»Das Universum hört immer zu« ::: »Es macht alles möglich«

mayapur-scripts:::vedisches Kosmos-Modell
mayapur-scripts:::vedisches Kosmos-Modell

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute haben wir die Möglichkeit, dieses Urwissen nicht nur mythisch, sondern auch logisch zu erkennen und mytho-logisch auszudeuten. Das ist die besondere Herausforderung an den modernen

Menschen: mythos (übersinnliche Wahrnehmung) und lógos (sinnlich-empirische Forschung) nicht zu trennen, sondern wieder, wie es ursprünglich war, als Einheit zu sehen und zu vereinen. Dann ist der Mensch nicht mehr nur logisch, sondern „mehr“ als logisch: mytho-logisch (in der Verbindung von mythos und lógos).


Ein konkretes Beispiel hierfür ist die Kosmologie, die Lehre vom Ursprung und Aufbau des Kosmos. Wer den Kosmos nur „logisch“ betrachtet, bekommt ein einseitiges Bild, das beschränkt ist durch die empirische Sinneswahrnehmung und meistens auch durch ein materialistisches Weltbild.

 

Durch die Verbindung von lógos und mythos wird Kosmologie zu Kosmogonie,

zu einer mytho-logischen Lehre vom Ursprung und der Entstehung des Kosmos (grch. kósmos und gónos, „Geburt“). Kosmogonie ist eine ganzheitliche Kosmologie, die sowohl die Materie als auch den Geist in Betracht zieht, denn beides sind grundlegende Faktoren des Universums, das in seiner Gesamtheit ein multidimensionaler Kosmos ist und durch die kosmogonische Sicht auch als solcher wahrgenommen wird.

Eine für den modernen wissenschaftlichen Geist besonders erstaunliche Kosmogonie findet sich im altindischen (vedischen) Kulturkreis, dessen Wurzeln weit in die Zeit vor Christus zurückreichen. Diese Kosmogonie, die vedische Genesis, ist uns durch das altindische Schrifttum, verfaßt in der Sanskrit-Sprache, umfangreich und in zahlreichen heiligen Schriften in vielfacher Formulierung überliefert.

 

http://science-of-involution.org/de/Artikel/Vedische_Kosmogonie.html

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Intro ... die Veden : Wissen jenseits der materiellen Welt
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Kurma die Weltenschildkröte trägt unsere Galaxie....hier eine optisch grob manifestierte Form
Kurma die Weltenschildkröte trägt unsere Galaxie....hier eine optisch grob manifestierte Form

Der Allschöpfer Vishvakarman : Er war der Urkeim,den die Wasser bargen

in dem die Götter alle versammelt waren. Der Eine, eingefügt in der ewigen Nabe

In der die Wesen alle wurzeln (RigVeda) X 82

Was im Makrokosmos ist, das ist auch im Mikrokosmos

 

Weit wie das Weltall draußen ist das Weltall innen im Herzenslotos.

In ihm sind Himmel und Erde, Sonne, Mond und Sterne. (C-Upanishad)

Vedische Kosmogonie 

                   

Buche einen Dia-Vortrag über 

 

 *Veda Cosmos *

*anor aniyan mahato mahiyan Upanishad (1.2.20)         *Gott ist kleiner als das Kleinste und grösser als das Grösste*                 ...für uns Menschen paradox *
*anor aniyan mahato mahiyan Upanishad (1.2.20) *Gott ist kleiner als das Kleinste und grösser als das Grösste* ...für uns Menschen paradox *

 
VEDISCHER KOSMOS    (Themen)

 

1. Die vedische Schöpfung (Genesis) TRIMURTI
 a.  Maha-Vishnus unzählige Universen goldener Eier (Hiranya-andas)

b.  Die zweite Schöpfung  Brahmas : die Entfaltung der brahmandas

 

 2. a. Der ringförmige Aufbau des kosmischen Ei-es (Anda)

    b. Die verschiedenen Dichten & Ebenen Galaxien (lokas)

    c. Der Polarstern als die Aufhängung der kosmischen Ringe

    d.Meru / Weltenberg als die universelle Achse


 3. Halbgötter (devas) und Dämonen (asuras)

           & Riesenmenschen (Giants)

 

4. Vimanas - *prähistorische Raumschiffe*... 

                   a. Lichtwesen verwenden geistige und lichtbiologische „Technologien“

     Dunkelwesen interdimensional-mechanische Technologien.

    b.  Mandalas als Pläne für Flugmaschinen (yanas/vimanas)

     in der Yogischen Mystik / Tantras oder sogenannten Siddhis.

