Wie die indologischen Lehrmeinungen entstanden

Das Kastensystem welches leider durch den Einfluß des Kali - Zeitalters degeneriert und korrupt wurde
Das Kastensystem welches leider durch den Einfluß des Kali - Zeitalters degeneriert und korrupt wurde


„Bei der kritischen Betrachtung jedes altindischen Geisteserzeugnisses wird man wie in einer Spirallinie gegen ein unerschwinglich hohes Altertum hinaufgewunden. … Erscheinungen, die in der ganzen Geschichte des menschlichen Geistes unvergleichbar bleiben.“ Dies schrieb vor 160 Jahren August Wilhelm von Schlegel, der Begründer der Indologie in Deutschland und ein Sprachgenie (er beherrschte über zehn Sprachen auf dem Niveau eines Übersetzers).

Es gibt keine Kultur, die eine derart reiche Fülle an Schriften hinterlassen hat wie die altindische. Das liegt daran, daß diese Kultur nie wirklich untergegangen ist wie die sumerische oder ägyptische, sondern bis heute in Form einer spirituellen Tradition am Leben blieb. Aus diesem Grund sind viele der indischen Schriftzeugnisse relativ jung, denn sie bestehen nicht aus Tontafeln, sondern aus Palmblättern, die im Lauf der Jahrhunderte und Jahrtausende immer wieder neu abgeschrieben werden mußten. Obwohl die ältesten Palmblätter, die wir heute noch besitzen, höchstens 1000 oder 2000 Jahre alt sind, ist es offensichtlich, daß die darin übermittelten Informationen auf viel ältere Quellen zurückgehen.

 

http://armin-risi.ch/Artikel/Vedisch/Vedische_Kosmologie.html


Die ersten Gelehrten, die sich eingehend mit der indischen Religion und Kultur auseinandersetzten, waren englische Akademiker und Missionare im 18. und 19. Jahrhundert. Diese waren vom britischen Imperium beauftragt worden, im Interesseder Kolonisation das indische Volk von seiner Kultur und Religion zu entfremden. Zu diesem Zweck wurde eine zweifache Taktik angewandt: Erstens sollte in Indien das Christentum eingeführt werden, und zweitens sollte die einheimische Religion als primitiv und heidnisch „entlarvt" werden, damit das indische Volk und vor allem die indischen Intellektuellen beschämt ihre eigene Kultur zurückweisen würden. Später kam noch eine dritte Taktik hinzu, nämlichdas Schüren der Konflikte zwischen den Religionen (Hindus, Sikhs,Moslems).
Nachdem im 18. und 19. Jahrhundert die ersten beiden Programmpunkte das Feld vorbereiteten, schien im 20. Jahrhundertder dritte Programmpunkt Indien den Rest zu geben. Anfangs des 19. Jahrhunderts kamen, im Zug der britischen Propaganda, vermehrt indische Texte in den Westen. Die aktuellen Berichte von den Mißständen in Indien (Kastensystem, Götzenverehrung usw.) sollten durch diese Textbeispiele noch untermauert werden. 
Als jedoch in Europa, vor allem in Deutschland, unvoreingenommene Gelehrte mit den vedischen Schriften und mit der Sanskritsprache in Berührung kamen, entsprach deren Reaktion nicht den Erwartungen der christlichen Imperialisten. Statt angesichts der „primitiven" Mythologie der indischen Götter empört und entsetzt zu sein, waren diese Gelehrten, Philosophen, Dichter und Sprachforscher von der Entdeckung dieses geistigen Reichtums höchst beeindruckt und bewegt, ja sogar begeistert. Viele kamen in unabhangigen Studien zum Schluß, daß das Sanskrit die Muttersprache der modernen Sprachen sei und daß das alte Indien ein älterer und höherstehender Ursprung der menschlichen Zivilisation und Religion sei als der alttestamentarische Orient

Der Vorkämpfer der deutschen Orient-ierung war
Johann Gottfried  Herder 
(1744-1803). Er bekleidete kirchliche Ämter, konnte sich aber nie mit der christlichen Arroganz anfreunden. So war er Zeit seines Lebens hin- und hergerissen zwischen den Dogmen, die er vertreten mußte, und seinen persönlichen Interessen, die ihn in ganz andere geistige Gefilde trugen. Er diskutierte mit Sympathie den Re-inkarnationsglauben und wandte sich gegen die Verteufelung anderer Kulturen und Religionen. In diesem Bestreben setzte er sich eingehend mit der Thematik der Menschheitsgeschichte auseinander.
 
Bereits 1774 schrieb er:
„Morgenland! die Wiege des Menschengeschlechts, menschlicher Neigungen und aller Religion."
"Sein Blick nach Osten ist emphatisch, wie in einer Vision, und reicht bis an den Ganges:„Die Vorsehung leitete den Faden der Entwicklung weiter - vom Euphrat, Oxus und Ganges herab, zum Nil und an die Phönicischen Küsten - große Schritte!"
 
