Nadi in Sanskrit means the pulse, the subtle channels in the body, a division of time (24 minutes). In Tamil, the language of Tamil Nadu, Nadi means in search of. To be in search of the past, the reason of existence, to search the roots and essence of the past. In Yoga and Ayurveda, Nadi are the subtle channels that give message to the different parts of the body plus the Ida, Pingala and Sushumna nadi. Grantha is a great book of knowledge.


Nadi Granthas or the great books of subtle knowledge, are recordings of the Sapta Rishi. Sapta means seven and Rishi means Sages. Brahma conceived the Seven Great Sages out of his mind to help in his creation of the world. They were Bhrigu, Angira, Atri, Vishvamitra, Kashyapa, Vashishta, and Agastya. 


http://www.komilla.com/lib-nadi-granthas.html


The Granthas of Nadi Jyotisha


There are many texts of Nadi Jyotisha. Some give obscure and often secret techniques of Vedic Astrology. They give the key to precise interpretation. Among them include Bhrighu Nandi nadi, Bhrighu nadi, Chandra Kala Nadi, Sapta Rishi Nadi etc.


The Nadi readers are not astrologers but decoders of ancient scriptures. All they are doing is deciphering the data. His skills are limited to reading what is written. If the nadi leafs are incomplete or he has not found the right nadi or the time is not correct for you, then this information cannot be right. In fact the time has to be right for the individual to get the right nadi. This information is very precious and not everyone is ready to receive it. This is the reason so many get the wrong or incomplete information. The Rishis had only wanted those who were ready to receive information, to get it. In essence it is not the fault of the Nadi or the reader if you do not get the right information that chronicles the past, present and future.


Nadi reader tries to find the right Nadi by taking the thumb impression. According to the Nadi Granthas there are 1008 types of thumb impressions and these will narrow down the batch of Nadis where the story of your life is told. The impression of the right thumb for men and the left one for women is taken. The thumbprint has to match the particular batch of palm leafs for the reading to take place. Despite the claims of the nadi readers, it is impossible to find the right nadi for everyone.



Die südindische Palmblatt-Bibliothek

Über Scharlatane, Astrologen, Formulare und harte Dollar

  • Was hat es mit den Palmblatt-Bibliotheken in Indien auf sich?
  • Muß man persönlich dort sein, um sein Horoskop zu empfangen?
  • Geht dies alles mit rechten Dingen zu?
 

 

Aufgezeichnete Schicksale aller Menschen

 

Johannes von Buttlar berichtet in seinem Buch "Zeitriss" von einem Besuch in der Palmblatt-Bibliothek in Bangalore. Laut seinem Buch befindet sie sich in der 5th Main Road, Chamarajpet in Bangalore 33. Zum Sinn dieser Bibliotheken:

“Vor Jahrtausenden schon ritzten indische Weise dort auf sechs Zentimeter breiten und 48 Zentimeter langen Palmblättern die Lebensläufe und Schicksale von Menschen ein, die heute leben – auch von Europäern, die noch nie in Indien waren. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, kann jeder in einer solchen Bibliothek nach seinem Palmblatt fragen und sich seinen Lebenslauf vorlesen lassen.”

 

Amaraprabhu, Vedischer Priester und Südindienexperte aus Berlin

Vorsicht ist geboten

(von Amaraprabhu Dasa)

Wie beim “Glücksrad” aus der Stadt Madurai schießen nun alle möglichen sogenannten Palmblatt-Bibliotheken wie Pilze aus dem südindischen Boden. Bei einem Besuch einer solchen Bibliothek ist als erstes ein vollständiges Formular mit genauen persönlichen Daten abzugeben (und ich brauch wohl auch nicht erwähnen, daß dort mit Dollars bezahlt werden muss!), und nach mehreren Stunden wird dir ein altes Palmblatt gezeigt, das angeblich nun dein eigenes sein soll. Mit den angegebenen Daten und Fakten deines Vordruckes wurde schnell ein Horoskop “zusammengefrickelt”, das augenscheinlich zu dir gehören soll. Aber im Grunde genommen existieren diese sehr alten Bibliotheken kaum noch, weil auch dort die Zeit und Mr. Kali ihr Unwesen treiben (sprich Zerstörung). Die ganze Geschichte ist also vielmehr bessere Astrologie, basierend auf vedischem Wissen. Sie kann jedoch kaum in die Praxis umgesetzt werden, da es die gelehrten Brahmanen (Pandits)

fast nicht mehr gibt.