 


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Vedische Kosmogonía „Weltzeugung“
Eine meditative Schöpfungs-Beschreibung
aus altindischen Quellen
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::::::::::::::Animationsmodell des vedischen Universum..... Vedisches Planetarium                       / Indien......bei minute 8:50

Einführung

Da der grösste Teil der vedischen Aussagen über unseren Kosmos für uns zur Zeit empirisch nicht überprüfbar ist, werden die materialistischen Wissenschaftler nicht bereit sein, sich ernsthaft mit diesem Weltbild beschäftigen.

 

Aus vedischer Sicht wiederum ist es ganz und gar unmöglich, den uns empirisch erfahrbaren Kosmos zu verstehen, ohne seine Einbettung in die höherdimensionalen Ebenen zu kennen.

 

Vedische Genesis

 

Maha Vishnu ::: Karanadaka - shayi  Vishnu

 Maha-Vishnus grosser kosmischer Lotostraum  ::: Zusammenfassung

 

 

Die Person, deren Intelligenz und Bewusstsein die Ursache der kosmischen Ordnung ist und somit als spirituelle Form Gottes den ersten Schöpfungsanstoß gibt ist Maha-Vishnu.

 

Die Höchste Persönlichkeit Gottes legt sich als  Maha-Visnu

in den Ozean der Ursachen , dem Ur-Meer oder Karana-daka.

 

Während seines mystisches Schlummers  richtet  Er sein Blick auf die Maya die materielle Energie und befruchtet diese. ---Purusha befruchtet Prakriti----

 

Durch den Blick Maha-Vishnus der auch die Zeit repräsentiert wühlt sich der Ozean der Ursachen (das mahat-tattva) auf , und beginnt in spiralförmigen Strudeln und Wellen zu schwingen.

 

Während er ausatmet erzeugt er dabei unzählige Universen  (brahmanda-gana) aus seinem Atem und seinen Poren.

Diese Universen sind schwebende goldene Eier (Hiranya-andas) und sind alle über dem Ur - Ozean verstreut.

 

Wie verschieden grosse sich überlappende Blasen in einem

Schaum-Ball:::clustermässig



 

 

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eine erzählte Meditation Brahmas Hymnen
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Karanarnavasayi Vishnu atmet Goldene Universale Eier aus
Karanarnavasayi Vishnu atmet Goldene Universale Eier aus

 

 

 

Maha-Visnu und die expandierenden Universen

„Der höchste Schöpfer liegt im Meer der Ursachen (karanodaka), und durch Seine eigene spirituelle Energie wird alles erschaffen. In Seinem Yoganidra, Seinem schöpfenden Schlaf [während Er die Schöpfung träumt], gehen zahllose Universen aus Seinem Körper hervor.

 

Alle Universen mit ihren jeweiligen Brahmas existieren nur für die Dauer eines Atemzuges(min. 311 Billionen Jahre).

"Dieser Maha-Visnu ist eine vollständige Parallelform der Höchsten Persönlichkeit Gottes, Govinda [Krsna], den ich mit Liebe verehre.“ –sagt Brahma, der inner-universale Schöpfer

Alle Universen sind – laut den Veda-Quellen – miteinander verbunden über das Karana -Udaka, das „Meer der Ursachen“.

Wir müssen uns bei dieser Beschreibung immer wieder in Erinnerung rufen, daß der Ausdruck „Meer“ hier nicht im Sinne der gewohnten Raumzeit-Begriffe verstanden werden darf.

„Wir sollten es eher als eine Art ‚relative Ewigkeit‘ betrachten, eine Ewigkeit, die in einem Sinn lebendig und in Bewegung ist, aber nicht innerhalb der Ordnung von Zeit und Raum, wie wir sie für gewöhnlich wahrnehmen.

Dieses ‚Meer‘ von Energie, das eigene  Prinzipien der Ordnung enthält, entfaltet einen Vorgang, aus dem unser Universum von Raum, Zeit und Materie hervorgeht.

