Himalayan Cedar Tree (Devdar) 

 

Etymology: The botanical name of tree is derived from the Sanskrit devadaru (Dev=Gods, Dar=wood), which means wood of the gods.

Deodar/Devdar is know as Himalayan Cedar tree. It is a very tall evergreen coniferous tree of Himalaya. It bears cone with brown seeds. It is a very important medicinal and timber tree. Its wood is strong and durable and used for house building, beams, floorboards, door, window frames, furniture, general carpentry and building railway sleepers, carriage and railway wagon work. The wood of tree contains aromatic essential oil. This oil is extracted by steam distillation and known as Himalayan Cedar wood oil. Devdar is a very useful and important medicinal tree of Ayurveda. It is considered tree of Gods and worshipped. The wood of tree is used for treatment of inflammations and rheumatoid arthritis. The oil of wood has significant disinfectant and anti-fungal properties.

Here are some Important Ayurvedic formulations containing Devdaru wood like Khadirarishtha, Dashamularishtha, Devadarvarishtha, Mritasanjivanisura, Karpuradyarka, Pramehamihira Taila, Chandanadi Curna, Sudarshana Churna, Narayana Taila, Pradarantaka Lauha, Vataraktanaka Lauha, Mahavishagarbha Taila.

Habitat: North-western Himalayas from Kashmir to Garhwal, from 1000-3500 m.

Part Used: Wood, bark, oil

Vernacular Names

Ayurvedic: Devadaru, Suradruma, Suradaru, Devakashtha, Devadruma, Saptapatrika, Daru, Bhadradaaru, Amarataru, Amaradaru, Daruka, Devahvaa, Surataru, Surabhuruha

Devdar possess following pharmacological activities.

Antifertility: Reduces fertility

Anti-inflammatory: Reduce inflammation

Antiseptic: prevents the growth of disease-causing microorganisms.

Antispasmodic: Relieves spasm of involuntary muscle

Antiviral: Effective against viruses

Astringent: Constricts soft organic tissue

Carminative: Relieves gas in the alimentary tract (colic or flatulence or griping)

Diaphoretic: Induces perspiration

Diuretic: Causes increased passing of urine

Insecticide: Kills insects

Ayurvedic Properties and Action on body

The heart wood of Devdaru contains Terpenoids, Flavonoids and Glycosides as main constituents. Its properties and action as described in Ayurveda is given below.

Rasa (Taste): Tikta/Bitter

Guna (Characteristics): Laghu/Light, Snigdha/Unctuous

Virya (Potency): Ushna/Hot

Vipaka (Post Digestive Effect): Katu/Pungent

Action on body: Kapha-har, Vata-har, Purifier

Dosage of Deodar Heart wood

The recommended dose of heartwood of Deodar in powder form is 3-6 grams.

Medicinal Uses of Cedrus deodara

Deodar is used in Ayurveda for treatment of inflammation, paralysis, kidney stones, fevers, external injuries, low appetite, cramps, diabetes, fever, fungus, bacteria, infections, water retention etc. It has antispasmodic, anti-poison, and anti-inflammatory properties. The anti-inflammatory and antispasmodic activity of Deodar is due to presence of many compounds such as allohimacholol, centdarol, himachalol, himadarol spasmolytic etc. The wood oil is anti-inflammatory as it stabilize mast cell and inhibits synthesis of leukotriene.

In inflammation, filarial, glandular diseases, a paste of deodar is made with mustard oil and applied on affected areas.

The decoction of wood is given for treating fever and painful urination. The decoction promotes urination.

The decoction of bark is used in diarrhea and dysentery.

Wood oil is extracted from the heartwood. This oil is antiseptic and is used in skin diseases. Internally, this oil purifies the blood.

In breathlessness and hiccups, decoction of deodar wood pieces is made and taken twice a day.

The paste of Devdaru is mixed with turmeric and Guggulu and applied on indolent swellings. The tar is alterative and given in chronic skin diseases and leprosy. The tar is also applied topically on ulcers.

Devdarwadi Kwath, which is compound formulation of devdaru is used to treat digestive ailments, gonorrhea, syphilis, gout and rheumatism. This medicine is powerful alterative (alterative gradually restores healthy body functions).

 

Ashwagandha (Winterkirsche)

 

Bei Müdigkeit, Bluthochdruck & Stress


Ein Heilkraut aus Indien. Dort schwören  überarbeitete Manager auf seine Anti-Stress- Wirkung. Aber die Pflanze kann noch mehr: Sie senkt den Blutdruck, baut Ängste ab und stärkt sogar Ihre Abwehrkräfte.