Deswegen ist hier Enttäuschung für den interessierten Schicksalsforscher vorprogrammiert, denn er bekommt nicht das, wonach er sucht.

Die sieben Weisen -- Sapta Rishis - Die Seher des Schicksals
Die sieben Weisen -- Sapta Rishis - Die Seher des Schicksals

Wege des Schicksals

 DAS RÄTSEL DER PALMBLATTBIBLIOTHEKEN

Wer wünscht sich nicht ab und an einmal, in die Zukunft sehen zu können; einen Blick nur von dem zu erhaschen, was vor ihm liegt – sein Schicksal zu kennen, um besser für die Zukunft gewappnet zu sein?
Millionen Menschen lesen tagtäglich die Horoskope diverser Tageszeitungen, Astrologen und Kartenleger(innen) bieten zumeist für teures Geld ihre Dienste feil – und sie werden nicht zu knapp in Anspruch genommen.
 

 

Jedoch bildet das Horoskop durchaus nicht die einzige Variante der Zukunftsschau. Es gibt noch andere Möglichkeiten, deren wohl vollkommenste und auch spektakulärste ausschließlich in Indien praktiziert wird: in den geheimnisumwobenen Palmblattbibliotheken, welche über den gesamten Subkontinent verstreut sind.

Insgesamt 7 Hauptbibliotheken und mehrere Palmblattbibliotheken mit Abschriften aus diesen Hauptbibliotheken gibt es in Indien, aber auch in Sri Lanka. Die Urschriften der dort archivierten Palmblätter wurden von einer Gruppe mythologisch anmutender Gestalten, den Rishis, verfaßt, die vor 7000 Jahren gelebt haben sollen und deren bekannteste wohl eine Wesenheit namens Brighu war. 

 

Von Brighu und den Taten der Rishis berichten uns die indischen Veden. Den darin beschriebenen „sieben Heiligen Rishis“ wurde eine ganz außerordentlich große spirituelle Macht nachgerühmt. So war es ihnen unter anderem möglich, in der Akasha-Chronik – im Abendland wohl eher als „Weltgedächtnis“ bekannt – zu lesen;

das heißt, sie konnten sich in einer (spirituellen) Position außerhalb dessen befinden, was wir unter Raum und Zeit verstehen, das bedeutet, dieses Kontinuum in seiner Gesamtheit also von außen betrachten. 
 

 

Der Überlieferung zufolge nutzten Brighu und seine Gefährten ihre spirituellen Fähigkeiten unter anderem dazu, aus der Akasha-Chronik die Lebensläufe von mehreren Millionen Menschen zu lesen und schriftlich auf den getrockneten Blättern der Stechpalme zu fixieren. Das gesamte Leben dieser Menschen, von der Geburt bis zum Zeitpunkt ihres Todes, wurde auf den Palmblättern in Alt-Tamil, einer Sprache, die heutzutage nur von wenigen Eingeweihten beherrscht wird, bzw. in Sanskrit in eng geschriebenen Zeichen eingeritzt. Ein solches Palmblatt überdauert im Normalfall etwa 500 bis 800 Jahre. Wenn es alt und brüchig geworden ist, fertigt man eine Abschrift des Textes auf einem neuen Palmblatt an. 
Jeder, der erfahren möchte, was das Schicksal für ihn bereithält, muß sich jedoch selbst nach Indien in eine der Palmblattbibliotheken bemühen. 