Dieses Karana-Meer ist das Reich Maha-Visnus. Von Ihm gehen alle Universen aus: Er atmet sie aus, sie existieren für die Dauer Seines göttlichen Atemzuges und kehren dann aus ihrer Existenz der manifestierten Dualität wieder in Maha-Visnu zurück. Gottes Odem verleiht nicht nur den Individuen Leben, sondern auch den Planeten, Galaxien und Universen. Die Universen gehen in Samenform von Maha-Visnu aus und treiben während ihrer ganzen Existenz innerhalb des göttlichen Energiefeldes namens Karanodaka.

 

Sie werden von diesem genährt und wachsen zu vollständigen Kosmen heran. Während dieser Ausdehnungsphase findet innerhalb der Schalen dieser Universen eine Evolution der Materie zum Grobstofflichen hin statt.

Dieses Meer enthält das vollständige Programm für die Manifestation der Universen und ihrer materiellen Beschaffenheit.

Das Udaka- Meer bringt durch den Einfluss der Zeit (welche durch den Blick Maha-Vishnus ausgelöst wird) die den spirituellen Impuls vermittelt, die Vielfalt der kosmischen Blasen oder Universen hervor.

 

Der Blick Maha-Vishnus verbindet die spirituelle und die materielle Energie miteinander und lässt sie für die Dauer einer Schöpfung eine zeitweilige Verbindung eingehen,die auch als Maya (Illusion) bezeichnet wird.

 

Der Atem Maha-Vishnus ist der kosmische Taktgeber, die universale Weltuhr. Im Rhytmus dieses Atems werden die materiellen Universen geschaffen und wieder zerstört.

 

Diese zahllosen universalen Samen haben eine unendliche Dichte und Energie, was dazu führt, daß sie sich – getragen vom Karanodaka und von Maha-Visnus Atem – auszudehnen beginnen.

Die Strukturierung dieser sich ausdehnenden Raum-Zeit-Bälle setzt jedoch erst dann ein, wenn Visnu auch innerhalb dieser jungen Universen erscheint und den Garbhodaka manifestiert.

Das Erscheinen Garbhodakasayi-Visnus und des Garbhodaka-Meeres innerhalb der Universen bläht diese bis dahin nicht lebensfähigen Universen auf.

Dieser Impuls verleiht der Materie des Universums eine Struktur, so daß sie später zu konkreten Formen zusammengefügt werden kann. So kommt zum „Konstruktionsplan“ auch das geeignete „Baumaterial“ hinzu, die universale Materie mit den genau richtigen Impulsen und Konstanten.

 

http://armin-risi.ch/Artikel/Wissenschaft/Urknall_-_Selbstorganisation_des_Universums.html#Titel08

                             Diorama shows Maha Vishnu in the causal ocean  (Vainateya das)
Diorama shows Maha Vishnu in the causal ocean (Vainateya das)

 

 

ähnliches aus der Quantenphysik:

In der Quantentheorie ist es normalerweise so, dass es eine Minimalgröße für physikalische Systeme gibt, die nicht so einfach unterschritten werden kann. Vermutlich wird es daher auch in einer Quantentheorie aller Naturgesetze so sein, dass es für das Universum eine Minimalgröße gibt. Man vermutet, dass Raum und Zeit bei extrem kleinen Abständen eine schaumige Struktur aufweisen und dass es keinen Sinn macht, von räumlichen oder zeitlichen Abständen zu sprechen, die kleiner als die Größe der Bläschen im Raum-Zeit-Schaum sind. Der Raum-Zeit-Schaum ist dabei dynamisch, d.h. man kann sich vorstellen, dass ständig neue Bläschen entstehen, während andere wieder platzen. Die Zeit verläuft dabei nicht kontinuierlich, sondern irgendwie sprungartig, so wie einzelne Bläschen sprungartig entstehen und platzen. Raum und Zeit sind in diesem Bild keine grundlegenden Konzepte mehr, sondern sie entstehen erst durch Mittelung über viele Raum-Zeit-Bläschen.

 

http://www.joergresag.privat.t-online.de/

 

 

 

In diese unendlich (ananta-brahmāṇḍa) vielen Samen grosser und kleiner Goldener Eier hat der Grosse Vishnu all seine Energien einfliessen lassen.

 

Wenn Maha-Visnu ausatmet, ist es manifestiert und verwandelt sich allmählich in die Prakriti, die Materie, die Bausteine der materiellen Welt (Maya).