Die jahrtausendealte indische Medizin des Ayurveda ist in der westlichen Welt vor allem durch ihre entspannenden Ölmassagen bekannt. Doch die Heilkunst kennt auch sehr wirksame Heilpflanzen – am häufigsten verordnen die traditionell arbeitenden Ärzte in Indien die Ashwagandha. Sie ist in Indien genauso beliebt wie in China der Ginseng und hat auch etwa die gleichen stärkenden und aufbauenden Effekte.

Da in Europa insbesondere ihre beruhigende Wirkung bekannt ist, wird Ashwagandha auf Deutsch auch als Schlafbeere bezeichnet. Doch ihr Einsatzgebiet ist nicht nur darauf beschränkt.

Bei diesen Beschwerden kann Ihnen Ashwagandha helfen:

  • Erschöpfung, Antriebslosigkeit
  • Stressanfälligkeit
  • Angststörungen
  • Bluthochdruck
  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Blutarmut (Anämie)

Genau wie Ginseng oder die chinesische Heilpflanze Jiaogulan gehört Ashwagandha (lat. Wi thania somnifera) zu den so genannten Adaptogenen. Solche Heilpflanzen helfen Ihrem Organismus, sich leichter an Stresssituationen anzupassen (zu adaptieren). Sie haben eine aufbauende Wirkung auf viele Körperfunktionen. Beispielsweise hemmen sie die Produktion von Stresshormonen und fördern gleichzeitig deren Abbau.

Adaptogene sorgen außerdem dafür, dass Blutzucker schneller in die Körperzellen aufgenommen wird, wodurch die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigt. Gleichzeitig erhöht sie den Serotoninspiegel. Da dieser Nervenbotenstoff auch zur Entspannung der Blutgefäße führt, sinkt der Blutdruck. Kein Wunder, dass gestresste Manager in Indien eher auf Ashwagandha-Wurzeln schwören und weniger auf aufputschende oder beruhigende Pillen.

Die indische Heilpflanze lässt Ängste verfliegen

Verantwortlich für die zahlreichen Wirkungen sind die in der Pflanze enthaltenen Withanoside. Sie bestehen aus langkettigen Zuckermolekülen (Glykosiden). Dass ihre beruhigende Wirkung zudem gegen Angststörungen genutzt werden kann, zeigte 2009 eine Studie der kanadischen Hochschule für Naturheilkunde in Toronto. Insgesamt 41 Angstpatienten nahmen zwölf Wochen lang täglich 300 mg Ashwagandha-Extrakt ein. In einer Kontrollgruppe erhielten 40 weitere Angstpatienten lediglich eine herkömmliche Psychotherapie.

Das Ergebnis: In der naturheilkundlich behandelten Patientengruppe gingen die Angststörungen um durchschnittlich 57 % zurück (in der Psychotherapiegruppe lediglich um 30 %).

Immunsteigernder Effekt

Ein immunsteigender Effekt wurde im Jahr 2009 am National College of Natural Medicine in Portland/USA nachgewiesen. Die tägliche Einnahme von 450 mg Ashwagandha-Extrakt hatte dort bei 25Versuchspersonen die Bildung der TLymphozyten und der natürliche Killerzellen angeregt. Beide Zelltypen des Immunsystems sind für die Abwehr von Krankheitserregern entscheidend.

Fazit:
Ashwagandha ist also ein echtes „Allround-Talent“ der Naturmedizin, das zu Recht auch außerhalb des Ayurveda immer beliebter wird.

Und so einfach wenden Sie Ashwagandha an

Präparate: Ashwagandha-Extrakte erhalten Sie als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln oder Tabletten in Drogerien und Apotheken.

Einnahmehinweise: Nehmen Sie einmal täglich 450 mg Ashwagandha-Extrakt ein. Spüren Sie nach vier bis sechs Wochen keine Besserung Ihrer Beschwerden, erhöhen Sie die Dosis schrittweise auf maximal 900 mg täglich. Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Präparaten sind nicht bekannt.

Ashwaganda-Tee: Getrocknete Wurzeln der Pflanze oder das zermahlene Pulver daraus sind vor allem in Tee-Fachgeschäften erhältlich.

Gießen Sie 2 bis 3 TL zermahlene Ashwagandha-Wurzel mit 1 Liter warmem (nicht kochendem!) Wasser auf. Das Wasser sollten Sie nach dem Kochen mindestens eine Minute abkühlen lassen, um die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zu zerstören. Lassen Sie den Tee 5 bis 10 Minuten ziehen und seihen Sie ihn dann ab. Trinken Sie davon 2 bis 3 Tassen über den Tag verteilt.

Anwendungsgebiete: hoher Blutdruck, Stress, sexuelle Unlust und Frühjahrsmüdigkeit.

