Gedanken sind schneller als Licht

 sri-bhagavan uvaca kalo ’smi loka-ksaya-krt pravrddho ::: Krishna sagt :Ich bin die Zeit , die grosse Zerstörerin aller Welten  (B-Gita 11.32
sri-bhagavan uvaca kalo ’smi loka-ksaya-krt pravrddho ::: Krishna sagt :Ich bin die Zeit , die grosse Zerstörerin aller Welten (B-Gita 11.32

Kala - die Zeit, eine unpersönliche identische Form des Höchten Wesens.

In dieser Form bewegt es die verschiedenen Manifestationen der materiellen Energie.

Sie wird in der unmanifestierten Form der Materie, dem Pradhana gebrochen,

um in der manifestierten Materie, prakriti in drei Phasen wirksam zu werden.

Diese drei Phasen der Zeit nennt man gunas.


Die drei Phasen der Zeit sind einerseits ihre funktionalen Phasen, nämlich Schöpfung, Erhaltung und Vernichtung und ihre Unterteilungen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

In Bezug auf das Lebewesen erzeugen die gunas die drei Arten der Selbstidentifikation mit Körper, Geist und Sinne.

 

Die drei gunas oder Erscheinungsweisen der materiellen Natur.

 

In tamas(Unwissenheit) denkt das Selbst es sei der Körper/Sinne.

In rajas (Leidenschaft) denkt das Selbst es sei die Intelligenz.

In sattva (Reinheit) denkt das Selbst es sei der mentale Geist.

 

Verschiedene Zeitebenen oder Dilatationen

Noch nicht einmal einhundert Jahre sind es her, seit Albert Einstein mit Gedankenexperimenten die Relativität der Raumzeit erkannte und aufzeigte, dass bei hohen Geschwindigkeiten (in der Nähe der Lichtgeschwindigkeit) im Vergleich zur Erde sogenannte Zeitdilatationen (siehe unten) auftreten.

 

Um seine Erkenntnis zu veranschaulichen, gab Einstein das Beispiel von Zwillingen, von denen der eine mit einer Superrakete einen Raumflug antritt, während der andere auf der Erde bleibt. Wenn der Astronaut nach ein paar Monaten oder Jahren auf die Erde zurückkehrt, wird er erstaunt feststellen, dass sein Zwillingsbruder Jahrzehnte älter geworden ist! Aufgrund der hohen Geschwindigkeit lief die Zeit in seiner Superrakete (im Vergleich zur Erde) langsamer ab. Er selbst hatte überhaupt nichts gemerkt, denn in seinem Bezugssystem (Rakete) war die Zeit völlig "normal" weitergelaufen.


Hätte man die beiden Bezugssysteme "Erde" und "Rakete" gleichzeitig gesehen, hätte sich jedoch ein ungewohnter Anblick geboten: Aus der Sicht der Rakete wäre das Weltgeschehen wie in einem Zeitraffer abgelaufen. Aus der Sicht der Erde wäre das Raketenleben in Zeitlupe abgelaufen.


Je höher die Geschwindigkeit, desto langsamer erscheint der Zeitablauf.

 

Dieser Gedankengang schlug sich vor allem in der Atomphysik nieder. Weil viele Elementarteilchen zerfallen, bevor man an ihnen irgend etwas messen kann, wurden diese Teilchen nun beschleunigt.


Kommen Protonen, Elektronen, Quarks usw. in die Nähe der Lichtgeschwindigkeit, erfolgt ihr Zerfall aus der Sicht des irdischen Bezugssystems in Zeitlupe, so dass es plötzlich möglich wird, das Atom zu analysieren, bevor es sich umwandelt. 

 

Die vedische Wissenschaft geht über blosse Gedankenexperimente hinaus, benötigt jedoch keine destruktive Nukleartechnologie, denn sie kennt die Ursache der Raum-Zeit-Relativität: die Multidimensionalität des Universums. Nicht nur in superschnellen Raketen läuft die Zeit (im Vergleich zur Erde) langsamer ab, sondern auch auf den materiellen Dimensionsebenen mit höherer Schwingungsfrequenz (= geringere Verdichtung). Dies eröffnet ein vollkommen neues Verständnis von Raum, Zeit und Ewigkeit.


Bei allen nachfolgenden Erklärungen muss man sich immer wieder fragen: Wie konnten die vedischen Wissenschaftler dies wissen? Sie kannten Zeiteinheiten bis hinauf zu kosmischen Größen und bis hinunter in den atomaren Quantenbereich. 

 


In diesem Zusammenhang schreibt Charles Berlitz, ein Sprachgenie (er sprach über zwanzig Sprachen) und einer der erfolgreichsten grenzwissenschaftlichen Sachbuchautoren, im Aufsatz Verblüffende Funde Funde aus der Vorgeschichte: 

 "Unerwartete Hinweise auf neueste Entwicklungen unserer technologischen Zivilisation sind in zahlreichen alten Schriften Indiens gegenwärtig, die, anders als viele Dokumente der westlichen Welt, dem Feuer und der Zerstörung entgangen sind.

Als wären sie heute geschrieben und nicht vor Tausenden von Jahren, beschäftigen sie sich mit Gegenständen wie der Relativität von Zeit und Raum, kosmischen Strahlen, dem Gesetz der Schwerkraft, Strahlung, der kinetischen Energie und der Atomkraft.