Er säte somit aus seinem eigenen Körper die Samen vollständiger Universen.

 

Maha-Vishnu der grosse Vishnu , ist groß ,weil Er Tausende und Abertausende von Häuptern , Augen und Händen besitzt.

Der Herr der materiellen Welt Maha Vishnu ist die Quelle Tausender und Abertausender von Avataren, göttlicher Wesen.

 

Bhagavad-Gita 14, 3-4: "Mein Schoß ist die große Prakriti (Durga). In sie senke Ich den Samen hinein. Daraus erfolgt die Geburt aller Wesen - was immer in allen Schößen an Formen entsteht Ich bin der Leben gebender Vater."

 

Anschließend imprägniert Maha - Vishnu das mahat-tattva (Gesamtheit der materiellen Energie) mit Seiner inneren Energie, welche die Lebewesen sind.

Angeregt durch die Wünsche der bedingten Seelen liefert die materielle Natur, oder mahat-tattva, die kosmische Intelligenz (Hiranyamaya).

 

Das mahat-tattva wird somit durch die Summe des Bewusstseins aller bedingten Seelen erhellt. Wir die unbegrenzten Seelen gehen wie Strahlenbündel von Ihm aus.

 

Währenddessen lag über 1000 himmlischer Jahre das glänzende Ei  auf den Wassern des Ur- Ozeans in einem unbewussten Zustand. Dann ging der Herr als Garbhodakaśāyī Vishnu in es ein.

 

Etwa 400.000 Km unter dem letzten der unteren Planetensystemen Naraka liegt der 2. grosse Vishnu (Garbhodakashayi) auf Ananta-shesha an der Oberfläche des Garbhodaka Ozean (SB 5.25.1).

 

 

 

Garbhodaka-shayi Vishnu ::: Shree Narayana

 

 Die Parallelform oder erste Erweiterung Maha-Vishnus :

Garbhodakashayi Vishnu (Laxmi-Narayana) der Schöpfer von Brahma

 

Der hoechste Geniesser - Purusha geht, nach dem Er unzaehlige Universen in das mahat-tattva - Urmeer gestreut hat, als eine Erweiterung seinerselbst als Garbhodakashayi Vishnu in diese Universen ein. Als Er sah, das dieses Universum dunkel und leer war und nirgends ein Platz zum Ruhen, fuellte Er es zur Haelfte mit seinem Schweiss - Garbha und legte Sich darauf.

Dieses 2. Urmeer nennt man auch Garbhodaka bzw. garbha-udaka-sayi : Garba – Schoss, Udaka- Wasser, Sayi- weisser Ozean 

 

Als Meister dieses Universums wird Garbhodakashayi Vishnu auch als die Ueberseele des Kosmischen Schosses oder Eies - Hiranyagarbha verehrt.

Die vedischen Hymnen Garbha-stutis beschreiben Ihn als den mit den Tausend Koepfen.

Obwohl Er in der feinmateriellen Welt liegt ist Er nicht beruehrt von ihr -

sondern transzendental - jenseits davon.

 

 

http://www.vaniquotes.org/wiki/Category:Garbhodakasayi_Visnu

 

शान्ताकारं भुजगशयनं पद्मनाभं सुरेशं
विश्वाधारं गगनसदृशं मेघवर्ण शुभाङ्गम्
लक्ष्मीकान्तं कमलनयनं योगिभिर्ध्यानगम्यम्
वन्दे विष्णुं भवभयहरं सर्वलोकैकनाथम्

 

Shanta Karam Bhujaga Shayanam
Padmanabham Suresham
Vishvadharam Gagana Sadrsham
Megha Varnam Shubhangam

 

Lakshmi Kantam Kamala Nayanam
Yogibhir Dhyana Gamyam
Vande Vishnum Bhava Bhaya Haram
Sarva Lokaiaka Natham

 

Meaning:

 

I adore Vishnu, the embodiment of Peace, who sleeps on the serpent,
Whose naval is the lotus of the Universe
Who is the Lord of the Gods, who is the support of the Universe, Who is in the form of Space (the Omnipresent)

Whose color resembles that of clouds, Whose body is auspicious

 

Who is the Lord of Lakshmi, whose eyes are like lotuses
Who is attainable by Yogis through meditation
Who is the destroyer of the fear of birth and death
And who is the One Lord of all the Worlds

 

http://www.harekrsna.com/gallery/garbhodakasayi1-gallery.htm

 

 

Brahma der Urvater der Lebewesen

 

 

Among the many superior living entities qualified with pious activities and devotional service, one, called Lord Brahmā, is infused with the quality of passion by the supreme will of Garbhodakaśāyī Viṣṇu. Thus Lord Brahmā becomes the incarnation of the creative energy of the Lord.

