astronomischen Berechnungen. Es gibt beim Vergleich der einzelnen Zyklen immer einen Rest. Wir kennen diesen Rest durch das Schaltjahr und die Divergenz zwischen Mond  und Sonnenkalender. Ohne Rest würde nichts fortschreiten, weil alle Zyklen einander glichen. Der Raum, den etwas in der Gegenwart einnimmt, befindet sich im Rest der Vergangenheit. Auf diese Weise leitet Vastu den Wohnraum vom Rest der Zeitzyklen ab und weist damit auf die komplexe Beziehung zwischen Raum und Phasenverhältnissen von Zeitzyklen hin.
In den Veden wird das materielle Universum als der Körper Gottes bezeichnet. Es wird somit mit einer kosmischen Person (Virat Purusha) verglichen, auf deren Körperteilen die Elemente, Planetensysteme, Halbgötter und andere Lebewesen situiert sind. Diese Vorstellung von einer kosmischen Person hat die vedische Architektur in der Form des Vastu Purusha umgesetzt.
Das Zentrum des Mandala gilt als die Residenz des Schöpfergottes Brahma, der von einer Reihe weiterer Halbgötter umgeben wird. Die acht Himmelsrichtungen werden von den acht Planeten beherrscht. Hierdurch symbolisiert das Mandala den heiligen Raum und die zyklische Bewegung der Zeit und umfaßt damit den vollkommen in Raum und Zeit geordneten Kosmos.
Für praktische Zwecke wird das Mandala mit all seinen Unterteilungen auf das Grundstück übertragen, wobei tiefe Markierungen gesetzt werden. Indem der Architekt diesen Vorgang wie ein Ritual ausführt, reift in seinem Geist die Vorstellung von der Anordnung der verschiedenen Teile des zukünftigen Gebäudes.

Maße und Proportionen Im Vastu gilt das Quadrat als die vollkommenste Form, in der alle Polaritäten ausgeglichen sind. Daher wird das Quadrat als Form für den Grundriss eines Hauses und für ein Grundstück empfohlen. Auch Rechtecke werden als gute Formen akzeptiert, hierbei kommt es jedoch auf das Verhältnis zwischen Länge und Breite an. Beträgt dieses Verhältnis 1,25, so deutetet dies auf Stärke, Reichtum und Perfektion hin. Ein Verhältnis von 1,5 erzeugt Freude, 1,75 Gesundheit und 2 einen großartigen Eindruck. Die Länge sollte jedoch die Breite des Grundstücks oder Hauses nicht um den Faktor 2 übertreffen. Ein überlängliches Grundstück sollte verkürzt bzw. unterteilt werden. Im Vastu spielen auch die Proportionen innerhalb des Gebäudes eine große Rolle. Die Maße von Höhe, Breite, Umfang, Verbindungslinien, Mauerstärken und Zwischenräumen werden miteinander in Beziehung gesetzt. In den Veden heißt es: Sind die Maße und Proportionen der Tempel vollkommen, so ist auch das Universum vollkommen. Unregelmäßig geformte Grundstücke wie Dreiecke,  Trapeze, Rauten oder unregelmäßige Rundformen sollten korrigiert werden, indem die störenden Teile mithilfe von Mauern oder Zäunen abgetrennt und anders genutzt werden.

 

Marcus Schmieke

Magnetische Einflüsse:

  • Die Linien des Erdmagnetfeldes verlaufen in Süd-Nord-Richtung, wichtige Achsen des Hauses und des Grundstückes sollten mit ihnen zusammenfallen.
  • Schlafzimmer: Der Körper gilt als Magnet, der sich wie eine Kompaßnadel in Süd-Nord-Richtung orientiert. Der Kopf gilt dabei als der magnetische Nordpol des Körpers, die Füße als der menschliche Südpol. Eine Lage mit dem Kopf im Norden beim Schlafen würde durch Abstoßungsenergien einen ungünstigen Einfluß haben, Kopf nach Süden dagegen gilt als harmonisch, Kopf nach Osten begünstigt den spirituellen Fortschritt, ist er doch dem Neuanfang zugewandt. Dementsprechend sollten Schlafzimmer ausgerichtet sein.

 

Die Hauptdiagonale von Nordwest nach Südost weist die Richtung der ursprünglichen Polarität von spirituell und materiell. Energieursprung und Energie.