Das vedische Mantra-Wissen hat für viele Jahrtausende Menschen geholfen, den Weg zur spirituellen Erkenntnis zu gehen und kann gerade in der heutigen Zeit dazu beitragen, mehr und mehr Menschen den spirituellen Weg zu eröffnen,

indem es die Grundlage einer spirituellen Wissenschaft bildet,

die die Grenzen von Nationalität, Religion und Weltanschauung überschreitet.

Ekstatisches Chanten in der St. Georg Kirche / Reichenau 2012

Der vedische Klang wird als ananta-para bezeichnet, weil er jenseits von Raum und Zeit existiert und alle schöpferischen Kräfte des Universums und darüber hinaus umfaßt.

Er ist nicht materiell und wird niemals von den drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur (Unwissenheit//Leidenschaft//Reinheit) beeinflußt.

 

 

Drei Arten von Mantren werden unterschieden:

  • Nama – Mantras sind Mantren von Gottheiten … sie verbinden den Chanter durch die Bhakti mit dem jeweiligen Gott/Göttin....

  • oder Saguna – Mantras wörtlich „mit Form“, richten sich an eine bestimmte Gottheit bzw. an einen bestimmten Aspekt Gottes. Für die meisten Menschen ist es leichter, eine Beziehung zu einem Gottheiten-Mantra zu entwickeln. Sie suchen einen Aspekt aus, der zu ihnen passt und zu dem sie eine Beziehung herstellen können.z.B. der Aspekt der Liebe/Hingabe im HareKrishna-Mantra :

  • Nirguna, wörtlich „ohne Form“, richten sich an das symbolische Göttliche. z.B. Om . Aum

 

Om ** Kara = Bewirker, Bildner, Handelnder

 ist die symbolische Darstellung des Schall/Klang Gottes.

Daher sagt Lord Kṛiṣhṇa in der Bhagavad-Gita, daß Er der Omkara in allen                     vedischen   Mantras ist ( praṇavaḥsarva - vedeṣu ).

Alle vedischen Mantras beginnen mit dem omkara.

Es gibt keinen Unterschied zwischen Vāsudeva/ Krishna der Gottheit und

            Omkara ( pranava ). Omkara ist nicht Nirakara oder formlos.

 

  • Bija oder bija-akshara Mantras sind einsilbige Keim-Mantren, die speziell in der Meditation oder in Zeremonien verwendet werden, und nach tantrischer Lehre auch auf das jeweilige Energiezentrum, das Chakra wirken können, wie zb. (ham – Äther, yam – Luft, ram – Feuer, vam – Wasser, lam – Erde).

 

Bewusstsein  und  Klang (Mantra)

 

Die vier Ebenen/ Phasen des Klangs :

 

 

1.Klang auf der physikalischen Ebene

 

2. Klang auf der energetisch/mentalen Ebene

 

3. Klang auf der kausalen/karmischen Ebene

 

4. Klang auf der spirituellen Ebene

 

 

Spiritueller Klang ist abhängig von deinem Bewusstsein , genauso wie du die Zeit wahrnimmst...es ist immer abhängig von deinem Bewusstsein

Was ich mit dem Mantra verbinde , wie ich mein Bewusstsein ausrichte....

Das Mantra nur benutze um die Energie zu spüren oder es lieb auffordere um es an mich zu binden oder ihm zu dienen.

Es ist abhängig von meiner Haltung oder Bewusstsein.

Wollen sie ihre Fähigkeit erwecken, spirituell zu hören, sollten sie spiritueller Klangschwingung möglichst aufmerksam lauschen um die verstopften Hörkanäle zu reinigen...denn die sind in den meisten Fällen abgestumpft.

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als Inspiration ::: HareKrishna mantra mit viel Herz gesungen
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Gemäß den Einsichten Vedischer Seher der Vorzeit bildet die innere Dynamik des Bewusstseins die Basis für zehn ganzheitliche Strukturen, die im ältesten Wissen der Menschheit, dem Rig Veda, durch eine Sequenz von zehn Mandalas mit Zehntausenden von Klang-Formeln (Mantras) beschrieben werden.

 

Traditionelle Zuordnung der neun Graha(Planeten) zu den Vedischen Strukturen der Ganzheit und Klangzyklen (Mandalas) des Rig Veda

 

Vedische Klänge:

Mandala des Rig Veda
(Sukta-Zahl)
 
Grundformen des Seins:

Strukturen der Ganzheit (inklusive die
acht Elemente der Natur)
Formen des Lichts:

Bestimmungsgrößen
des Verhaltens (Graha)
1.Mandala
(191 Sukta)
Ganzheit der Natur
Dynamik der Selbstwechselwirkung
Rahu
2. Mandala
(43 Sukta)
Erd-Element
Stabilität
Budha
3. Mandala
(62 Sukta)
Wasser-Element
Flexibilität
Shukra
4. Mandala
(58 Sukta)
Feuer-Element
Integration bzw. Transformation
Mangal
5. Mandala
(87 Sukta)
Luft-Element
freie Beweglichkeit
Shani
6. Mandala
(75 Sukta)
Raum-Element
Expansion
Guru
7. Mandala
(104 Sukta)
Geist
Reflexion
Chandra
8. Mandala
(103 Sukta)
Intellekt
Unterscheidung
Surya
9. Mandala
(114 Sukta)
Ego
Verbundenheit und Sicherheit
Ketu
10. Mandala
(191 Sukta)
unbeteiligter Beobachter
Stille der Selbstwechselwirkung
 

 

http://www.vedamagazin.de/