 
Die Legende von der Arier-Invasion in Indien
 
Mit dem Erscheinen der Sanskritschriften in Europa verbreitete sich die Überzeugung unter vielen Gelehrten, die altindische Kultur sei der historische und auch geistige Ursprung der später entstandenen antiken und europäischen Kulturen.
Um die bisherige Monopolstellung des Christentums zu verteidigen, wollten christliche Missionare und Indologen anhand der Quellentexte beweisen, daß die indische Kultur der christlichen bei weitem unterlegen sei.
Die bereitsangeführten Zitate der berühmtesten Indologen des 19. Jahrhunderts, wie Wilson, Müller und Monier-Williams, legen einen zum Teilerschreckenden christlichen Rassismus an den Tag.
 
Die christlich-indologische „Aufklärungsarbeit" sollte einerseits die Inder von der Minderwertigkeit ihrer eigenen Kultur überzeugen, um sie so zum Christentum zu bekehren; andererseits sollte sie die Wertschätzung für diese fremde, heidnische Kultur beseitigen.
Heute sieht man, daß ihnen ersteres besser gelungen ist als letzteres.Aber nicht nur die westliche Missionierung in Indien führte zu Trugschlüssen, sondern auch die akademischen Sprachforschungen in Europa, die angestellt wurden, als das Sanskrit am Schulzimmerhorizont erschien.
 
Im 19. Jahrhundert wurde plötzlich - als Schlag gegen die von der „indischen Urkultur" faszinierten Gelehrten - verkündet, Sanskrit sei gar nicht die älteste Sprache, es gäbe viele andere, gleich alte Sprachen, die alle (inklusive das Sanskrit) auf eine verlorene „Ursprache" eines verschollenen „Urvolkes" zurückzuführen seien. In dieser Zeit entstand die indologische Theorie, die be-
hauptet, Indien sei ein primitives Land gewesen, bis von außen etwa1400 v. Chr. ein „arisches" Volk in den Subkontinent eingedrungen sei, was durch Rassenvermischung zur Entstehung der vedischen Kultur geführt habe. Die vedische Kultur und die vedischen Schriften seien also nicht etwa fünftausend Jahre alt oder sogar noch älter,wie behauptet werde, sondern jünger, d.h. nicht älter als etwa dreitausend Jahre, also jünger als die semitischen Wurzeln und Schriften des Christentums. 
Diese Theorie wird heute ausnahmslos in jedem Lexikon und Schulbuch als Tatsache verkündet. Es ist jedoch äußerst aufschlußreich zu erfahren, wie es überhaupt zu dieser Ariertheorie kam.
 
Sie entstand nicht auf der Grundlage von historischen Funden oder Überlieferungen, sondern entsprang der ehrgeizigen Phantasie des deutschen Sprachforschers
Franz Bopp
(1791-1867). Franz Bopp,ein voreingenommener Christ, wollte beweisen, daß das Sanskrit keine Sonderstellung in der menschlichen Sprachentwicklung einnehme, sondern - wie alle anderen Sprachen auch - von einer Ursprache abstamme. Diese Theorie wäre interessant, wenn es eine solche Ursprache und ein entsprechendes Urvolk gäbe. Es gibt sie aber nicht, und deshalb konstruierte Franz Bopp am Schreibtisch eine eigene Ursprache und verkündete, dies sei der Beweis, daß die heute bekannten Kulturen, auch die indische, von einer älteren abstamme. Bezeichnenderweise wird bis heute - vergeblich! - nachdiesem angeblichen „Urvolk" gesucht:

 

 http://de.scribd.com/doc/109126697/Armin-Risi-Der-multidimensionale-Kosmos-Band-I-Gott-und-die-Gotter

 

Crimes Against India

and The Need to Protect its Ancient Vedic Tradition

 

1000 Years of Attacks Against Hinduism And What to do About it

 

 

by Stephen Knapp

 

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This is an extremely revealing and important book for protecting, preserving, and promoting the profound and ancient Vedic tradition of India. This book helps remember what the world is forgetting about the terrible things done to India and its people by its invaders.

India is a most resilient country, and is presently becoming a great economic power in the world. It also has one of the oldest and dynamic cultures the world has ever known, but few people seem to understand the many trials and difficulties that the country has faced, or the present problems India is still forced to deal with in preserving the culture of the majority Hindus who live in the country. This is described in the real history of the country, which a decreasing number of people seem to recall.

 

Therefore, this book is to honor the efforts that have been shown by those in the past who fought and worked to protect India and its culture, and to help preserve India as the homeland of a living and dynamic Vedic tradition of Sanatana-dharma (the eternal path of duty, wisdom, and spiritual development).

 

There are also many people who do not know of the many angles and ways in which this profound heritage is being attacked and threatened today, and what we can do about it. There is much to do to protect this culture, and until we are aware of how it has been assaulted in the past, and how it is threatened in the present, we will not have the motivation to take a stand and defend it for its future.

 

 

 

 

 

Therefore, we should carefully understand:

 

·        How there is presently a war against Hinduism and its yoga culture.