 

CC Madhya 20.303, Translation and Purport:

“Such a devotee is empowered by Garbhodakaśāyī Viṣṇu. In this way, an incarnation of Kṛṣṇa in the form of Brahmā engineers the total creation of the universe.

 

 

 

Unter den vielen Lebewesen reinen Wesens und hingegebener Natur

ist eines namens Brahma, welcher von dem suessen Willens des Herrn Vishnu mit reiner Leidenschaft eingefloesst wurde. Er ist somit die Verkoerperung der kreativen Energie des Herrn.

 

Solch eine hingegebene Seele ist ermaechtigt

 

 

Brahma das höchste Jiva-Lebewesen innerhalb des Universums  bestehend aus reiner Intelligenz
Brahma das höchste Jiva-Lebewesen innerhalb des Universums bestehend aus reiner Intelligenz

 

 

Vom Nabel der Persönlichkeit Gottes   Garbhodakaśāyī  Vishnu   (Mutter & Vater aller Lebewesen in einem ) spross eine Lotusblume strahlend wie tausend lodernde Sonnen. Diese Lotosblume ist das Reservoir aller bedingten Seelen, und das erste Lebewesen, das aus der Lotusblume kam, war der allmächtige Brahma.

 

Die Lotosblüte auf der Brahma die Dunkelheit der Welt erblickt ist der Planet Brahmas (Satyaloka) zu diesem Zeitpunkt der einzige Planet innerhalb des universellen Eies (anda).

 

Brahma befindet sich allein im Universum, das "wüst und leer" ist, wo Finsternis über der "Urflut" liegt. Doch Brahma weiß, das alles einen Ursprung hat, auch er und sein Lotos. So forscht er nach der Wurzel des Lotos, doch die Struktur des Lotos erweist sich im Kleinen wie im Großen als unfaßbar.

 

Brahma tauchte in das Wasser was den Lotos umgab (den Garbhodaka)

und versuchte 100 Jahre lang den Ursprung des Lotos ausfindig zu machen, es gelang ihm nicht, so wie bei einem Samen, der sich zu einer Pflanze entwickelt und man den ursprünglichen Samen nicht mehr sieht.

 

Brahma findet immer neue Dimensionen vor. Der Urgrund , aus dem der Lotos wächst, entzieht sich jedem empirischen Zugriff.

 

Brahmas  (stellvertretend auch für uns) Versuch seinen Ursprung herauszufinden.

 

Nach jahrelangem ernsthaften und aufrichtigem Suchen und anschliessender tiefer Meditation hört Brahma einen kosmischen Klang   ta-pa  ta-pa.

Brahma verstand die Bedeutung dieses göttlichen Klanges. Tapa bedeutet nimm weitere Askese und Entsagung auf dich und lass ab von deinem Ahankara (zu denken du bist der Handelende & Kontrollierende).

 

Es ist die Stimme Vishnus, der Brahma den wahren Sinn der universalen Schöpfung offenbart bevor diese im Ganzen vollzogen ist und bevor Brahma weiß, das diese Schöpfungstätigkeit seine Aufgabe sein wird.

 

 

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Brahma der Designer/Entfalter des Universums
Vorlesung aus dem Bhagavatam Purana.mp3
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Mittel - Erde Planetensystem  Bhu-Mandala

 

Wir sehen hier die Scheibe(Mandala) Mittel-Erde

oder Bhu -Mandala genannt.

Sie bildet den Durchmesser des ellipsenförmigen Universums.

     Jambu - Rosenapfel
Jambu - Rosenapfel

Jambudvipa  auch Sudarshanadvipa

        --------Rosenapfelbaumkontinent )

 

ist der zentrale Kontinent Mittel Erdes (Bhur-loka) der durch acht Gebirge in neun Gebiete aufgeteilt ist. Die südlichste hiervon heißt Bharata-Varsa (von"Erdlingen bewohnte Sphäre)

 

 

http://vedabase.net/sb/5/16/en1

 

 

 In seiner Mitte liegt Jambhudvipa, sein Durchmesser ist eine Million yojanas [5.000.000 KM]  weit.

