Der Halbgott des Mondes = Chandra

Der Mond ist der Geist von allem, Herr der Sinne und der Gefühle

Er ist König Soma - Speise der Götter -

Haupt aller Brahmanen.

Sohn einer golden schimmernden Himmels-Träne von Atri (mind-born son of brahma) und Anasuya.

 

Die Geburt des Mondes ist sehr speziell -es brauch etwas Phantasie um diesen mystischen Vorgang zu begreifen - zumal wir allzu wissenschaftshörig geworden sind.

Der Rishi Atri stand mit erhobenen Armen ohne sich und seine Augen zu bewegen für 3000 Jahre still. Diese Art von Entsagung durchschwemmte sein Körper mit Soma - dem Nektar der Unsterblichkeit. Dieser Soma durchdrang ihn so stark, das er überquoll besonders aus seinem Auge und es allen Halbgöttinnen der 10 Himmelsrichtungen abgab. Aus deren kollektiven Schoß fiel der Fötus und nahm die Gestalt des Mondes an.                                                                                         Von nun an wurde er von den Himmlischen auf seinem Himmelsgefährt verehrt.

Er ist mit den 27 Töchtern des Prajāpati Daksha verheiratet, die die 27 Nakshatras-Mondhäuser symbolisieren.

Da er aber Rohini bevorzugte, beklagten sich die 26 anderen Frauen bei ihrem Vater. Unzufrieden mit der Vorliebe für ihre Schwester, kehrten die anderen Frauen zu ihrem Vater zurück. Soma bat, sie könnten zu ihm zurückkommen.      Der Vater willigte ein, die Beziehungen wiederherzustellen, vorausgesetzt Soma würde sie alle gleich behandeln. Soma versprach, dies zu tun.

Da bekamen die Töchter Mitleid und sie baten den Vater, den Fluch unwirksam zu machen. Der Vater konnte den Fluch aber nur abschwächen, so dass der Mond seither 14 Tage lang abnimmt und 14 Tage lang wächst. 

Als Soma durch den Fluch schwächer wurde, wurden alle Geschöpfe auf der Erde schwächer, bis Daksha gezwungen war, den Fluch zu erleichtern. Der Mond, von Soma regiert, schwächt und erholt sich jeden Monat.

 

Soma war der Sohn von Atri, der Sohn von Brahmā. Er vollbrachte das Rājasuya-Opfer und wurde von der Herrlichkeit, die er erwarb, und die ungeheure Herrschaft, mit der er ausgestattet worden war, so arrogant und schelmisch, daß er Tārā, die Frau von Brihaspati, dem Guru der Halbgötter entführte. 

Vergebens suchte Brihaspati seine Frau. Umsonst protestierten Brahmā und die heiligen Weisen.  Dadurch wurde ein gewaltiger Krieg unter den Sternen ausgelöst.Die Götter, die mit Indra kämpften auf der einen Seite, die versuchten Tārā wiederzuerhalten.

Soma mit den Dämonen auf der anderen Seite. Endlich appellierte Tara an Brahma für ihren Schutz, der daraufhin Soma befahl, es wieder herzustellen. 

Nach ihrer Rückkehr sah Bhrihaspati, dass sie schwanger war und weigerte sich, sie erst nach der Geburt ihres Kindes zu empfangen. Im Gehorsam zu seinen Befehlen wurde das Kind sofort geboren. 

Das Kind war so wunderbar in Schönheit und Kraft , deswegen forderten sowohl Brihaspati als auch Soma ihn als ihren Sohn ein. Tārā schämte sich zu sprechen.

 

Daraufhin war das Kind so entrüstet, daß er sie verfluchen wollte und sagte: "Wenn du nicht erklärst, wer mein Vater ist, so will ich dich zu einem solchen Schicksal verurteilen, das jedes Weib von dem Zögern abhalten wird, die Wahrheit zu sprechen." 

Brahmā griff daraufin ein, beruhigte das Kind und sprach zu Tārā: "Sag mir, ist dies das Kind von Brihaspati oder Soma?" "Von Soma", sagte sie und errötete. Sobald sie gesprochen hatte, umarmte der Herr der Sternbilder, sein Antlitz glänzend, seinen Sohn und sprach: Gut gemacht, mein Junge, wahrlich, du bist weise. Und deshalb wurde sein Name Budha  (entspricht dem Merkur)

Von diesem Budha stammt das Mondgeschlecht Chandravamsha ab, von dem die Familie von Krishna, die Yadavas, abstammen sowie die Kauravas mit den Pandavas, den Helden des Mahabharata.

Sri Krishna ein wahrer Sproß der lunaren Rasse gibt jedem, der sich an ihn erinnert unbegrenzte Glückseligkeit. Ich bringe meine Ehrerbietungen diesem Mond dar, der wie sein berühmter Stamm Kühlung der Welt verschafft und Ekstase erzeugt.

 

Dieser Budha, Sohn Somas und Regent des Planeten Merkur, darf nicht mit Buddha, dem Lehrer, dessen Lehre von den Buddhisten der Gegenwart gelebt wird, verwechselt werden.