Evolution* Spezien synchron mit den entsprechenden  Zeitalter* Avataren
Evolution* Spezien synchron mit den entsprechenden Zeitalter* Avataren

 

Was ist ein Avatar !?

 

Avatara (Sanskrit, m., अवतार, avatāra, wörtl.: „Abstieg“, von ava- „hinab“ und tṝ „überqueren“) bezeichnet im Hinduismus die Manifestation des höchsten Prinzips (Brahman) oder einen göttlichen Aspekt, der die Gestalt eines Menschen oder Tieres annimmt

 

 

  • In den Purna Avataren, dazu zählen Narasimha, Rama und Krishna, sind alle Kräfte und Qualitäten Vishnus inkarniert.
  • In den Amsarupa Avataren manifestiert sich Mahavishnu nur zum Teil. Dazu zählen Matsya, Kurma, Varaha und Vamana.
  • Sowohl Purna- als auch Amsa-Avatare zählen zu der primären Gruppe der Svarupa-Avatare.
  • Daneben gibt es noch die Shakti-Avesha-Avataras (auch nur Avesha-Avatara genannt). Hier steigt Vishnu nicht selbst herab, sondern sendet seine Kraft oder Macht (Chit-Shakti) wie im Falle Parashuramas oder Buddhas zu einem hochstehenden Rishi, damit dieser in seinem Dienst eine bestimmte Mission erfüllen kann. Wenn aber Vishnu persönlich in einer seiner Seinsformen unmittelbar in einen Bhakta oder Rishi eingeht und sich mit diesem identifiziert, nennt man ihn Bhagavad-Avesha-Avatara (auch Amsa-Avesha-Avatara).

 

 

Die 10 Avataras (Dashavatara)


Die 10 Avatare des Vishnu

Vishnu zeigt sich in einer Vielzahl von Manifestationen. Um den Dharma im Sinne einer gerechten kosmologischen und menschlichen Ordnung zu schützen, inkarniert er sich immer, wenn die Weltordnung (Dharma) ins Schwanken zu geraten droht, auf der Erde. Diese Inkarnationen werden Avataras genannt.

  1. Matsya – Fisch, zieht in der großen Flut die Arche
  2. Kurma – Schildkröte, trägt den Berg Mandara beim Quirlen des Milchozeans auf ihrem Panzer
  3. Varaha – Rieseneber, rettet die Erde in Gestalt der Göttin Bhudevi aus dem Urozean
  4. Narasimha – Mann mit Löwenkopf, tötet den Dämon Hiranyaksha
  5. Vamana – Zwerg, wächst zum Riesen heran und misst mit drei Schritten die Welt aus
  6. Parashurama – „Rama mit der Axt“, Vishnu in Menschengestalt als Rächer eines Brahmanenmordes
  7. Rama – der Held des Epos Ramayana, nicht mit der 6. Inkarnation identisch
  8. Krishna – „der Schwarze“, Verkünder der Bhagavad Gita
  9. Buddha – manchmal auch „Balarama“, der Bruder Krishnas
  10. Kalki – zukünftige Inkarnation Vishnus als Reiter auf dem Pferd, der den Dharma wiederherstellt

Planetengottheiten und ihre Mantras

Ein Mantra erhält seine Kraft dadurch, dass er eine spirituelle Wesenheit anruft, mit der er den Rezitierenden in Resonanz setzt. Diese Verbindung geschieht durch Klangschwingung, da spirituelle Wesenheiten direkt mit ihrem Namen in Resonanz stehen. Jeder Planet steht nach dem Verständnis der Vedischen Astrologie mit einer von zehn spirituellen Form Gottes in Beziehung, die als Avatare bezeichnet werden. Die folgende Tabelle nennt die Namen dieser zehn Avatars (Dashavatara):
 
Planetenmantra Avatar
Sonne Rama Avatar
Mond Krishna
Mars Narasimhadeva Avatar
Merkur Buddha Avatar
Jupiter Vamana Avatar
Venus Parashurama Avatar
Saturn Kurma Avatar
Rahu Varaha Avatar
Ketu Matsya Avatar
Aszendent Kalki Avatar
 
 
Von diesen zehn Formen wird Krishna nicht als Avatar bezeichnet, der er nach vedischer Auffassung der Ursprung der anderen 9 Avatare ist.

Um die Negativität eines bestimmten Planeten zu transformieren, kann man sich daher mit Hilfe eines entsprechenden Mantras an den jeweilige Avatar wenden.

Die Mantras sollten am besten morgens jeweils 108 mal rezitiert werden. Hierbei sollte man sich jeweils vorher durch die entsprechende Affirmation auf die jeweilige innere Aufgabe einstellen und dann in diesem Bewusstsein den Mantra sprechen. Auch nach dem 108-fachen Rezitieren des jeweiligen Mantras sollte man sich die Affirmation vor Bewusstsein führen. Der Klang erzeugt nach der Rezitation einen Raum der inneren Stille, der große spirituelle Kraft besitzt. Jede Absicht, die man in diesen Raum hineingibt, erfährt dadurch eine besondere Förderung.
 
Um die Negativität eines bestimmten Planeten zu transformieren, kann man sich daher mit Hilfe eines entsprechenden Mantras an den jeweilige Avatar wenden. Die folgende Aufstellung enthält die Affirmationen, die mit den Mantras verbunden sind:

Sonne – Rama
om namo bhagavate ramacandraya


Möge die Resonanz der Sonne in mir durch die spirituelle Kraft Ramas von aller Negativität befreit, gestärkt und in Harmonie mit dem Ganzen gebracht werden.


Mond – Krishna
om namo bhagavate vasudevaya


Möge die Resonanz des Mondes in mir durch die spirituelle Kraft Krishnas von aller Negativität befreit, gestärkt und in Harmonie mit dem Ganzen gebracht werden.


Mars - Narasimhadeva
om namo bhagavate narasimhaya


Möge die Resonanz Mars in mir durch die spirituelle Kraft Narasimhadevas von aller Negativität befreit, gestärkt und in Harmonie mit dem Ganzen gebracht werden.


Merkur - Buddhadeva
om namo bhagavate buddhadevaya


Möge die Resonanz des Merkurs in mir durch die spirituelle Kraft Buddhadevas von aller Negativität befreit, gestärkt und in Harmonie mit dem Ganzen gebracht werden.


Jupiter - Vamanadeva
om namo bhagavate vamanadevaya


Möge die Resonanz des Jupiters in mir durch die spirituelle Kraft Vamanadevas von aller Negativität befreit, gestärkt und in Harmonie mit dem Ganzen gebracht werden.


Venus - Parashurama
om namo bhagavate parashuramaya


Möge die Resonanz der Venus in mir durch die spirituelle Kraft Parashuramas von aller Negativität befreit, gestärkt und in Harmonie mit dem Ganzen gebracht werden.


Saturn - Kurmadeva
om namo bhagavate kurmadevaya


Möge die Resonanz des Saturns in mir durch die spirituelle Kraft Kurmadevas von aller Negativität befreit, gestärkt und in Harmonie mit dem Ganzen gebracht werden.


Rahu - Varahadeva
om namo bhagavate varahadevaya


Möge die Resonanz des Rahu in mir durch die spirituelle Kraft Varahadevas von aller Negativität befreit, gestärkt und in Harmonie mit dem Ganzen gebracht werden.


Ketu - Matsyadeva
om namo bhagavate matsyadevaya


Möge die Resonanz des Ketu in mir durch die spirituelle Kraft Matsyadevas von aller Negativität befreit, gestärkt und in Harmonie mit dem Ganzen gebracht werden.