 

Im Zentrum Jambudvipas(Ilavrta-varsa) gibt es einen Berg namens Sumeru (Weltachse) , der aus massivem Gold besteht. (Meruvarsa)

 

  Die Höhe dieses Berges ist 84.000 yojanas*, davon sind 16.000 yojanas unter der Erde. Seine Breite wird geschätzt auf 32.000 yojanas auf dem Gipfel und 16.000 yojanas am Fuße.

 

ein Yojana entspricht einer geografischen Meile (1 geografische Meile, = 1/12 Äquatorgrad, = 7,420 km)

 

 

 

 

Aus dem Markandeya Purana :

Kapitel 54 -

Über Jambudvipa als harmonisches Mandala

 

Kraustuki sprach: „Oh Brahmane, wie viele Inseln, Ozeane, Berge, Kontinente und Flüsse gibt es dort? Was sind die Ausmaße der großen Naturerscheinungen und der Berge von Lokaloka? Und was sind die Zyklen, Zeiten und Bahnen von Mond und Sonne? Oh großer Muni, erzähle mir bitte alles im Detail.“

 

Markandeya sprach: Die Ausdehnung dieser ganzen Welt, Oh Zweifachgeborener, ist volle einhundertfünfzig Crores Yojanas (ca. 15 Mrd. km). Ich werde dir alle Bereiche beschreiben, die darin enthalten sind. Jene Inselkontinente, angefangen mit Jambudvipa bis zum Pushkaradvipa, habe ich bereits erwähnt. Doch höre nun weitere Details über sie, Oh du Besitzer der acht guten Qualitäten (der Güte usw.).

Die Inseln heißen Jambu, Plaksha, Shalmala, Kusha, Krauncha, Shaka und Pushkara.

Dabei ist das Ausmaß der nachfolgenden immer doppelt so groß, wie der zuvor genannten. Und sie sind von allen Seiten durch die sieben Ozeane umgeben.

Diese tragen die Namen Lavana (Salzwasser), Ikshu (Zuckerwasser), Sura (Wein), Sarpi (geklärte Butter), Dadhi(Yoghurt), Dugdha (Milch) und Jala (reines Wasser). Auch von ihnen hat jeder das doppelte Ausmaß vom vorhergehenden.

Ich werde dir jetzt über Jambudvipa erzählen, höre. Er ist in der Länge und Breite ein Lac Yojanas. Die sieben Kula Berge in ihm sind Himavat, Himakuta, Rishabha (bzw. Nishadha), Meru, Nila, Sweta und Sringin.

 

Die zwei großen Berge (Bergketten) in seiner Mitte haben jeweils eine Länge von einem Lac (nach Pargiter 100.000) Yojanas. Dabei liegt der eine Richtung Süden und der andere Richtung Norden. Zu ihnen sind die anderen jeweils 10.000 Yojanas kürzer. Ihre Höhe ist 2.000 Yojanas und ähnlich ist auch das Maß an ihrer Basis 2.000 Yojanas. Alle sechs Kula Bergketten enden im Leib(Gebärmutter) des Ozeans. Dort fällt die Erde nach Süden und Norden ab, und in der Mitte wölbt sie sich in große Höhen.

Wisse, dass sich auf ihrer südlichen Seite drei Varshas (Kontinente, Länder) befinden und ähnlich auch drei auf der nördlichen Seite. Zwischen ihnen liegt der Ilavrata Varsha wie ein Halbmond. Ostwärts von ihm ist der Varsha Bhadrashwa und nach Westen jener von Ketumala.

Im Zentrum von Ilavrata erhebt sich der goldene Berg Meru. Die Höhe dieses großen Berges ist 84.000 Yojanas.

In die Erde ist er 16.000 Yojanas tief eingetreten und hat dort eine Breite von ebenfalls 16.000 Yojanas. Weil seine Form der einer kreisförmigen Schüssel ähnelt (ein nach unten gerichteter Kegel), ist der obere Teil 32.000 Yojanas breit.

 

Seine vier Seiten sind im Osten beginnend die Farben weiß, gelb, schwarz und rot zugeordnet. Hier leben auch die vier Kasten gemäß ihren jeweiligen Farben (Weiß für die Brahmanen im Osten, Gelb für die Vaishyas im Westen, Schwarz für die Sudras im Norden und Rot für die Kshatriyas im Süden).