Ich erfuhr 1993 von diesen rätselhaften Bibliotheken durch die Fernsehsendung „Phantastische Phänomene“. Ich wollte es genau wissen und machte mich mit meinem damaligen Freund, Thomas Ritter, an die Vorbereitung einer Reise nach Indien – dem Land der Märchen und Wunder, der Geheimnisse und ungelösten Rätsel. Waren die Berichte über die Palmblattbibliotheken auch nur Märchen aus Tausendundeiner Nacht des Orients, oder würde uns vor Ort ein kleines Wunder erwarten? 
Am 14. August 1993 schließlich kämpften wir uns mit einer Motorrikscha durch das morgendliche Gewühl im Straßendschungel von Madras und erreichten nach einstündiger Fahrt die in East Tambaram, einem Vorort von Madras, gelegene Palmblattbibliothek. Der Palmblattleser R. V. Ramani bat uns herein. Sein Nadi-Reading (so nennt man das Lesen des Palmblattes) dauerte etwa 50 Minuten. Die Palmblattbibliothek von Mr. Ramani führt ihrem Ursprung auf den Rishi Kakabujandra zurück. 

Basis des Nadi-Readings ist die Lehre vom Shuka-Nadi. Diese Lehre beruht auf der Wahrnehmung von Vergangenheit und Zukunft jenseits unseres herkömmlichen Raum-Zeit-Begriffes. Darauf aufbauend, soll das Shuka-Nadi eine lebensberatende Funktion ausfüllen, das heißt, es soll helfen, die eigentliche Bestimmung seiner derzeitigen Inkarnation zu finden. 

In der Palmblattbibliothek von Mr. Ramani gibt der Ratsuchende zunächst seinen vollständigen Namen und sein Geburtsdatum an. Das Orakelhafte der Zeremonie beginnt spätestens in dem Augenblick, in dem der Besucher neun polierte Muscheln (gleich einem Würfelspiel) über einem Mandala werfen muß, das in einen kleinen Teppich gestickt ist. Danach sucht der Nadi-Reader die im Zentrum des Mandalas liegenden Muscheln heraus. Ihre Zahl, verbunden mit den bereits genannten Daten, bildet die Information für das Auffinden des persönlichen Palmblattes unter Tausenden und Abertausenden von Palmblattmanuskripten. Mr. Ramani schaffte es in ca. 5 Minuten, „mein“ Palmblatt herauszusuchen. Das Nadi-Reading für Einheimische läuft etwas anders ab. Mr. Ramani liest den Anwesenden vom Palmblatt in einer Art Sprechgesang vor, wobei er den Inhalt der Texte aus dem Alt-Tamil in die heutige lokale Umgangssprache überträgt. Wir stellten fest, daß sich Mr. Ramani während dieser Zeremonie in eine Art Trance versetzte. 
Für uns Ausländer allerdings übersetzt Mr. Ramani den Text lediglich ins Englische und trägt dies vor. Leider verstand ich zu diesem Zeitpunkt kein Wort Englisch, so daß ich mich auf die Übersetzung von Thomas verlassen habe. Zuerst wurden Fakten aus der Vergangenheit genannt. Dies waren überaus exakte Informationen und genaue Daten (beispielsweise das Datum jenes Tages, an dem ich Thomas kennengelernt hatte), teilweise sogar aus früheren Inkarnationen (!). Nachdem ich diese Angaben weitgehend bestätigen konnte, berichtete er von meiner Zukunft. 

Das Nadi-Reading bei Mr. Ramani war kostenlos, es wurde nur um eine Spende für Arme gebeten. Mr. Ramani sagte, daß er das Nadi-Reading als heiligen Auftrag sieht und deshalb kein Geld für sich persönlich nimmt. 
Nach der Zeremonie war ich von der Echtheit des Nadi-Readings zumindest in diesem Fall überzeugt. Doch genügte das als Beweis? Es gab nur einen Beweis – die Palmblätter selbst. Und so wagte ich das Unmögliche und bat den Nadi-Reader um meine Palmblätter. 
Und das Unglaubliche geschah. Mr. Ramani öffnete erneut die zu Bündeln zusammengeschnürten Palmblattmanuskripte, entnahm ihnen jene Palmblätter, welche mein Schicksal betrafen, und übergab sie mir. 
Deren Übersetzung gestaltete sich jedoch in Europa bei weitem langwieriger und komplizierter als angenommen – dennoch wurde mir im Ergebnis mitgeteilt, daß es sich bei den Manuskripten in der Tat um meinen persönlichen Lebenslauf handelt, in denen mein Name und andere personenbezogene Daten enthalten sind, und die den Verlauf meines Lebens detailliert beschreiben. 
Ferner ließ ich unabhängig von den Ergebnissen der Übersetzung eine Altersbestimmung der Palmblätter mittels einer C-14-Analyse vornehmen. Diese Analyse ergab, daß die untersuchten Palmblätter älter als 350 Jahre sind. 

