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Intro über Durga Maye...und Ganapatiji Mantra für Erfolg
Die äußere Energie Maya wird personifiziert als Durga verehrt.
Sie ist die Herrin des durga - das materielle Gefängnis.
Durgas Aufgabe ist es die in die materielle Welt gefallenen Seelen(Jivas) zu läutern.
jay durge jay ganapati.mp3
MP3 Audio Datei 12.2 MB
Artist Subahsish Pal
Artist Subahsish Pal

Die äußere Energie Maya, die ihrem Wesen nach der Schatten der Cit-Energie ist, wird von allen Menschen als Durga verehrt, die erschaffende, erhaltende und vernichtende Bevollmächtigte der materiellen Welt. Ich verehre bewundernd den urersten Herrn Govinda, nach dessen Willen Durga ihre Pflicht erfüllt.

 

Durga besitzt vielfältige Formen

Durga ist die vorsitzende Gottheit von   Devi - dhama dem materiellen

sichtbaren Universum bestehend aus vierzehn Welten.

Sie hat 10 Arme, die die zehnfachen fruchtbringenden Tätigkeiten darstellen.

Sie reitet auf dem Löwen, der ihre heldenhafte Tapferkeit darstellt.

Sie zertritt den Büffeldämon Mahishasura dem Repräsentanten aller Laster.

Sie ist mit den zwanzig Waffen ausgerüstet, die die verschiedenen frommen Aktivitäten der Veden zur Unterdrückung von Lastern ausdrücken.

 

Sie hält die Schlange, die die Schönheit der zerstörerischen Zeit repräsentiert.

Durga  bedeutet Gefängnis.

Die Göttin zeigt ihre kosmische Form
Die Göttin zeigt ihre kosmische Form

Devî Gita
"Devi" bedeutet" strahlend"

und "überaus schön".

Oder es be­deutet auch "das herrliche Reich

der Verehrung und der Liebesspie­le Sri Krishnas"

 

 

Eine Beschreibung der Parvati ::: Gesang der Göttin

 

 

 

Ihr Lichtglanz glich Millionen von Blitzen , in rötlicher Farbe

und kühlend wie von Millionen von Monden.

Die vier Veden in Person, sangen Hymnen um sie herum.

Wie von einer Feuermasse war sie eingehüllt

oben, unten, auf allen Seiten, in der Mitte; 

Es hatte keinen Anfang und kein Ende.

 

Die Devas wurden von dem brillanten Glanz geblendet,

aber im nächsten Moment als sie ihre Augen wieder öffneten,

fanden sie das höchste Licht manifestiert in Form einer überaus schönen göttlichen Frau. Sie war die Weiblichkeit in Person.

 

Sie stand in blühender Jugend und ihre prallen Brüste, waren wie Lotusknospen, die das ringsherum schmückten.

Armbänder waren an ihren Händen; Schmuckreifen auf Ihren vier Armen; Ketten um den Hals und ein Kranz von Edelsteinen und Juwelen in unschätzbarem Wert verbreiteten ein sehr hellen Glanz.

 

Schöne Ornamente auf Ihrer Taille und schöne Fußkettchen klingelten.

Die Haare auf Ihrem Kopf, schwebten zwischen ihren Ohren und Wangen und funkelten so hell wie die großen schwarzen Bienen die auf den Blütenblättern der blühenden Ketaki Blume rummsurren.

 

Ihre Lenden waren schön geformt. Ihr exquisit lebhafter Lotus Mund  glänzte und wurde noch schöner durch den glänzenden goldenen Ohrschmuck.

 

Sie hatte Betel vermischt mit Kampferin Ihrem Mund und auf ihrer Stirn wurde ein Halbmond sichtbar.

Ihre Augenbrauen waren erweitert und Ihre Augen sahen hell und prächtig aus wie der rote Lotus wobei ihre Lippen dabei sehr liebreizend wirkten.

 

Ihre Nase wirkte erhöht und Ihre Zähne waren so schön, wie geöffnete Knospen der Kunda Blumen; ihr Hals wurde durch eine Kette aus Perlen unterstützt; der Kopf wurde mit einer leuchtenden Krone aus Diamanten und Edelsteinen geschmückt.

Ihre Ohren hatten Ohrringe sowie die Linien auf dem Mond.

Ihre Haare wurden mit Mallika und Malati Blumen geschmückt;

Ihre Stirn war mit  Kâs Mira-Kunkuma Tropfen eingefärbt.

 

Auf Ihrer einen Seite hielt sie die Schlinge und in Ihrer anderen Hand  den Stachelstock ;

ihre beiden anderen Hände winkten die Gewährung Wohltaten zu

und zerstreuten Ängste;

Ihr Körper vergossen Glanz wie die Blüten eines Darima Baumes.