Auf diesem Berg sind die Höfe von Indra und der anderen Beschützer der Welt. Im Zentrum von ihnen allen ist der Hof von Brahma, der eine Höhe von 14.000 Yojanas hat. Darunter sind die Viskamba Berge (Stützberge), deren Höhe 10.000 Yojanas beträgt.

Entsprechend der Aufteilung der Seiten nach Osten usw., stehen nacheinander die Berge Mandara, Gandhamadana, Vipula und Suparsha, geschmückt mit ihren jeweiligen Bäumen.

Der Berg Mandara trägt den Kadamba Baum als seine Eigenart, während der kennzeichnende Baum von Gandhamadana der Jambu oder Jaman ist. Ähnlich ist der Aswathwa Baum dem Berg Vipula eigen, und der riesige Bata (Banyanbaum) wird von Suparsha getragen. Diese Berge (oder Bäume?) haben ein Ausmaß von 1.100 Yojanas.

Die Berge auf der Ostseite sind Jathara und Devakuta, welche Nila und Nishadha miteinander verbinden. Nishadha und Pariyatra liegen auf der Westseite von Meru, und wie die Ostberge erstrecken sie sich in gleicher Weise zwischen Nila und Nishadha.

Im Süden sind die zwei großen Berge Kailasa und Himavan. Sie erstrecken sich von Osten nach Westen bis an die Grenze des Ozeans. Ähnlich stehen im Norden die Berge Sringavan und Jarudhi und wie jene im Süden, so erstrecken sich diese im Norden bis an die Grenze des Ozeans. Oh du ausgezeichneter Brahmane, diese acht werden die Maryada Berge genannt. Himavat, Himakuta und alle anderen Berge sind jeweils 9.000 Yojanas voneinander entfernt, von Osten nach Westen und von Süden nach Norden. Sie befinden sich auf allen Seiten vom Berg Meru der im Varsha mit dem Namen Ilavrata steht.

 

Jene Jaman oder Jambu Früchte, die am Gandhamadana Berg in der Größe eines Elefantenkörpers wachsen, fallen auf den Gipfel des Berges. Vom Saft jener Früchte entsteht der unter dem Namen Jambu bekannte Fluss, in dem sich das Gold bildet, welches Jambunada genannt wird.

 

Dieser Fluss umrundet den Berg Meru und geht wieder in seine eigene Quelle (Jambumula) ein. Das Wasser von ihm, Oh du Tiger unter den Zweifachgeborenen, wird von den Wesen jener Bereiche getrunken.

Vishnu besteht im Bhadrashwa als Ashwashira (Pferdeköpfiger), in Bharata als Schildkröte, in Ketumala als Eber und im nächsten Varsha um Ilavrata (im Norden) als Fisch. In diesen vier Varshas sind entsprechend der Konstellation der Sterne weitere Objekte angeordnet, um die schädlichen Einflüsse dieser Sterne zu eliminieren.

 

 

    

In den Veden steht, dass einst Maharaja Priyavrata mit seinen himmlischen Wagen hinter der Sonne herfuhr und die Felgen seiner Wagenräder kosmische Eindrücke hinterliessen , die dann sieben verschiedene Arten von Ozeanen und Planetensystemen schufen. Sie sind in ihrer Gesamtheit als Bhu-Mandalas bekannt.

Jede Insel ist doppelt so groß wie die vorhergehende, und jede ist von einem speziellen Meer umgeben, bis sich wieder eine neue Insel anschliesst.

Alle 7 Inseln sind komplett von den 7 Meeren umgeben, und jedes Meer ist gleich in der Breite der Insel die sie umgibt.