Um den Wahrheitsgehalt des Nadi-Readings zu überprüfen, suchten Thomas und ich eine weitere Palmblattbibliothek in Bangalore, im indischen Bundesstaat Karnataka auf. Dabei stellten wir fest, daß der Inhaber der Palmblattbibliothek, Mr. Gunjur Sachidananda Murthy, nach einem strengen Terminplan arbeitet. So war es uns damals trotz mehrmaliger Anfragen nicht möglich, einen Termin für ein Nadi-Reading zu erhalten, da der Kalender von Mr. Sachidananda bereits vollständig ausgebucht war. In diesem Zusammenhang erscheint besonders erwähnenswert, daß die Palmblattbibliothek in Bangalore stärker von Personen aus Europa und Fernost frequentiert wird, weniger von Indern. Dies ist jedoch kein Maßstab für die Qualität der abgehaltenen Readings, wie wir auf unserer 2. Indienreise im Juli 1995 erfahren durften. 

Das Palmblatt wird in Bangalore nach seinem Auffinden ebenso dem Ratsuchenden vorgelesen, wie dies in Madras geschieht. Nähere Informationen zur Lesung in Bangalore erhalten Sie in unserem Kapitel: Informationen zur Palmblattbibliothek. Die Texte unserer Palmblätter in den Bibliotheken von Madras und Bangalore stimmten in ihren Aussagen nicht nur überein, sondern korrespondierten vielmehr miteinander, in dem Sinn, daß die Aussagen des Nadi-Readings in Bangalore jene von Madras ergänzten und umgekehrt. 
Die Palmblattbibliothek von Bangalore befindet sich schon geraume Zeit im Besitz der Familie Sachidananda, soll in Ihrem Ursprung jedoch auf den Rishi Baghawan Sri Shuka Maharshi, einen Gefährten Brighus, zurückgehen. Die Tätigkeit des Nadi – Readers übte in den letzten Jahrzehnten zunächst der Vater Mr. Sachidanandas aus, nach dessen Tod sein älterer Bruder, der allerdings bereits im Alter von nur 39 Jahren verstarb und nunmehr Gunjur Sachidananda selbst. 
Selbstverständlich bat ich auch in dieser Bibliothek um Palmblätter, leider aber ohne Erfolg. Uns wurde beschieden, daß es nicht üblich sei, Besuchern „ihre“ ganz persönlichen Palmblätter zu überreichen. Diese Praxis ist dadurch bedingt, daß die Palmblätter eines Bündels in der Bibliothek von Bangalore fortlaufend beschrieben sind, so daß sich die Lebensläufe der Klienten auf zwei, drei oder mehr Palmblätter verteilen. So blieben mir nur einige Fotos der Palmblätter. Diese Palmblätter von Bangalore wurden letztmalig vor etwa achtzig Jahren kopiert und sind in Sanskrit verfaßt. 

Auf unserer 2. Indienreise im Juli 1995 suchten wir auch noch die weniger bekannte Palmblattbibliothek von Mr. Balasubramaniam in Kanchipuram auf. Der Meister selbst weilte zwar nicht in der Stadt, seine Assistenten aber wußten nicht nur von der interessanten Geschichte der Palmblattbibliotheken zu berichten, sondern waren auch bereit ein Nadi-Reading für uns abzuhalten. Nähere Informationen zur Lesung in Kanchipuram erhalten Sie in unserem Kapitel: Informationen zur Palmblattbibliothek. 
Die Palmblattbibliothek von Kanchipuram gehört wohl zu den ältesten ihrer Art und wird traditionell geführt. Die künftigen Nadi-Reader leben und arbeiten wie Familienmitglieder im Hause des Meisters und werden von diesem im Lauf von 10 Jahren in der Kunst des Nadi-Readings unterwiesen. Fühlt der Meister seinen Tod nahen, so bestimmt er einen Nachfolger, welcher dann die Leitung der Bibliothek und die weitere Ausbildung der übrigen Schüler übernimmt. 