Ihr trug ein rotes Tuch /rotes Kleid, das für alle schönen Gefühle sorgt.

Die Devas sahen vor ihnen die fleischgewordene Muttergöttin in voller

Barmherzigkeit, die Mutter des Anmutes des ganzen Universums, süß-lächelnd alle Wünsche erfüllend.

Alle Devas verbeugten sich und waren vor Erstaunen sprachlos.

Als dann glorifizierten Sie die Göttin aller Göttinnen.

 



Kalikata


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Kalimata

 






die schwarze/dunkle schreckenserregende Göttin der Zeit...

und Gewährerin von Befreiung über die Täuschung Illusion und Tod

 - Zerstörerin von Unwissenheit und Dämonie

 

Mutter der Kraft und göttlicher Dynamik / Energie



Kali (Sanskrit, f., काली, kālī, wörtl.: „Die Schwarze“) ist im Hinduismus eine bedeutende Göttin des Todes und der Zerstörung, aber auch der Erneuerung. In der indischen Mythologie stellt sie eine Verkörperung des Zornes der Durga dar, aus deren Stirn sie entsprungen und dann das Weltall mit ihrem schrecklichen Brüllen erfüllt haben soll.

 

Kalis Bedeutung beschränkt sich nicht auf den Todesaspekt. Die Gläubigen sehen sie trotz ihrer schrecklichen Gestalt auch als Beschützerin der Menschen und göttliche Mutter, als Kalima, da ihre zerstörerische Wut sich nicht gegen die Menschen, sondern gegen Dämonen und Ungerechtigkeit richtet. In dieser furchterregenden Manifestation ist die Göttin zuständig für die Auflösung des Universums, die Sichel in der Hand deutet auf die Ernte, auf das Ende des Lebens. Kali ist auch „Kala“, die Zeit - und die Zeit vernichtet und verschlingt alles. Die Sichel ist ihren Anhängern aber nicht nur ein Symbol des Todes, sondern kann als Werkzeug der Erlösung verstanden werden: Sie durchschneidet Verwirrung, Unwissenheit und Bindungen und macht dadurch den Weg frei zur Erlösung. Damit gilt Kali auch als Zerstörerin der negativen Kräfte und Illusionen, die den Menschen daran hindern, Heil zu erlangen und den Geist zu befreien, um dem Kreislauf der Wiedergeburten, dem Samsara, zu entkommen.

Kali's Furcht erregende Darstellungen

Dargestellt wird Kali meist in ihrem Furcht einflößenden Aspekt. Sie hat schwarze oder blaue Haut, drastisch heraustretende rote Augen und eine herausgestreckte Zunge, die Rajas, das aktive Prinzip in der Natur bedeutet. Ihre leuchtend weißen Zähne symbolisieren Sattwa, die Reinheit. Ihr Rock besteht aus abgetrennten Armen.

Sie selbst besitzt für gewöhnlich vier Arme, die die absolute Dominanz über alle endlichen Dinge symbolisieren. Diese halten je nach Darstellung unterschiedliche Dinge:

Ein Schwert, mit dem Kali das Band der Gebundenheit durchtrennt, einen abgetrennten menschlichen Kopf, was auf die Zerstörung des Egos ihrer AnhängerInnen hinweist, einen stilisierten Dreizack, eine Schlinge, die aus einer Schlange geformt wird und auf die Kraft der Kundalini hinweist, sowie eine Almosenschale, die auch als Blutschale gedeutet werden kann. Eine Hand vertreibt die Furcht und eine wird oft als die Hand interpretiert, die Segen verleiht bzw. spirituelle Stärke fördert. Kali trägt eine Girlande aus 51 menschlichen Schädeln, die die 51 Buchstaben des Sanskrit-Alphabets repräsentieren. Sanskrit ist eine heilige Sprache, die vollendetes Wissen und Weisheit enthält.

Das Wort Kali stammt von dem Wort "kaala", das sowohl schwarz, als auch Zeit bedeutet. Die Menschen nennen sie Kali - die Schwarze. Kali hat 100 Namen, so heißt es in Indien, aber die Anzahl ihrer Namen ist grenzenlos, denn sie lebt in jedem Menschen, in jeder Ameise.

Ein jeder Stein ist eine Verdichtung ihres Bewusstseins. Sie repräsentiert den Neumond. Totenschädel, Friedhöfe und Blut sind Elemente ihres Kults.