 

 

Die Namen der 7 Inseln und deren 7 Herrscher (es sind dies die Söhne des Weltenkönigs Priyavrata) und die 7 Ozeane (sapta Samudra)sind :

 

 

 

  • 1. Insel: Jambu: Agnidhra

  • 1. Salzwasser-Ozean

  • 2. Insel: Plaksa: Idhmajihva

  • 2. Zuckerrohrsaft-Ozean

  • 3. Insel: Salmali: Yajnabahu,

  • 3. Alkohol-Ozean

  • 4. Insel: Kusa: Hiranyareta,

  • 4. Ozean aus geklärter Butter (Ghee)

  • 5. Insel: Kraunca: Ghrtaprstha,

  • 5. Milch-Ozean

  • 6. Insel: Saka: Medhatithi,

  • 6. Ozean aus emulgiertem Joguhrt

  • 7. Insel: Puskara: Vitihotra,

  • 7. Süsswasser-Ozean

 

Kapitel 55 - Über Jambudvipa als reines Land

Markandeya sprach: In den vier Bergen, angefangen mit Mandara, Oh du Bester unter den Zweifachgeborenen, befinden sich vier Gärten und Seen. Höre von ihnen mit Aufmerksamkeit:

Im Osten ist der Garten mit Namen Chitraratha, im Süden ist der Garten Nandan, auf dem westlichen Gipfel der Garten Vaibhraja und auf dem nördlichen Berg der Garten Savitra. Der See Arunoda ist im Osten, Manasa im Süden, Shitoda im Westen und Mahabhadra im Norden vom Berg Meru. Die großen Berge im Osten von Mandara sind Sitarta, Chakramunja, Kulira, Sukankaban, Manishaila, Brishaban, Mahanila, Bhaba, Sabindu, Mandara, Benu, Tamasa, Nishadha und Debashaila. Und man sagt, die großen Berge auf der rechten Seite (im Süden) von Meru sind Trikuta, Shikharadri, Kalinga, Patangaka, Ruchaka, Sanuman, Tamraka, Bishakhaban, Shetodara, Samula, Basudhara, Ratnaban, Ekasringa, Mahashaila, Rajashaila, Pipataka, Panchashaila, Kailasha und der Hervorragendste unter den Bergen, der Himavat.

 

Suraksha, Shishiraskha, Baidurya, Pingala, Pinjara, Mahabhadra, Surasa, Kapila, Madhu, Anjana, Kukkuta, Krishna und der Beste der Berge Pandura, sowie die Berge Sahasrashikhara, Paripatra und Sringavan stehen im Westen vom Berg Meru, jenseits der Viskamba Berge.

Höre auch von den anderen Bergen im Norden. Sankhakuta, Brishabha, Hansanabha, Kapilendra, Sanuman, Nila, Swarnasringi, Shatasringi, Puspaka, Meghaparbata, Birajaksha, Baraha und Mayura sind die Berge im Norden von Meru. Die Täler dieser Berge sind äußerst bezaubernd.

 

Sie sind mit Gärten und Seen mit reinem Wasser geschmückt. In diesen Bereichen werden die Menschen mit tugendhaften Handlungen wiedergeboren. Diese sind wie der Himmel auf Erden und sogar noch verdienstvoller als der Himmel selbst, denn in ihnen gibt es keinen Zuwachs an neuen Tugenden oder Sünden. Dort, so sagt man, genießen sogar die Götter die Früchte ihrer gerechten Handlungen.

 

Oh du Bester der Zweifachgeborenen, gegen Ende des Jahres und zu Beginn des Winters bilden sich in diesen Bergen die großen und schönen Wohnstätten der Vidyadharas, Yakshas, Kinnaras, Nagas, Rakshasas, Götter und Gandharvas. Sie sind höchst rein und von den Gärten des Glücks umgeben, welche den Geist erfreuen. Ähnlich gibt es dort Seen, die den Geist erfrischen, und ihr leichter Wind ist in allen Jahreszeiten angenehm. In diesen Bereichen erhebt sich keinerlei Unbehagen, und die Wesen sind nicht auf der Suche nach Befriedigung.

 

Das ist jene irdische Lotusblüte (Mandala), die von mir mit vier Blättern beschrieben wurde. Und die Varshas Bhadrashwa, Bharata usw. sind ihre Blätter auf den vier Seiten. Jener Bereich im Süden mit Namen Bharata, der von mir erklärt wurde, ist der Ort von Verdienst und Sünde (für den Menschen). An keinem anderen Ort lassen sich seine karmischen (angesammelten) Früchte entfalten und verbrauchen. Darauf sind dort alle Gesetze gegründet. Deshalb kann der Mensch den Himmel als verdienstvolle Frucht und alle Geburten, menschlich oder höllisch, als Vogel oder irgendwelche anderen Tiere nur hier, an diesem Ort, erlangen.

 

http://www.pushpak.de/markandeya/index.html

 

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Brahma-Sequenz
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