Siddharta, unser Nadi-Reader, berichtete, daß er schon mehr als ein Dutzend Jahre bei Mr. Balasubramaniam lebt. Seit acht Jahren praktizierte er das Lesen der Palmblätter selbst, anfangs noch im Beisein und unter Anleitung des Meisters, inzwischen arbeitet er selbständig. Dennoch ist die Interpretation der alten Texte ein ständiger Lernprozess, nicht nur für den Ratsuchenden, der hier Auskunft über sein Schicksal erhält, sondern auch für den Nadi-Reader, der seine Fähigkeiten von Reading zu Reading ständig vervollkommnet, um die Meisterschaft und damit auch Moksha (Erlösung) erlangen zu können. 
Die Kunst des Nadi-Readings ist wohl bereits seit Jahrtausenden fest in die Hindu-Religion integriert. So waren die Palmblätter in Kanchipuram, welche Auskunft über unser Schicksal gaben, ca. 700 Jahre alt. Die Bibliothek selbst soll ein noch höheres Alter haben. Eine genaue Jahreszahl erfuhren wir nicht, jedoch versicherte man uns, die Bibliothek sei mindestens so alt wie der Vishnu geweihte Vaikunthanatha-Tempel in Kanchipuram. Dieser Tempel wurde bereits um das Jahr 700 n. Chr. fertiggestellt. 
Als Zentrum der Kunst des Shuka-Nadi galt ursprünglich die alte Stadt Trichy. Dort soll auch der erleuchtete Rishi Agasthya, welcher auch als Bringer der tamilischen Sprache gilt, mittels einer eigens dafür geschaffenen Schriftsprache die Urtexte jener Palmblätter angefertigt haben, deren Kopien in Kanchipuram für die Ratsuchenden bereitliegen. Das Nadi-Reading in Kanchipuram wird in der Tradition des Shuka-Nadi von Trichy abgehalten. Siddharta versicherte mir, daß heute in der Bibliothek die Lebensläufe von etwa 500.000 Menschen aufbewahrt werden. 

Auch die Aussagen der Palmblätter in Kanchipuram waren sehr exakt und stimmten mit denen aus Madras und Bangalore überein, wobei natürlich nicht eine buchstäbliche, sondern sinngemäße Identität gemeint ist. 
Nun sind inzwischen seit meinem ersten Besuch der Palmblattbibliothek in Madras viele Jahre verstrichen und inzwischen habe ich noch einige Palmblattbibliotheken aufgesucht. Interessant war für mich vor allem der Aspekt, die 7 Hauptbibliotheken miteinander zu vergleichen. Jede dieser Hauptbibliotheken soll mit Texten je eines Richis bestückt sein. Bei den Lesungen stellte ich fest, dass die Schwerpunkte der Aussagen bei der Palmblattbibliothek andere Gewichtigkeiten haben. So sind die Bibliotheken des Rishis Agasthya mehr auf Aussagen über materielle Themen und der Karmaauflösungen ausgerichtet, die des Rishis Maharshi dagegen sind stärker auf die Lebensaufgabe fixiert.

 

Infos zu den Palmblattbibliotheken


Verständlicherweise ist jeder aufgeregt, wenn er die Palmblattbibliotheken betritt, deshalb möchte ich Ihnen nachfolgend noch weitere Informationen zum Ablauf in den Palmblattbibliotheken mitteilen.

PALMBLATTBIBLIOTHEK VON KANCHIPURAM 
Die Palmblattbibliothek von Mr. Balasubramaniam in Kanchipuram ist ca. 1200 Jahre alt und somit die älteste und traditionellste Palmblattbibliothek. Sie wurde von dem Rishi Agasthya geschaffen. Sie befindet sich in 2 einfachen Häusern (die Dächer sind mit Palmwedeln gedeckt). Natürlich müssen wir beim Betreten des Gebäudes die Schuhe ausziehen, wie es überall in Indien üblich ist. Die Gebäude sind sehr spartanisch eingerichtet und entsprechen keineswegs dem europäischen Standart. Wir müssen hier mit einer sehr langen Wartezeit rechnen. 
 