 

·        The weaknesses of India that allowed invaders to conquer her.

 

·        Lessons from India’s real history that should not be forgotten.

 

·        The atrocities committed by the Muslim invaders, and how they tried to destroy Vedic culture and its many temples, and slaughtered thousands of Indian Hindus. 

 

·        How the British viciously exploited India and its people for its resources.

 

·        How the cruelest of all Christian Inquisitions in Goa tortured and killed thousands of Hindus.

 

·        Action plans for preserving and strengthening Vedic India today.

 

·        How all Hindus and concerned people must stand up and be strong for protecting the universal spiritual traditions of Vedic culture.

 

 

 

In the darkest of eras that this world has seen and will see in the future, the Vedic tradition, the culture of yoga, will remain India’s gift to the people who inhabit this planet. It is this spiritual culture of Sanatana-dharma that remains the spiritual guide of humanity. This is the reason why India is here, and for the contribution that she makes, and the reason why we must work to protect it.

 

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Book Review by David Frawley (Vamadeva Shastri)

 

            Hinduism remains the most attacked and under siege of all the major world religions. This is in spite of the fact that Hinduism is the most tolerant, pluralistic and synthetic of the world’s major religions. Hindu gurus have more than any other religious teachers in the world tried to find an underlying unity of religion to create peace in humanity. Yet though Hindu gurus have called for respect for all religions, leaders of other religions have not responded in kind by offering any respect for Hinduism. Instead they have continued to promote their missionary agendas and plan the conversion of India to their beliefs.

            Why is Hinduism still so much a target of missionaries and the media? It is really very simple. Hinduism is the largest of the non-conversion, non-proselytizing religions and so offers the greatest possibilities for conversion. It is the vulnerability of Hinduism that makes it a target, not the fact that Hindus are trying to convert or conquer the world for some hostile belief.

After Christianity and Islam, Hinduism is the world’s largest religion and the largest of the non-Biblical traditions. India, where most Hindus reside, has the most open laws allowing in foreign religious groups. While missionaries are virtually banned in China and in Islamic countries, in India they are often tolerated, respected and given a wide scope of activity. Since Christianity is in decline, particularly in Europe, it has a need to find new converts for which India is one of main potential locations, particularly as a comparatively high percentage of Hindu converts are willing to become priests and nuns. Pope John Paul II in a trip to India some ten years ago spoke directly of looking for a ‘rich harvest of souls in the third millennium in Asia’, specifically India.

            Yet most Hindus and groups sympathetic to them are not aware of this ‘siege on Hinduism’ that continues unrelenting as part of the multi-national missionary business. In this context, the book of Stephen Knapp, Crimes Against India: and the Need to Protect its Ancient Vedic Tradition, is very timely, well written and well documented. The siege on Hinduism has been going on since the first Islamic armies and Christian missionaries entered India as he clearly delineates and has continued in various forms, violent, subversive or even charitably based.

            While people know the history of the genocide of the Jews by the Nazis, the greater and longer genocide of Hindus by Islamic invaders is hardly noticed. Even the genocide in the Bangladesh War of 1971, in which most of the several million killed were Hindus, is not acknowledged as a religious genocide. While people know the history of the Inquisition and the burning of witches in Europe and the genocide of Native Americans by Christian invaders, they don’t realize that India has a similar history in parts of the country like Goa. Knapp fills in these gaps and makes these connections.

            More importantly, people don’t realize that questionable conversion tactics are still being used in India today, where in the South, the rate offered for conversion is around twenty thousand rupies, going up and down with the economy! They also don’t realize that it is now American Evangelicals of the Jerry Falwell and Pat Robertson line – the religious right that brought George Bush to power – that is spearheading conversion activity and church building in South India, pouring billions into the country.

            Yet Knapp’s book is not just written to make us aware of this assault on Hinduism and its many dangers. He also provides a way forward, showing how Hindu Dharma can be revived, better taught, better communicated and more widely shared with the global audience, which is becoming progressively more receptive to Hindu teachings of Yoga, Vedanta and respect for nature. He documents the Hindu renaissance and the modern Hindu movement, which though small is growing rapidly as a Hindu response to this denigration of its venerable traditions. He shows that Hindus are not responding in terms of becoming another intolerant, exclusivist missionary cult. They are organizing themselves in terms of teaching, service and spiritual practices.

The book is well worth reading and will show any open minded person the Hindu side of a millennial debate on religion that has so far largely excluded the Hindu point of view. That Knapp is a western born Hindu adds to his credibility and conviction. He is not simply defending a tradition handed down by his family or his culture, but one that he has embraced from deep spiritual conviction and profound inner experience.

One hopes that readers in India will listen to his voice and that those outside of the country will recognize the Hindu plight along with the other forms of oppression going on in the world. Religious minorities at a global level are still under the assault of religious majorities, which have long been armed with petrodollars, high technology and control of the media. Yet as the book demonstrates, the tide is beginning to turn.

 

 

 http://www.stephen-knapp.com/crimes_against_india.htm