Ashwagandha-Schlafmilch: Geben Sie 1 TL Ashwagandhawurzeln in 0,25 Liter Vollmilch, und lassen Sie den Ansatz langsam aufkochen. Danach seihen Sie die Milch durch ein Sieb ab und geben TL Honig dazu.

Anwendungsgebiete: Schlafstörungen, innere Unruhe und Angststörungen.

 

 

Mit ein validiertes Modell der beschädigten Nervenzellen und die Beeinträchtigung der Nervensignalwege, Wieder Forscher festgestellt, dass ashwagandha unterstützt signifikante Regeneration der Axone und Dendriten der Nervenzellen. Darüber hinaus unterstützt ashwagandha Extrakt die Rekonstruktion von Synapsen, die Übergänge, wo Nervenzellen kommunizieren mit anderen Zellen. Die Forscher schlossen daraus, daß ashwagandha Extrakt hilft zu Netzen des Nervensystems zu rekonstruieren, so dass es ein Potenzial für die Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer & Parkinson hat.

http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://holistichealthgurus.com/blog/body/ashwagandha/&prev=search

Caraka Muni  Founder of Ayurveda
Caraka Muni Founder of Ayurveda

Caraka Samhita Sutrasthana Kap. 25.

 

„Zweck des Ayurveda ist der umfassende Schutz

auf allen Ebenen der Gesundheit des Gesunden

und die vollständige Beseitigung von Störungen des Kranken mit dem letztlichen Ziel, den spirituellen Fortschritt und schließlich Befreiung und die Rückkehr nach Hause zu Gott zu erlangen“

 

http://www.galensys.de/index.php/mittel-und-methoden/ayurveda


Clay of the holy rivers

Uses of healing clays such as bentonite, montmorillonite, and illite ingested orally:


To assist in the removal of toxic substances in the digestive system, both chemical and pathalogical

Bacterial food poisoning, organic and inorganic toxicity

To cleanse the colon and promote proper bacterial balance in the intestines

To begin the process of detoxification of the liver

To stimulate liver function

As a part of short term cleansing programs used to promote good health

Critical to support external healing clay treatment ( pelotherapy )

Removal of heavy metals and recovery from chemical therapies and radiation

With special long term treatments, to increase T-cell count and fix free oxygen in the blood stream

Reduction of free radical damage ( thus anti-aging )

Improved immune system function

Improved cellular respiration

Improved digestive efficiency

Reduce food sensitivities ( the so called developed "allergies" )

Stimulate healing by strengthening the body's general constitution


http://www.remedyspot.com/health-benefits-of-healing-clay/

Bluthochdruck ist vermeidbar!

Ayurveda stellt sich auf den Standpunkt, dass die allermeisten Herzkreislauferkrankungen vermeidbar sind.

  • um oder vor 07:00 Uhr nach 6 – 7 Stunden gutem Schlaf aufstehen
  • tägliche Körperübungen, den Kreislauf fordern, Atemübungen
  • regelmäßige und konstitutionelle Ernährung zur richtigen Zeit und in richtiger Menge
  • vermeiden von Tagesschlaf
  • meiden von langem Wachbleiben – es fördert Austrocknung und damit Verhärtung der Gefäße
  • Stress vermeiden und wo nötig mit Yoga, Pranayama oder glücklich machende Aktivitäten ausgleichen
  • Überanstrengung ist genau so ungesund wie zu wenig geistig- körperliche Bewegung und sind zu meiden

In der Ernährung existieren bestimmte Nahrungsmittel, die eine tonisierende Wirkung auf Herz und Kreislauf haben:

  • Alle Getreidearten
  • Alle Kohlarten, Auberginen, Kürbis, Zucchini, Brokkoli, Karotten, Zwiebeln, grüne Bohnen, Blattgemüse, Radieschen, Rettich, Soja, Mung Dal, Linsen
  • Trauben, reife Mango, Grapefruit, Granat- apfel, Amalaki, Zitrusfrüchte, Datteln, Mandeln
  • Ingwer gilt in der ayurvedischen Medizin als Wundermittel. Er hat seine blutverdünnende Wirkung genauso unter Beweis gestellt wie die Blockierung des Kalziumkanals, der bewirkt, dass Kalzium nicht ins Herz gelangt, sich an der Arterieninnenwand anheftet und zu einer Verkalkung und Blockade führt.
  • Kurkuma, Asafoetida, Dill, Kümmel, Kreuzkümmel, Paprika, Knoblauch, Ajwain (Liebstöckelsamen), Steinsalz
  • Honig, Milch, Sesamöl, Ghee (eingelassene Butter)
  • Möglichst frisch zubereitete Nahrungsmittel aus marktfrischen Zutaten

Bei diesen Speisen oder Essgewohnheiten wird es gefährlich!