Die Palmblattbibliothek von Kanchipuram ist bei Ausländern nicht sehr bekannt, deshalb wird sie überwiegend von Indern aufgesucht. Die Palmblattleser, die wie in einer Klostergemeinschaft zusammenleben, haben hier eine 10-jährige Ausbildungszeit, bevor sie selbst ein Palmblatt vorlesen dürfen. Unser Palmblattleser heißt Siddharta. 
Jeder Reisende geht einzeln in den Lesungsraum, wo er mit dem Palmblattleser und dem Dolmetscher allein ist. 
Zum Auffinden des persönlichen Palmblattes werden in Kanchipuram der erste Buchstaben des Vornamens und der Abdruck des rechten Daumens bei Männern bzw. der Abdruck des linken Daumes bei Frauen benötigt. Anschließend werden die Palmblattbündel herausgesucht, die die Personen mit dem Anfangsbuchstaben Ihres Namens und einigen Merkmalen Ihres Daumenabdrucks beinhalten. Das Auffinden des Palmblattes gestaltete sich dann etwas zeitaufwendig. Es geschieht in einer Art von Frage-und-Antwort-Spiel. Dies bedeutet, daß Siddharta verschiedene Palmblätter anliest, und sich dann durch Rückfragen vergewissert, ob die angegebenen Daten, die sich sämtlich auf die Vergangenheit bzw. die momentanen Lebensumstände des Ratsuchenden beziehen, mit der Realität übereinstimmen. Dabei geht es vor allem darum, die Namen der Eltern des Klienten und ihr Alter im Zeitpunkt des Nadi-Readings zu verifizieren. Ist dies geschehen, so schreibt der Nadi-Reader den Text des Palmblattes in ein speziell dafür vorgesehenes Heft. Anschließend wird das Geschriebene laut vorgelesen und per Kassette mitgeschnitten. 
In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, daß in der Palmblattbibliothek von Kanchipuram nur Tamil gesprochen wird. Unser Dolmetscher (selbst Tamile) wird Ihnen alles sofort ins Deutsche übersetzen. 
Die Aussagen der Palmblattbibliothek von Kanchipuram sind in insgesamt 15 Kapitel untergliedert. Sie erhalten während der ersten Lesung (das erste Kapitel) einen teilweise groben Allgemeinüberblick über Ihr bisheriges und weiteres Leben. Dies ist die „Karteikarte“, die entscheidend ist für das Auffinden der weiteren Kapitel. 
In den folgenden „Kapiteln“, die erst nach einem zeitlichen Abstand erfragt werden können, wird dann detailliert auf einzelne Lebensbereiche – so etwa Ausbildung, Beruf, Karriere oder Liebe, Partnerschaft, Familie – und die spirituellen Entwicklung eingegangen. 

Inhalt der Kapitel von Kanchipuram:
1 Der eigene Name, Name der Eltern, der gegenwärtige Beruf, Brüder und Schwestern, Ehepartner und Kinder mit den wesentlichen Zukunftsvoraussagen aller Kapitel.
2 Geld, Familie, Ausbildung, Sprachvermögen, Augen
3 Brüder, Schwestern, Beziehung zu den Geschwistern, Hilfe oder Gefühle zwischen einem selbst und den Geschwistern
4 Mutter, Haus, Auto, Grundbesitz, Lebensfreude
5 Geborene Kinder, Erörterung für nicht bekommene Kinder, adoptierte Kinder, Beurteilung der Kinder, Lebensmerkmale der Kinder
6 Krankheiten, Schulden, Feinde, Prozesse – Heilweisen, Beurteilung der Situation, Vermeidung
7 Zeitpunkt der Heirat, Zuneigung, Name, Altersunterschied, Planetenposition von Braut und Bräutigam
8 Lebensdauer, Unfälle und Lebensgefahren; Alter, Monat, Tageszeit,Sterne, Zeit und Platz des Todes
9 Vorhersage in Hinblick auf den Vater, Vermögen, Besuch von Tempeln, Glück, Aufsuchen von heiligen Männern und gute Taten
10 Zukünftige Voraussagen über den Beruf, die Arbeit, das Geschäft, Wechsel des Platzes, gute und schlechte Prognosen
11 Gewinne, Möglichkeit der 2. Heirat
12 Aufwendungen und Problemlösungen. Auslandsreisen. Nächste Geburt und (oder) Erreichen der Erlösung