Die Göttin Kālī

„Kālī ist eine weibliche hinduistische Gottheit, sie ist nackt und in der Ikonographie wird sie fast immer schwarz oder blau abgebildet. Sie trägt eine Mala (Gebetskette) aus 108 Totenschädeln, welche die Erinnerung an unterschiedliche Geburten darstellt. Kālīs heraushängende blutrote Zunge weist auf eine besondere Eigenschaft der Natur hin, nämlich der Eigenschaft von rajo guna (Unruhe, Tätigkeit, Ehrgeiz), deren kreisförmige Bewegung den Impuls für alle kreative Aktivität gibt. Mit dieser besonderen Geste ermahnt Kālī die Sadhakas, bessergesagt, will Kālī die spirituell Übenden ermuntern, daß sie lernen, ihr rajo guna zu kontrollieren..." frei übersetzt v Andy W.

Kālī  Sadhaka 


Arumugam Paskaran ist Hindupriester im Sri Kamadchi Ampal Tempel in Hamm-Uentrop. Seit seiner Einweihung am 7. Juli 2002 ist der Kamadchi Ampal Tempel einer der größten dravidischen Tempel Europas, dessen Gemeinde aus rund 3.000 Hindus aus dem Umkreis besteht. Die Gründung des Tempels geht auf Arumugam Paskaran zurück, der 1989 im Zuge des Bürgerkriegs von Sri Lanka nach Deutschland kam. Nachdem zunächst private Räumlichkeiten für die verschiedenen Zeremonien Verwendung fanden, bezog die stetig wachsende Hindu-Gemeine immer wieder neue Gebäude, bis im Jahr 2000 der Bau des Tempels begann. Heute ist der Sri Kamadchi Ampal Tempel nicht nur Anlaufpunkt vieler in Deutschland lebender Hindi, sondern auch Symbol für die Integration des Anderen und mitunter Fremden in die eigene Kultur.


Arumugam Paskaran wird in seinem Vortrag von der Einbindung des Tempels und des Gemeindelebens in das christlich geprägte Umfeld berichten und an Beispielen illustrieren, wie sich die beiden Kulturkreise im Alltag gegenseitig austauschen und bereichern.


Eine kleine Gruppe Studenten, die wöchentlich wechselt, wird vor Ort campen. Sie folgen einem bestimmten Tagesplan, während sie auf die Ankunft des jeweils nächsten Vortragenden warten.


Aisi baat h kya...ab mujhe aadesh kare


Wie kann man heute persönliche religiöse Ansichten an andere vermitteln?


Was gilt es dabei zu vermitteln?


Wo verläuft die Grenze zwischen dem Bedürfnis sich mitzuteilen und persönliche Ansichten für sich zu behandeln?


Sind die bestehenden Strukturen heute noch von Bedeutung?


Wann empfinden wir andere Glaubensauffassungen als Bedrohung für unseren Glauben?


Wie kann kreatives Denken dazu beitragen, Verständnis für unsere Verschiedenheit zu entwickeln?


Gibt es Wege, wie verschiedene Religionen nebeneinander leben und trotzdem offen ihre Anschauungen kommunizieren können?


Diese Fragen möchten dazu ermutigen, sich aus dem eigenen Glauben und den eigenen Kenntnissen heraus mit aktuellen Problemen auseinander zu setzen, wie etwa mit der religiösen Polarisation, dem interreligiösen Dialog, politischem Aktivismus, der religiösen Überzeugung und dem Ikonoklasmus. Es soll darum gehen, der Öffentlichkeit eine Möglichkeit zu geben, kontrastierende - und nicht sich bekämpfende - Meinungen kennen zu lernen, Wissen zu schaffen und auszutauschen und den Blick auf Hybridformen zu lenken, die sich etablierten (kulturellen wie institutionellen) Vorstellungen von Religion und Spiritualität entziehen und individuell gelebt werden.


Die Redner kommen aus verschiedenen Ländern und vertreten unterschiedliche Religionen und Philosophien. Sie alle teilen die Bereitschaft zu hinterfragen und die Fähigkeit zu begeistern. Sie alle haben den Wunsch, die allgemein akzeptierten Normen und unseren Umgang miteinander zu verändern. Viele von ihnen sind politisch engagiert. Ihre Offenheit und ihr Traum vom gesellschaftlichen Wandel erlauben ihnen, emotionale und intellektuelle Randerscheinungen in Betracht zu ziehen, die von der breiten Masse religiöser und philosophischer Ansichten abweichen. Offenbar sind sie bereit, möglicheweise unbequeme Entscheidungen zu treffen - eine Haltung, die meiner Ansicht nach unverzichtbar ist, um eine Gesellschaft zu revolutionieren, die uns allen gehört.


Maria Pask 2007