  • fettige und in Öl gebackene Speisen
  • konventionelles Speisesalz
  • Yoghurt (nach Sonnenuntergang)
  • zu viel Ghee und Öl
  • rotes Fleisch
  • kalte Speisen und Getränke
  • Tiefkühlnahrung, Konserven, Aufgewärmtes
  • Übermäßiger Alkohol-, Kaffee-, Teekonsum

Ernährungslehre

Allgemeine Empfehlungen

Allgemeine Empfehlungen, die für alle Menschen gelten, sind:

  • nur bei Hunger essen
  • erst wieder Essen, nachdem die letzte Mahlzeit verdaut wurde
  • die Hauptmahlzeit mittags einnehmen, wenn die Verdauung am stärksten funktioniert
  • nie in unruhiger Gemütsverfassung essen, nicht im Stehen, in Eile
  • sich nicht völlig satt essen: „nur zwei Hände voll“
  • frische, der eigenen Konstitution, der Jahreszeit und den Örtlichkeiten angepasste Lebensmittel essen
  • Wasser (abgekocht, nie kalt) und Kräutertee trinken, aber nur, wenn man durstig ist
  • alle sechs ayurvedischen Geschmacksrichtungen (Rasa) in jeder Mahlzeit zu sich nehmen: diese sind süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb (bzw. zusammenziehend)
  • keine natürlichen Bedürfnisse (also Stuhlgang, Miktion, Winde, Aufstoßen, Gähnen, Weinen etc.) unterdrücken.

Stoffwechsel und Gewebeaufbau (Dhatu)

Die Zusammensetzung der Nahrung in Bezug auf die Elemente hat direkten Einfluss auf den Organismus: aus ihr werden alle Gewebe des Körpers gebildet und aufrechterhalten. Man unterscheidet sieben Gewebegruppen Saptadhatu („sieben Gewebe“), die nach der Dauer ihres Erneuerungszyklus und weiteren Kriterien aufsteigend gestaffelt sind: Rasa (interstitielle Flüssigkeit, Lymphe), Rakta (der zelluläre Anteil des Blutes, Sehnen und Venen), Mamsa (Muskelgewebe, Haut), Meda (Fettgewebe im Allgemeinen), Asthi (Knochengewebe, davon der stabilisierende Anteil), Majja (Knochenmark und Nervengewebe), Shukra (Fortpflanzungsgewebe im engeren Sinn, aber auch die Fähigkeit der Zellerneuerung im ganzen Organismus).

Als „achtes Dhatu“ entsteht im Idealfall aus den Dhatus Ojas, eine immaterielle feinstoffliche Substanz, die auch bei positiven Erlebnissen entsteht, so die Lehre. Ojas stärkt demnach die Abwehrkräfte des Körpers und verbindet Körper und Geist. Voraussetzung für die Bildung von Ojas ist jedoch ein gutes „Verdauungsfeuer“, Agni genannt. Dieses wird unter anderem beeinflusst durch die Qualität der Nahrungsmittel.

Agni-Störungen äußern sich als Blähungen, Völlegefühl, Sodbrennen oder Heißhunger. Während der Verdauung werden Nährstoffe in brauchbare Substanzen und Abfallstoffe, Mala, getrennt. Eine schlechte Verdauung erzeugt nicht nur qualitativ unzureichende Gewebe, sondern außerdem Ama („unvollständig Verdautes“), der sich Ayurveda zufolge im Körper ansammelt, was alle Stoffwechsel­vorgänge beeinträchtigen kann, aber auch auf der seelischen Ebene kann durch „unverdaute“ Ereignisse und Probleme Ama entstehen[5].

Klassen von Nahrungsmitteln (Gunas)

Nahrungsmittel werden grundsätzlich in drei Klassen (Gunas) unterteilt:

  • Sattva-Guna: Nahrungsmittel wie Milchprodukte, Getreide, Früchte und Gemüse sind süß und saftig sowie ölig. Sie verlängern laut Ayurveda die Lebensdauer und steigern die Zufriedenheit.
  • Rajas-Guna: Zu bittere, sauere, salzige, scharfe, heiße oder trockene Nahrungsmittel erhitzen der Lehre zufolge Körper und Psyche durch Überstimulation und verursachen Aggressionen. Unter anderen zählen hierzu Chili, Zwiebel und Knoblauch sowie Alkohol und andere Drogen, regelmäßig in unangemessener Menge eingenommen.
  • Tamas-Guna: überreife bis faule Nahrungsmittel, abgestandene oder wieder aufgewärmte Nahrungsmittel, Alkohol und andere Drogen (regelmäßig konsumiert).