 

Die Vaisesika-Schule wissenschaftlicher Philosophen im alten Indien entwickelte oder bewahrte die Theorie, dass Atome sich in unaufhörlicher Bewegung befinden. Sie unterteilen die Zeitmessung in eine Reihe unglaublicher Sekundenbruchteile, von denen der winzigste als die „Periode“ angesehen wurde, die ein Atom braucht, um seine eigene Raumeinheit zu durchqueren.“


Der vedischen Kultur ging es bei diesem Wissen nicht um technologisch-kommerzielle Zwecke, sondern um die Erkenntnis der Rolle und Aufgabe des Menschen im Universum, denn diese Erkenntnis zeigt wertvollste Ergebnisse für alle Menschen, im Gegensatz zu den destruktiven Konsequenzen der modernen technologischen Illusion.

 


(Es wurde versprochen, die neuen Technologien und Computer würden das Leben der Menschen erleichtern. Aber noch nie waren die Menschen so gestresst wie heute! Noch nie hatten die Menschen so wenig Zeit wie heute! Irgendwie hat sich in der modernen Zeitrechnung ein Fehler eingeschlichen.)

 

 

Bei der Zeitdilatation (aus lat.: dilatare ‚ausbreiten‘, ‚aufschieben‘) handelt es sich um ein Phänomen der Relativitätstheorie. Befindet sich ein Beobachter im Zustand der gleichförmigen Bewegung bzw. ruht er in einem Inertialsystem, geht nach der speziellen Relativitätstheorie jede relativ zu ihm bewegte Uhr aus seiner Sicht langsamer. Diesem Phänomen unterliegen allerdings nicht nur Uhren, sondern die Zeit im bewegten System selbst und damit jeder beliebige Vorgang. Die Zeitdilatation ist umso stärker, je größer die Relativgeschwindigkeit der Uhr ist. Sie kann praktisch nicht im alltäglichen Leben beobachtet werden, sondern erst bei Geschwindigkeiten, die im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit nicht vernachlässigbar klein sind

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Astro-Physikerin Nancy Wilson Ross (1901 -1986)
Astro-Physikerin Nancy Wilson Ross (1901 -1986)

" Many hundreds of years before those great European pioneers, Galileo and Copernicus, had to pay heavy prices in ridicule and excommunication for their daring theories, a section of the Vedas known as the Brahmanas contained this astounding statement: 

 

“The sun never sets or rises. When people think the sun is setting, he only changes about after reaching the end of the day and makes night below and day to what is on the other side. Then, when people think he rises in the morning, he only shifts himself about after reaching the end of the day night, and makes day below and night to what is on the other side. In truth, he does not see at all.” 

 

aus dem Bhagavat Purana   (Srimad Bhagavatam)


""The living entities residing on Sumeru Mountain are always very warm, as at midday, because for them the sun is always overhead. Although the sun moves counterclockwise, facing the constellations, with Sumeru Mountain on its left, it also moves clockwise and appears to have the mountain on its right because it is influenced by the dakṣiṇāvarta wind.

 

People living in countries at points diametrically opposite to where the sun is first seen rising will see the sun setting, and if a straight line were drawn from a point where the sun is at midday, the people in countries at the opposite end of the line would be experiencing midnight. Similarly, if people residing where the sun is setting were to go to countries diametrically opposite, they would not see the sun in the same condition.""           http://vedabase.net/sb/5/21/8-9/en

 

"The Indians, whose theory of time, is not linear like ours – that is, not proceeding consecutively from past to present to future – have always been able to accept, seemingly without anxiety, the notion of an alternately expanding and contracting universe, an idea recently advanced by certain Western scientists.

 

In Hindu cosmology, immutable Brahman, at fixed intervals, draws back into his beginningless, endless Being the whole substance of the living world. There then takes place the long “sleep” of Brahman from which, in course of countless aeons, there is an awakening, and another universe or “dream” emerges. "

 

 http://www.hinduwisdom.info/Advanced_Concepts.htm

VEDAS :

"This material manifestation's ultimate particle,
which is indivisible and not
formed into a body, is called the atom.
It exists always as an invisible identity,
even after the dissolution of all forms. "The atom is the minute subtle form of eternal time. "Atoms are the ultimate state of the manifest universe.
When they stay in their
own forms without forming different bodies,
they are called the unlimited oneness.
There are certainly different bodies in physical forms,
but the atoms themselves
form the complete manifestation.

SB 3.11.4 — Atomic time is measured according
to its covering a
particular atomic space.
That time which covers the unmanifest
aggregate of atoms is called the great time.

 

Time and space are two correlative terms. Time is measured in terms of its covering a certain space of atoms. Standard time is calculated in terms of the movement of the sun. The time covered by the sun in passing over an atom is calculated as atomic time. The greatest time of all covers the entire existence of the nondual manifestation. All the planets rotate and cover space, and space is calculated in terms of atoms. Each planet has its particular orbit for rotating, in which it moves without deviation, and similarly the sun has its orbit. The complete calculation of the time of creation, maintenance and dissolution, measured in terms of the circulation of the total planetary systems until the end of creation, is known as the supreme kāla.

 
SB 3.11.5The division of gross time is calculated as follows: two atoms make one double atom, and three double atoms make one hexatom. This hexatom is visible in the sunshine which enters through the holes of a window screen. One can clearly see that the hexatom goes up towards the sky.
 
The atom is described as an invisible particle, but when six such atoms combine together, they are called a trasareṇu, and this is visible in the sunshine pouring through the holes of a window screen.