Spezielle Kapitel:
a Shanhi Pariharam, letzte Geburt, mitgebrachte Sünden (Karma), Beseitigung und Befreiung der Auswirkungen der Sünden aus der letzten Geburt
b Mathra Japam, Hinweis auf einen Talisman zur Vermeidung von Feindschaften und Problemen
c Aushadha Khadam (wird nur bei vorhandenen schweren chronischen Krankheiten gelesen) Medizin für chronische Krankheiten und Methoden zur Beseitigung

Anfallende Kosten in der Palmblattbibliothek von Kanchipuram:
– Für das Auffinden und das Lesen des 1. Kapitels wird ein Festpreis von 1.200 Rupies (ca. 25 Euro) verlangt. Die Bezahlung des Dolmetscher für das erste Kapitel wird von ZEITREISEN übernommen.
– Jedes weitere Kapitel kostet 400 Rupies. Aufgrund des hohen Zeitaufwandes für diese Lesung gibt es 2 Möglichkeiten, weitere Kapitel gelesen zu bekommen:
1. Sie können Ihr persönliches Palmblattbibliothekheft gleich in Kanchipuram lassen und die Kapitel werden nach Ihrer Abreise gelesen, vom Dolmetscher übersetzt und von ZEITREISEN mit nach Deutschland gebracht.
2. Sie können auch zu jedem späteren Zeitpunkt das Heft mit ZEITREISEN nach Indien schicken und die Kapitel werden dann in Kanchipuram gelesen, vom Dolmetscher übersetzt und von ZEITREISEN wieder mit nach Deutschland gebracht. 
– Für die weiteren Kapitel entstehen Ihnen dann folgende weitere Kosten: 300 Rupies (ca. 8 Euro) pro Kapitel für den Dolmetscher, Fahrtkostenanteil Palmblattbibliothek – Dolmetscher (ca. 4 Euro), Servicegebühr einmalig von ZEITREISEN (20 Euro), Versandkosten. Der Versand erfolgt per Nachnahme oder Vorkasse. 
Wir sind Ihnen auch gern bei der Talisman-Besorgung (laut Empfehlung Kapitel 12b) behilflich. Das bedeutet eine zusätzliche Servicegebühr für ZEITREISEN (20 €) und Versandkosten.



PALMBLATTBIBLIOTHEK VON BANGALORE 
Die Palmblattbibliothek von Bangalore befindet sich schon geraume Zeit im Besitz der Familie Sachidananda, soll in Ihrem Ursprung jedoch auf den Rishi Baghawan Sri Shuka Maharshi zurückgehen. Die Palmblattbibliothek befindet sich in einem Steingebäude und hat auch einen Warteraum mit Sitzgelegenheiten. Das Auffinden des Palmblattes dauert in dieser Bibliothek meist nicht sehr lange. Der Palmblattleser benötigt dazu nur Ihr Geburtsdatum. Die Lesung dauert ca. 1 Stunde. 
Die Lesung des Palmblattes untergliedert sich in mehrere Punkte: Nach einer Einleitung, in welcher die astrologischen Daten des Klienten unter Verwendung des hinduistischen Kalenders dargelegt werden, berichtet Mr. Sachidananda anhand des Palmblattes zunächst von der Vergangenheit seines Klienten in diesem Leben. Sind die mitgeteilten Fakten durch Rückfragen überprüft und stimmen mit der Realität überein, werden die charakterlichen Eigenschaften, Talente und Fähigkeiten des Klienten erläutert sowie die Aufgaben, welche sich daraus ergeben und für die Gestaltung der Zukunft des Ratsuchenden wichtig sind. Das künftige Leben des Klienten wird in Abschnitten von jeweils zwei bis drei Jahren bis zum Todestag geschildert und erläutert. 
Im Zusammenhang damit werden auch mindestens vier frühere Leben des Klienten besprochen, aus welchen bestimmte Erfahrungen und Ereignisse in die jetzige Inkarnation hinein wirken. Dieser Abschnitt des Readings dient vor allem dazu, noch unbewußte, brachliegende Fähigkeiten, die bereits in früheren Leben erworben wurden, für die Aufgaben in dieser Inkarnation nutzbar zu machen. 
Ein weiteres Kapitel des Nadi-Readings ist der gesundheitlichen Verfassung des Klienten sowohl in psychischer als auch in physischer Hinsicht gewidmet. Hier werden auch die Gegenmittel (etwa bestimmte Meditations- und Yogatechniken oder Medizin der Ayurveda) zur Behebung bestehender oder künftig auftretender gesundheitlicher Probleme genannt. Danach wird noch einmal gesondert die Thematik Partnerschaft und Familie mit allen positiven und auch weniger günstigen Aspekten besprochen. Zum Abschluß des Nadi-Readings erhält jeder Klient sein ganz persönliches Mantra (Gebet), welches er immer dann sprechen soll, wenn er in Situationen gerät, welche die ganze Kraft der Persönlichkeit erfordern. 
Nach der Lesung ist es möglich, weitere persönliche Fragen zu stellen. Wir raten Ihnen, sich Ihre Fragen auf einen Zettel niederzuschreiben, um nachher nicht das Gefühl zu haben, Sie hätten noch etwas fragen wollen. Auch hier können Sie alles auf Kassette aufzeichnen lassen. 