Spezielle Typen

Darüber hinaus gibt es spezielle Empfehlungen für die einzelnen Dosha-Typen[6]:

  • Vata-Typen neigen Ayurveda zufolge zu Verdauungsstörungen, Obstipation und Untergewicht und sollen daher – unbedingt regelmäßig – gekochte und nährende Kost bevorzugen und warme Getränke zu sich nehmen. Auch die Mahlzeiten sollten warm sein und etwas Fett enthalten. Die empfohlenen Geschmacksrichtungen sind salzig, sauer und süß, da sie Vata entgegenwirken.
  • Pitta-Typen haben laut Ayurveda ein starkes „Verdauungsfeuer“ und neigen deshalb zu Heisshunger; sie können kalte und warme Speisen zu sich nehmen, müssen aber darauf achten, nicht zuviel auf einmal zu essen und Frittiertes und Gebratenes zu meiden. Die Geschmacksrichtungen, die Pitta reduzieren, sind bitter, süß und herb.
  • Kapha-Typen neigen zu langsamer Verdauung und haben einen niedrigen Umsatz, weshalb sie bei unzureichender Bewegung zu Übergewicht neigen. Warme Speisen und Getränke, wenig Fleisch, viel Gemüse mit bitterem und herbem Geschmack und Scharfes wirken diesen Tendenzen entgegen.
  • In der Kindheit ist aufgrund des Wachstums Kapha als Dosha dominierend. Da das Wachstum hier aber selbverständlich erwünscht ist, soll Kapha nicht gebremst, sondern nur im Rahmen gehalten werden: Kinder brauchen Süßes (gemeint sind Kohlenhydrate, kein Zucker!), Salziges, Saures (gekochtes oder Frisches Obst, je nach Alter und Zustand des Agni). Außerdem ist es wichtig, Kinder daran heranzuführen, ihre persönlichen geschmacklichen Vorlieben, ihr Hungergefühl und besonders das eigene Befinden wahrzunehmen und einzuschätzen.

Ernährung für den Pitta-Typ

Normalerweise hat ein Pitta-Typ ein sehr gutes Verdauungsfeuer, welches sich durch starken Hunger und Durst, eine stabile Gesundheit und viel körperliche und sexuelle Energie bemerkbar macht.

Typische Pitta-Störungen

Wird das Pitta jedoch durch emotionale Anspannung oder Wut, große Hitze wie im Hochsommer und dem übermäßigen Genuss von Alkohol, Fleisch, Zucker und Auszugsmehl gestört, macht sich dies als erstes in einer schlechten Verwertung der Nahrung und einem ausgeprägten Vitalstoffmangel bemerkbar.

 

Menschen mit einer Pitta-Störung kämpfen dann mit Magenreizungen, Entzündungen, Sodbrennen, Hautunreinheiten, Durchfall und Kopfschmerzen. Ihr Stoffwechsel ist übersäuert, was häufiges Aufstoßen, Schwitzen und emotionale Reizbarkeit als Anzeichen für das innere Ungleichgewicht der Körpersäfte hervorbringt.

 

Lieber Süßes statt Saures

Um das Verdauungssystem wieder in seine alte Kraft zu führen, ist es nicht nur wichtig, alle säuernden Speisen zu vermeiden, sondern auch sein Essverhalten zu ändern. Gründliches Kauen und Einspeicheln von kleinen Mahlzeiten (der Magen sollte nicht mehr als zwei Drittel gefüllt sein) helfen neben vitalstoffreichen Speisen wie knackigem Gemüse, Salat und Rohkostsäften, um besonders die Verdauungssäfte zu verstärken. Alle sehr sauren Speisen wie Zitrusfrüchte, Ananas, Tomaten und scharfe Gewürze wie Chili, Meerrettich und Knoblauch reizen das Verdauungssystem noch mehr und sollten gemieden werden.

 

Das beste Mittel gegen Pitta-Störungen sind alle süßen und bitteren Gewürze wie Zimt, Koriander, Fenchel, Safran und Dill, kühles Quellwasser, frische Salate, herbe Kräuter und Ghee. Ghee wird das reine Butterfett genannt, und es ist ein wichtiges Heilmittel in der ayurvedischen Medizin. Sein delikater Geschmack verfeinert nicht nur alle Speisen, sondern es mindert auch zuviel Hitze, Säure und Nervosität im Körper.

Das Verdauungsfeuer besänftigen

Im Ayurveda ist häufig die Rede von Agni, dem Verdauungsfeuer. Dieses Verdauungsfeuer ist mit dem Pitta sehr nah verbunden und braucht von Menschen mit einem hohen Pitta-Anteil besondere Pflege.

 

Mittags ist das Agni von Natur aus am stärksten und hier sollte nach den ayurvedischen Empfehlungen die Hauptmahlzeit gegessen werden. Durch die guten Verdauungssäfte können hier zwischen 12.00 und 13.00 Uhr schwere Speisen oder üppige Menüs besser verwertet werden, als zu einer anderen Tageszeit. Viele Pitta-Typen können ihr starkes Agni durch einen heftigen Appetit ab 11.00 Uhr mittags spüren, und sie werden leicht ungeduldig und reizbar, wenn sie auf ihre Mahlzeiten warten müssen.

Der Sitz des Agnis ist in der Leber, und die Ursache vieler Pitta-Beschwerden finden sich ebenfalls in diesem Bereich. Für einen guten Leberstoffwechsel werden im Ayurveda täglich der Saft einer halben Zitrone und Vitamin A-haltige Speisen wie z.B. Karotten, Grünkohl, Petersilie und Aprikosen empfohlen. Diese helfen auch bei unreiner Haut, Akne und Sehschwäche.

Fünf Tipps zum Ausgleich des Pitta-Doshas

  • Essen Sie mittags Ihre Hauptmahlzeit mit viel Rohkost oder Salat und vermeiden Sie alle sehr scharfen Speisen und Gewürze.
  • Reduzieren Sie alle säuernden Getränke und Speisen wie Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol, Fleisch, Zucker und Weißmehl-Produkte.
  • 3. Verschaffen Sie sich einen körperlichen Ausgleich gegen Stress und innere Anspannung mit Sport, Tanzen, Gartenarbeit oder anderer körperlicher Betätigung.
  • Seien Sie nicht zu anspruchsvoll und ehrgeizig mit sich selbst und anderen, sondern üben Sie sich in Toleranz und Gleichmut.
  • Singen Sie täglich fröhliche und spirituelle Lieder.

 

 

http://www.ayurveda-akademie.org/ayurveda-infocenter/ayurveda-ernaehrung/ernaehrung-fuer-pitta/

 
 
Kuh-Urin kann viele
 Krankheiten heilen



Die Kuh ist eine mobile medizinische Ambulanz. Es ist ein Schatz von Medikamenten. Kuh-Urin-Therapie ist in der Lage Heilung vieler heilbaren und unheilbaren Krankheiten. Hier interesssantes aus den ehrenwerten Texten des Atharvaveda, der Charaka Samhita....

 

http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.remedyspot.com/news/health-and-ayurveda/cow-urine-can-cure-many-diseases-r5&prev=/search%3Fq%3Dhttp://www.remedyspot.com/news/health-and-ayurveda/cow-urine-can-cure-many-diseases-r5%26client%3Dfirefox-a%26hs%3DDbq%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26channel%3Dsb

Ayurveda Fachartikel von

Dr. Hans H. Rhyner (MD, Phil.)

Frühling, Zeit der Veränderung

03/2011 - Monatsartikel von Ayurveda-Experte Hans H. Rhyner MD & PhD (alternative medicines), Naturarzt (CH)

Vasant, der Sanskrit Name für Frühling steht auch für Freude, Frische oder neue Kraft und beflügelt seit jeher Poeten in Ost und West. Das neue Jahr beginnt daher in vielen Kulturen erst Mitte März und nicht mit einem sehr abstrakten Ereignis (1. Januar), das eigentlich gar keines ist.

Der Frühling, ein neues Leben, eine neue Chance, ein neuer Beginn. Es gilt, die Altlasten abzustreifen. Der populäre Ausdruck dafür lautet Winterspeck. Den Schutzmantel, den wir zuvor dringend gebraucht haben, wird jetzt zur Last und ernsten Bedrohung für die Gesundheit. Dieser Speck schmilzt bildlich gesprochen wie der Schnee in der Frühlingssonne und zirkuliert in Form von Schlacken via Blut und Lymphe im Körper. Ein typisches Symptom für die Präsenz solcher Schlacken ist die Frühjahrsmüdigkeit. Das geschieht dann, wenn es für einige Zeit deutlich wärmer wird.

In der Ayurveda nennen wir solche Schlacken Ama. Symptome für die Präsenz solcher Schlackestoffe sind:

Ø  Lethargie

Ø  Müdigkeit

Ø  Erhöhter Schlafbedarf

Ø  Reduktion des Appetits

Ø  Ein weisser Belag frühmorgens auf der Zunge

Ø  Schleimiger Stuhl

Ø  Angeschwollene Unterschenkel, Füsse und Hände

Ø  Schwaches Gewebe

Unabhängig von der individuellen Konstitution sind in solchen Fällen Kapha reduzierende Ernährung und Aktivitäten angezeigt, welche diese Zustände wirksam reduzieren.