Kosten in der Palmblattbibliothek von Bangalore:
– Herr Sachidananda nimmt für seine Lesung nur Spenden entgegen, hat keine Festpreise. Als persönliche Empfehlung raten wir ca. 25 Euro
– Die Kosten für den Dolmetscher in der Palmblattbibliothek übernimmt ZEITREISEN.
– Bitte nehmen Sie mehrere Tonbandkassetten mit nach Indien, da die Qualität der indischen Kassetten nicht sehr gut ist (Kassettengeräte sind in der Palmblattbibliothek vorhanden). Wir empfehlen drei 90-er Kassetten. 


In eigener Sache: 
Wir müssen Sie darauf hinweisen, daß mit Wartezeiten in den Palmblattbibliotheken zu rechnen ist. 
Bitte durchdenken Sie im Vorhinein Ihres Besuches der Palmblattbibliotheken nochmals die Gewichtung der Zukunftsaussagen, denn nicht immer stimmen die Aussagen mit den Wunschvorstellungen der Ratsuchenden überein. 
ZEITREISEN kann keine Garantie für das Auffinden und auch die Aussagen Ihres Palmblattes übernehmen. Die Palmblattleser informierten uns, daß es durchaus vorkommen kann, daß ein Palmblatt aus verschiedenen Gründen nicht gefunden wird. 
Für alle bisher Mitgereisten war die Indienreise und der Besuch der Palmblattbibliotheken ein entscheidender Meilenstein im Leben. Wir wünschen auch Ihnen eine erlebnisreiche Reise!

 

 

http://www.zeitreisen-sl.com/reisen/informationen/palmblattbibliotheken,112.html

Kaum ein anderer Aspekt der indischen Mystik fasziniert so sehr, wie die Möglichkeit, nach Indien zu reisen, eine Palmblattbibliothek aufzusuchen und dort ein uraltes Palmblatt finden zu lassen, auf dem unsere persönliche Vergangenheit, Gegenwart und auch ein Teil der Zukunft in alten Sanskrit- oder Tamil-Buchstaben geschrieben steht.

 
Wie kann der Weise Brighu, der Astrologe, der entsprechend der Überlieferung vor Tausenden von Jahren diese Sammlung von Zehntausenden von Palmblättern aufgeschrieben hat, solch ein genaues Wissen über mein Leben besessen haben?

Durch die Übereinstimmung des tatsächlich Erlebten mit der Informationen, die dort über Vergangenheit und Gegenwart der Besucher von Palmblattbibliotheken gegeben wird, entwickelt sich das Vertrauen, dass auch die Vorhersagen stimmen werden.

Das Edelsteinorakel - Das Orakel der Palmblattbibliotheken

Der Besuch einer guten Palmblattbibliothek ist in den meisten Fällen eine wertvolle Lebenshilfe. Wichtig ist jedoch, dass man mit einem ernsthaften Anliegen dorthin geht.

http://veden-akademie.de/index.php?article_id=73&clang=0