Empfehlungen für Ernährung und Lebensführung im Frühling

Für alle, die nicht unter Gewichtsverlust oder anämischen Zuständen leiden, ist Fasten entsprechend Ihrer Konstitution angezeigt:

Ø  Für Vata und Vata-Pitta Konstitutionen:

Gehen Sie einen Monat lang jeden dritten Tag oder mindestens zweimal in der Woche ohne Abendessen ins Bett und essen Sie erst am nächsten Mittag eine leichte Mahlzeit mit Suppe. Trinken Sie regelmässig auf den ganzen Tag verteilt 1 ½ bis 2 Liter heisses Wasser. Ansonsten sollen Ihre Menüs viel frisches Gemüse mit Sauce, Reis und Nudeln enthalten und etwas leichter sein als üblich. Verzichten Sie auf Fleisch, Yoghurt und Käse. Verschieben Sie Ihre intensiven Sportprogramme bis Sie mit dem Entschlacken fertig sind. Sie sind von Natur aus ein aktiver Mensch und sollten Sich in dieser Übergangsphase nicht verausgaben. Yoga, insbesondere Abends vor dem Einschlafen hilft Ihnen, Ihr unruhiges Gemüt zu besänftigen und sorgt für einen guten Schlaf. Geben Sie zweimal in der Woche vor dem Baden oder Duschen Sesam- oder ein spezielles Ayurveda-Öl auf Kopf und Körper.

Ø  Für Pitta Konstitutionen:

Legen Sie einen Monat lang jeden dritten Tag oder mindestens zweimal in der Woche einen Fasten und Safttag ein. Sie verzichten dabei auf Ihr Frühstück und trinken lediglich ein bis zwei Tassen heisses Wasser. Zu Mittag gönnen Sie Sich zwei bis maximal drei Deziliter frischen Gemüsesaft, der mit etwas gerösteten und zermörserten Koriander und Kreuzkümmelsamen und etwas Kräutersalz verfeinert werden kann. Wenn Sie Durst empfinden trinken Sie normales Wasser oder abgekochtes Wasser, das auf Raumtemperatur abgekühlt ist. Zum Abend trinken Sie dann ein Glas frisch gepresster Fruchtsaft, der auf keinen Fall Orangen, Ananas oder Grapefruit enthalten sollten. Ideal sind süsse Früchte oder Granatapfel. Diesen Fruchtsaft können Sie mit Wasser verdünnen. Am nächsten Morgen essen Sie dann wieder wie normal, verzichten aber auf Fleisch, Wurstwaren, Yoghurt, Käse sowie generell auf fettige, saure, stark salzige, ölige und in Fett gebackene Speisen. Versuchen Sie in dieser Zeit, Ihre geschäftlichen und privaten Geschäfte etwas zu reduzieren. Nutzen Sie die Zeit für ausgiebige Spaziergänge in der freien Natur. Ein paar Yogaübungen am Abend gleichen Ihre Energien optimal aus. Geben Sie einmal in der Woche vor dem Baden oder Duschen Oliven- oder ein spezielles Ayurveda-Öl auf Kopf und Körper.

Ø  Für Kapha, Vata-Kapha und Pitta-Kapha Konstitutionen:

Alle Konstitutionen mit einer Kapha Komponente eignen sich gut für ein rigoroseres Fasten, sind aber auch von Ama besonders gefährdet. Um den sogenannten Jojo-Effekt zu vermeiden, sollten Sie nicht ohne Unterbruch für lange Zeit fasten. Gehen Sie einen Monat lang jeden dritten Tag oder mindestens zweimal in der Woche ohne Abendessen ins Bett und essen Sie erst am Abend des nächsten Tages eine leichte Suppe. Trinken Sie regelmässig auf den ganzen Tag verteilt 1 ½ bis 2 Liter heisses Wasser, indem Sie etwas frischen Ingwer mitgekocht haben. Ihr sonstiges Menu soll viel Gemüse, das Sie kurz andämpfen und mit etwas pikanten Gewürzen versehen, enthalten. Verzichten Sie auf frische Früchte, rohes Gemüse, Fleisch, Wurstwaren, Yoghurt, Käse sowie generell auf stark gesalzene, fettige, ölige und in Fett gebackene Speisen. Bewegung und das so viel wie möglich ist ein Muss für Sie. Auch hier sind ausgiebige Spaziergänge und Yoga angezeigt. Eine Masssage mit Kokoszitronenwickel sorgt für, dass Ihre haut auch an den Problemstellen wieder glatt und straff wird. Die Pulvermassage (Udvartana) ist eine sehr effektive Behandlung, um das Kapha der Haut und im Fettgewebe zu reduzieren.

Mit meinen besten Wünschen für Ihr persönliches Wohlergehen.

Hans H. Rhyner

dr.rhyner@ayurveda-rhyner.com

 

Der Sonnengruß (Sanskrit, सूर्य नमस्कार, Sūrya Namaskāra, wörtl.: Ehre sei dir, Sonne) auch „Sonnengebet“ oder „Gruß an die Sonne“ genannt, ist eine Abfolge von (normalerweise) zwölf Yogahaltungen (Asanas), die dynamisch, d.h. im Atemrhythmus ineinander übergehend, geübt werden.

Der Sonnengruß eignet sich gut zum Aufwärmen am Beginn einer Yogastunde bzw. als Aktivierungsübung am Morgen (der aufgehenden Sonne zugewandt). Die Übungsreihe wirkt belebend auf Körper, Geist und Seele. Die Gelenke werden mobilisiert, Muskeln und Bänder gedehnt sowie das Herz-Kreislaufsystem trainiert.[1]

Der Sonnengruß soll die Ehrfurcht vor der Sonne und der Gottheit, tiefe Demut und Dankbarkeit diesen gegenüber zum Ausdruck bringen, was sich auch in den Haltungen (gefaltete Hände, Verbeugungen) zeigt.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnengru%C3%9F

Bhagavad - Gita    Kapitel 6. - Sankhya - yoga

Wenn viel Tamas (Trägheit, Dunkelheit) im Unterbewußtsein ist, sind wir relativ viel in Mudha(träger Geist).

Herrscht Rajas (Aktivität) vor, sind wir relativ viel in Kshipta(Vielverzweigter Geist).

Wenn Sattwa (Reinheit) überwiegt, sind wir eher in

Vikshipta (konzentriert)und auch in Ekagrata(Klarheit).


Wenn man sich nicht bemüht und wenig an sich arbeitet, bleibt der Grundzustand im Leben relativ konstant. Menschen haben unabhängig von äußeren Veränderungen einen gewissen Glückslevel; das hat auch die moderne Psychologie festgestellt. Bei einer vollkommenen Veränderung im Leben wird man ein paar Monate lang durcheinandergeschüttelt, dann pendelt sich der innere Gemütszustand wie vorher ein.

Die Vorstellung, durch die Veränderung äußerer Umstände glücklich zu werden, stimmt also nicht so ganz. Äußere Veränderungen können eine Hilfe sein, damit wir besser an der inneren Transformation arbeiten können. Das kann dann auch sehr schnell gehen, denn wir arbeiten im Yoga auf mehreren Ebenen, um auch innerlich etwas zu verändern.

Auch die verschiedenen Asana- und Pranayamapraktiken erhöhen Sattva in uns. Ist mehr Sattva und mehr Energie da, fällt es leichter, in Vikshipta oder Ekagrata zu kommen und zu bleiben.

Auch Meditieren und Mantrasingen sind Gelegenheiten, mehr Sattva zu schaffen.

Wenn wir in einer depressiven Stimmung sind, können wir überlegen, was wir konkret tun können. Je nach Situation kann die Antwort heißen, daß man einfach mal entspannen oder sich mit etwas Bestimmtem beschäftigen, sich reinigen, ein paar Runden Pranayama machen muß. Manchmal reicht es auch aus, dem Geist zu sagen: „Das ist jetzt eine Depression, die will ich nicht“ und den Geist davon abzubringen, das heißt also, Nicht-Identifikation und Umschalten.

Oder wenn man zerstreut ist, wenn der Geist unruhig ist und vieles gleichzeitig machen will, dann hilft es manchmal, aufzuschreiben, was alles zu tun ist, Prioritäten zu setzen und dann eins nach dem anderen zu erledigen.

 

 

6.5 Der Mensch muß sich durch seinen Geist erheben, und nicht erniedrigen. Der Geist ist der beste Freund der bedingten Seele oder aber ihr grösster Feind.

 

6.6 Für den, der den Geist bezwungen hat, ist der Geist der beste Freund; doch für den, der dies versäumt hat, wird der gleiche Geist zum größten Feind.

 

6.7 Wer den Geist bezwingen kann, hat die überseele erreicht, denn er hat
Ausgeglichenheit erlangt. Für einen solchen Menschen sind Glück und Leid, Hitze und Kälte, Ehre und Schmach das gleiche.